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VMware Server 1 und SuSE 10.3 als Host

Verfasst: 21.11.2007, 10:25
von kol4dan
Hallo zusammen,

gestern wollte ich einen schlanken Server mit openSuSE Linux 10.3 als Host für VMÄs einrichten. Also der Rechner zusammengebaut, von CD gestartet (da kein DVD-Laufwerk vorliegt :oops: ) und Linux im Textmodus installiert. Dazu noch gcc, make, less, ping, glibc und kernel-sources zur Installation gewählt. Nach der Installaiton ein Symlink
ln -s /usr/sbin/killall5 /usr/sbin/killall
gesetzt und den VMware-Server (den aktuellsten!) aus dem Tarball installiert.
Nach der erfolgreichen Installation kam die Konfiguration und die Key-Abfrage.
Keiner der zuvor und nachträglich heruntergeladenen Schlüssel wurde akzeptiert.
Es wurde die oder die fehlende Bibliothek gemeldet. (libXtst.so.6, dann libXext.so.6 und so weiter und so fort)
Die nachträgliche Installation fast aller xorg-libc und libX* Pakete hat scheinbar zum Erfolg geführt, doch kann ich mich mit dem Server über die VMwareRemoteConsole nicht verbinden.
SuSEfirewall ist ausgeschaltet, Port 902 in /etc/services für vmware-authd reserviert. xinetd konfiguriert und läuft.
Es sieht so aus, dass noch was fehlt. Was könnte es noch sein?
Grundsätzliche Frage: Muss man bei der Installaiton auch X Window mitwählen oder nicht? Was muss bei der Textmodus-Installation noch mitinstalliert werden?

Host: Athlon 1700+, 1024 RAM, 2 x 20 GB IDE Platten, VIA-Chipsatz, CDROM 52x

Verfasst: 22.11.2007, 17:47
von saxa
Also grundsätzlich braucht man mehrere X-Libraries.

Aber: eine Gegenfrage: warum SuSE 10.3? Es ist kein unterstütztes Betriebssystem.

Lade dir CentOS 4.3 Server CD (es ist eine CD, keine DVD) hier: http://vault.centos.org/4.3/isos/i386/C ... D-i386.iso

Installiere als minimale Installation. Achte darauf, dass die Firewall und SELinux ausgeschaltet sind.

Nach der installation führe folgende Sachen aus:

yum update

Dies erfordert Reboot und wird upgraden auf CentOS 4.5, wundere dich nicht. Als nächstes, installiere Kernel Headers und gcc:

yum install kernel-devel gcc

Mehr braucht man auf CentOS nicht.

Nun kannst du die nicht nötigen Dienste ausschalten; dies muss nicht sein, aber gibt dem System mehr Power:

chkconfig acpid off
chkconfig atd off
chkconfig autofs off
chkconfig cpuspeed off
chkconfig cups off
chkconfig gpm off
chkconfig haldaemon off
chkconfig isdn off
chkconfig mdmonitor off
chkconfig messagebus off
chkconfig netfs off
chkconfig nfslock off
chkconfig openibd off
chkconfig pcmcia off
chkconfig portmap off
chkconfig rawdevices off
chkconfig rpcgssd off
chkconfig rpcidmapd off
chkconfig smartd off

Nach dem Reboot kannst du den Server installieren, ob per Tarball oder rpm - deine Entscheidung. Anschließend - MUI, wenn du es brauchst...

Fertig.

Verfasst: 23.11.2007, 08:29
von kol4dan
Also. Statt Textmodus "Minimalen grafischen Modus" gewählt und alles lief problemlos.
Mit belegten 1,2 GB ist diese Installation zwar fast doppelt so dick wie der Textmodus aber trotzdem ziemlich schlank.

2saxa
Warum openSuSE? Ganz einfach, da ich in Nürnberg wohne... ;)

Verfasst: 23.11.2007, 23:00
von mister-man
Hallo, wie du bereits gesagt hast, musst du den minimal grafischen Modus Wählen. Hatte dieses Problem selber.
Kann eine Suse sehr empfehlen mit dem VMWARE SERVER. Es läuft sehr leistungsstabiel (auch unter großer last)!

MfG