Hallo,
der GSX Server Release Candidate 2 Build 7503 ist für die Beta Tester zum Download freigegeben.
Dies sind die neuen Features lt. VMware:
This updated build 7503 release candidate 2 includes fixes to
these components of GSX Server 3:
- Autostart/Autoshutdown
- Clustering
- User interface
- VMware web-based management interface
- Remote display
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
GSX Server Release Candidate 2 Build 7503
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HartmutSchaumburg
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Hi
ich habe jetzt ein paar Tage den GSX3 ausprobiert mit sehr zwiespaeltigem Eindruck.
Pluspunkte:
- neuer IDE-controller = jetzt kann man einige OS mehr installieren als frueher zB NetBSD 1.6, SCO usw.
- Autostart und Autostop = sehr geil - ging aber im Prinzip frueher auch schon.
Minuspunkt:
Ein Feature wurde entfernt - meiner Meinung nach, das wichtigste Feature ueberhaupt: undoable Funktion per Disk wurde durch die Snapshot-Festplattenbehandlung der WS4 ersetzt. Ein Fehler, den ich schon beim Uebergang von WS3 zu WS4 nicht nachvollziehen konnte. Jetzt wird der Fehler beim GSX wiederholt.
Wenn ich mir ueberlege, was man bei WS3/GSX2.5 mit der unterschiedlichen Behandlung von Disks erreichen konnte - im Gegensatz dazu empfinde ich das neue System wie eine Kastrierung. Die Moeglichkeiten die einem ein VMware-rechner gegenueber einem Echtrechner bietet werden einfach verschenkt.
Wenn ich wirklich einen GSX kaufen muesste, wuerde ich mich beeilen und GSX2.5 kaufen - ehe er vom Markt verschwindet.
VMware - quo vadis?
Ulli Hankeln
ich habe jetzt ein paar Tage den GSX3 ausprobiert mit sehr zwiespaeltigem Eindruck.
Pluspunkte:
- neuer IDE-controller = jetzt kann man einige OS mehr installieren als frueher zB NetBSD 1.6, SCO usw.
- Autostart und Autostop = sehr geil - ging aber im Prinzip frueher auch schon.
Minuspunkt:
Ein Feature wurde entfernt - meiner Meinung nach, das wichtigste Feature ueberhaupt: undoable Funktion per Disk wurde durch die Snapshot-Festplattenbehandlung der WS4 ersetzt. Ein Fehler, den ich schon beim Uebergang von WS3 zu WS4 nicht nachvollziehen konnte. Jetzt wird der Fehler beim GSX wiederholt.
Wenn ich mir ueberlege, was man bei WS3/GSX2.5 mit der unterschiedlichen Behandlung von Disks erreichen konnte - im Gegensatz dazu empfinde ich das neue System wie eine Kastrierung. Die Moeglichkeiten die einem ein VMware-rechner gegenueber einem Echtrechner bietet werden einfach verschenkt.
Wenn ich wirklich einen GSX kaufen muesste, wuerde ich mich beeilen und GSX2.5 kaufen - ehe er vom Markt verschwindet.
VMware - quo vadis?
Ulli Hankeln
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HartmutSchaumburg
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Hallo,
was meinst Du mit "unterschiedlicher Behandlung der Disks" und mit den Möglichkeiten, die ein VMware-Rechner gegenüber einem Echtrechner bietet? Sei doch so gut und stell das mal dar. Das interessiert sicher auch die anderen Forumsmitglieder.
Ich kann das nicht ganz nachvollziehen, was Du schreibst.
Wenn ich die Disk in den Nonpersisitent Mode stelle, werden alle Änderungen die vorgenommen wurden, verworfen. Das ist das gleiche Feature wie es der ESX bietet. Von daher kann doch von Kastration keine Rede sein, oder?
Was den IDE-Controller angeht, der funzt prima. Ich habe Probleme mit dem SCSI-Controller.
Ausgangssituation:
Primergy RX300 mit Mylex Acelleraid 160, 6 interne 36 GB Harddisks zu einem Raid 5 Verbund mit Hotspare hardwareseitig zusammengefasst.
Betriebssystem Windows 2003, Standard Edition, GSX 3.0.
Mir gelingt es nicht, einen Rechner mit SCSI Platten zu installieren.
Es klappt nur mit IDE Platten.
Ich finde den ESX 3.0 einfach nur scharf. Wer wie wir alle Server und Clients mit PXE installiert, der wird den GSX lieben.
Vielleicht verfliegt meine Liebe ja noch, da ich anscheinend noch nicht alle Bugs kenne.
was meinst Du mit "unterschiedlicher Behandlung der Disks" und mit den Möglichkeiten, die ein VMware-Rechner gegenüber einem Echtrechner bietet? Sei doch so gut und stell das mal dar. Das interessiert sicher auch die anderen Forumsmitglieder.
Ich kann das nicht ganz nachvollziehen, was Du schreibst.
Wenn ich die Disk in den Nonpersisitent Mode stelle, werden alle Änderungen die vorgenommen wurden, verworfen. Das ist das gleiche Feature wie es der ESX bietet. Von daher kann doch von Kastration keine Rede sein, oder?
Was den IDE-Controller angeht, der funzt prima. Ich habe Probleme mit dem SCSI-Controller.
Ausgangssituation:
Primergy RX300 mit Mylex Acelleraid 160, 6 interne 36 GB Harddisks zu einem Raid 5 Verbund mit Hotspare hardwareseitig zusammengefasst.
Betriebssystem Windows 2003, Standard Edition, GSX 3.0.
Mir gelingt es nicht, einen Rechner mit SCSI Platten zu installieren.
Es klappt nur mit IDE Platten.
Ich finde den ESX 3.0 einfach nur scharf. Wer wie wir alle Server und Clients mit PXE installiert, der wird den GSX lieben.
Vielleicht verfliegt meine Liebe ja noch, da ich anscheinend noch nicht alle Bugs kenne.
- continuum
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Hi
ausser Server konsolidieren oder Programme entwickeln kamm man mit VMware auch sehr sichere Surf/INternetrechner betreiben. Ein Punkt der von VMware.inc gar nicht beachtet wird ...aber ich kann mir gut vorstellen dass in 10Jahren nach dem Wetterbericht ein Viren und Wurmbericht zum Standard wird. Dann heisst es mal: heute sollten Surfer mit veraenderbaren Rechnern besser nicht ins Netz gehen. Wurm 2317killdaexel erreicht um 19Uhr seine Maximalausbreitung.Surfer mit CD- oder VM-basierten Systemen sind davon ausgenommen....
mit der WS3 oder dem 2.5 GSX konnte man Systeme mit vollstaendiger System-User-Daten Trennung aufsetzen.
Ein 2k mal als Beispiel:
SCSI 1: boot und tempfile => non persistent
SCSI 2: nt-system => non persistent
SCSI 3: program files => undoable
SCSI 4: home von dem User der surft => undoable - je nachdem wie der letzte Internetbesuch war - hat man sich einen Wurm eingefangen oder sonstwas werden die Usereinstellungen halt verworfen
SCSI 5: downloads => persistent
So - wenn du mir bitte mal auf WS4/GSX3 nachbauen wuerdest!!!
Wenn man so etwas mit Bedacht einsetzt, kann man sehr beruhigt ins Internetz gehen. Nur die Sachen die man wirklich haben wollte, bleiben nach so einer Sitzung ueber. Die werden von einer anderen Maschine auf Viren gescannt und dann auf einer BSD-Maschine wie in einer Quarantaenestation gespeichert. Der Host wird einmal gut eingerichtet und kann dann jahre ohne den Updateterror mit machen zu muessen in Betrieb bleiben - da er ausser einem neuen Treiber alle paar Monate ueberhaupt keine Daten aus dem Netz mehr aufnehmen muss. Nur noch mit Maschienen oder CD-based Systems geht man vor die Tuer ....
Also so etwas war mit WS3/GSX ueberhaupt kein Problem - im Gegenteil - das System ermunterte einen sogar, so vorzugehen. Wenn man einen Gast mit 6 Festplatten runterfaehrt, konnte man fuer jede Platte separat entschieden: verwerfen, behalten oder uebernehmen. Genial - damit kann man Systeme laufen lassen - wo im Vergleich dazu eine Windows-systemwiederherstellung oder Shadow-copies geradezu laecherlich wirken.
Bei WS3/GSX war diese Geschichte absolut logisch und intuitiv verstehbar geregelt.
Wenn man sich diese Snapshot geschichte anguckt, die meine 6 Platten alle auf ein und dieselbe Tour behandeln will ....
Les einmal die Dokumentation dazu - die VMwareleute wissen selber nicht, wie das bis ins letzte Detail funktioniert...dann noch diese voellig ueberfluessigen shared-folders, die man noch nicht einmal abstellen kann, wo doch eine etwas bessere Hilfe zu Samba dasselbe viel, viel eleganter und sicherer erreicht haette ...
Also mir gefaellt die Marschrichtung nicht so besonders ... aber trotzdem laeuft bei mir NetBSD auf WS4/GSX3.
Ulli Hankeln
ausser Server konsolidieren oder Programme entwickeln kamm man mit VMware auch sehr sichere Surf/INternetrechner betreiben. Ein Punkt der von VMware.inc gar nicht beachtet wird ...aber ich kann mir gut vorstellen dass in 10Jahren nach dem Wetterbericht ein Viren und Wurmbericht zum Standard wird. Dann heisst es mal: heute sollten Surfer mit veraenderbaren Rechnern besser nicht ins Netz gehen. Wurm 2317killdaexel erreicht um 19Uhr seine Maximalausbreitung.Surfer mit CD- oder VM-basierten Systemen sind davon ausgenommen....
mit der WS3 oder dem 2.5 GSX konnte man Systeme mit vollstaendiger System-User-Daten Trennung aufsetzen.
Ein 2k mal als Beispiel:
SCSI 1: boot und tempfile => non persistent
SCSI 2: nt-system => non persistent
SCSI 3: program files => undoable
SCSI 4: home von dem User der surft => undoable - je nachdem wie der letzte Internetbesuch war - hat man sich einen Wurm eingefangen oder sonstwas werden die Usereinstellungen halt verworfen
SCSI 5: downloads => persistent
So - wenn du mir bitte mal auf WS4/GSX3 nachbauen wuerdest!!!
Wenn man so etwas mit Bedacht einsetzt, kann man sehr beruhigt ins Internetz gehen. Nur die Sachen die man wirklich haben wollte, bleiben nach so einer Sitzung ueber. Die werden von einer anderen Maschine auf Viren gescannt und dann auf einer BSD-Maschine wie in einer Quarantaenestation gespeichert. Der Host wird einmal gut eingerichtet und kann dann jahre ohne den Updateterror mit machen zu muessen in Betrieb bleiben - da er ausser einem neuen Treiber alle paar Monate ueberhaupt keine Daten aus dem Netz mehr aufnehmen muss. Nur noch mit Maschienen oder CD-based Systems geht man vor die Tuer ....
Also so etwas war mit WS3/GSX ueberhaupt kein Problem - im Gegenteil - das System ermunterte einen sogar, so vorzugehen. Wenn man einen Gast mit 6 Festplatten runterfaehrt, konnte man fuer jede Platte separat entschieden: verwerfen, behalten oder uebernehmen. Genial - damit kann man Systeme laufen lassen - wo im Vergleich dazu eine Windows-systemwiederherstellung oder Shadow-copies geradezu laecherlich wirken.
Bei WS3/GSX war diese Geschichte absolut logisch und intuitiv verstehbar geregelt.
Wenn man sich diese Snapshot geschichte anguckt, die meine 6 Platten alle auf ein und dieselbe Tour behandeln will ....
Les einmal die Dokumentation dazu - die VMwareleute wissen selber nicht, wie das bis ins letzte Detail funktioniert...dann noch diese voellig ueberfluessigen shared-folders, die man noch nicht einmal abstellen kann, wo doch eine etwas bessere Hilfe zu Samba dasselbe viel, viel eleganter und sicherer erreicht haette ...
Also mir gefaellt die Marschrichtung nicht so besonders ... aber trotzdem laeuft bei mir NetBSD auf WS4/GSX3.
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