Ausser vielleicht bei den Enterprise Sachen von Redhat ... die kosten ja auch so sehr viel.
Wenn man auf Support verzichten kann, dann ist CentOS eine Möglichkeit,
diese Kosten einzusparen. CentOS ist (natürlich bis auf ein paar Bitmaps
/ .png's) 100 % binärkompatibel zu Red Hat Enterprise.
Um auf die Eingangsfrage zu antworten: Ich ziehe Linux vor, das hat nicht
nur mit Lizenzkosten zu tun. Wer sich mit Linux auskennt (man braucht
kein Guru zu sein!) ist meiner Meinung mit Linux als Host besser bedient.
Es reicht ein für den Betrieb von VMware angepasstes, minimales Linux
aus, das auch ohne grafische Oberfläche VM hosten kann. Damit spart
man letztendlich Festplattenplatz (zugegeben, heutzutage kein starkes
Argument mehr), aber man hat mehr RAM und CPU-Time zur Verfügung.
Ansonsten kann ich für XP XPlite empfehlen, damit kann man Windows XP
von allem möglichen Ballast befreien. Ist leider keine Freeware, aber auch
nicht so teuer.
Vorsicht: Auch für Linux fallen im professionellen Umfeld Lizenzkosten an.
Was das
Betriebssystem betrifft: Inwiefern fallen da wofür
Lizenzkosten an? Für Ubuntu, Debian, Slackware und viele weitere
Distributionen welche im professionellen Umfeld eingesetzt werden
können, fallen meines Wissens nur Downloadkosten an (sowie 50
Cent für einen Rohling, es sei denn man entpackt die .iso auf einen
internen Fileserver und gibt den entsprechenden Pfad in der jewei-
ligen Konfigurationsdatei als Install-Source an.