029termination hat geschrieben:ich verstehe nicht, warum Du die Optionen "-J -r -o " gesetzt hast?
Blind aus einem Easy-Linux Artikel übernommen um erst mal zu testen.
Daten aufbereiten
Anders als auf Disketten oder USB-Sticks können Sie auf eine CD in der
Regel nicht einfach einzelne Dateien kopieren. Stattdessen brauchen Sie
ein so genanntes ISO-Image -- das ist im Prinzip eine große Datei in
einem speziellen CD-Dateiformat. Grafische Brennprogramme nehmen Ihnen
diese Arbeit üblicherweise ab, so dass Sie meist nicht einmal etwas
davon merken. In der Shell ist Selbstbasteln angesagt -- doch keine
Sorge, ein Befehl genügt. Am einfachsten sammeln Sie alles, das Sie
brennen wollen, in einem Verzeichnis zusammen. Aus diesem erzeugen Sie
mit dem Befehl
mkisofs -J -r -o meine-cd.iso verzeichnis
das gewünschte Image. Für verzeichnis geben Sie den Pfad zum Verzeichnis
an, das Sie brennen wollen, beispielsweise /home/tux/backup. Sie können
mkisofs auch mehrere Verzeichnisse übergeben. Dabei muss man jedoch
darauf achten, dass keine gleichnamigen Dateien in den Verzeichnissen
liegen: mkisofs wirft die Inhalte aller angebenen Verzeichnisse in einen
Topf. Vorsicht ist auch bei Leerzeichen in Verzeichnisnamen geboten:
Damit mkisofs Ihre Angabe nicht für zwei unterschiedliche Verzeichnisse
hält, setzen Sie den Namen in Anführungszeichen. Am sichersten fahren
Sie unter Linux, wenn Sie Leerzeichen in Datei- und Verzeichnisnamen
grundsätzlich vermeiden.
Der Parameter -J sorgt dafür, dass das Image die so genannte
Joliet-Extensions verwendet, eine Erweiterung, die unter Windows lange
Dateinamen erlaubt, -r erhält außerden die unter Linux üblichen
Dateirechte. Mit -o meine-cd.iso schließlich schreiben Sie das Image in
die Datei meine-cd.iso -- diesen Namen inklusive Endung können Sie
natürlich frei wählen.