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@All: VMWare als Notfallsystem und Backup

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware GSX Server und VMware Server 1.

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@All: VMWare als Notfallsystem und Backup

Beitragvon klick » 15.03.2007, 15:45

Guten Tag zusammen,
ich hoffe hier in diesem Forum einige Ratschläge sammeln zu können und das mir evtl. jemand bei meinem aktuellen Problem weiterhelfen kann, den die Firma VMWare zeigt sich bisher leider ziemlich Rückrufscheu obwohl ich schon einige male dort auf Band gesprochen habe.

Es geht um folgendes:
Ich bin beauftragt worden, bis Ende März ein Handout zu schaffen, in der ein Lösungsweg beschrieben wird, wie alle unsere Produktivserver kurzfristig wieder zur Verfügung stehen, wenn sich einer mal verabschieden sollte.

Hier kam mir jetzt die Idee auf VMWare zu setzen, da dieses Thema ja nun doch immer Populärer und wie ich meine Zukunftsweisend ist, da man sich jede Menge an Hardwarekosten doch sparen kann und ein Image wunderbar wieder Funktioniert, wenn es mal defekt sein sollte (Kopie). Ich selbst habe leider erst ein wenig zu Hause mit VMWare experiementiert und kenne mich also "nur" Oberflächlich mit dem Möglichkeiten aus.

Mein Ziel wäre es, eine Hardware anzuschaffen, auf der hinterher viele VMWare Images abrufbar sind und diese im Ernstfall ein Produktivsystem kurzfristig ersetzen können (Bei Ausfall Bsp. Hardware Defekt...).

Dazu müsste natürlich möglich sein, von den vorhandenen Systemen - Regelmässig - ein aktives Backup machen zu können, welches dann aktuell immer als VMWare Image auf dem VMWare Server zur Verfügung steht (möglich?)...

Ich würde mich freuen, wenn sich zu meiner Idee, sofern diese überhaupt umsetzbar ist jemand melden würde, der mir ein wenig zur Durchführung sagen könnte, und ob diese Umsetzung Praktikabel ist, da ich hier erstmal von ca. 50-100 Servern spreche... später evtl. mehr...

Gruß
vom klick :idea:

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Beitragvon ostekl1 » 15.03.2007, 16:25

... also mal ganz abgesehen von den Datenmengen die ja bei 50 oder mehr Servern irgendwie bewegt und abgelegt werden müssen sollte das schon gehen.
Es gibt einen VMware Converter, der installiert auf dem jeweiligen Server, prinzipiell in der Lage ist von einem laufenden System eine VM zu generieren. Wenn diese VM dann auf einem entsprechend dimensionierten VMware Server oder besser ESX Server abgelegt wird, kann sie mit ein wenig händischer nacharbeit, schnell in Leben gerufen werden.

Zu klären sind dabei folgende Details:
- konsistenz des physikalischen Servers
- Achtung: geänderte MAC Adresse (kann schon mal bei einigen SW Lizenzen zu Problemen führen)
- Automatisierung der VM Generierung möglich ?
- lassen sich bereits bestehende VMs problemlos überschreiben
- Scheduling der Imageerstellung (es können ja nicht sinnvoll alle Systeme zeitnah"geimaged" werden)

Sich dabei aber auf VMware zu verlassen ist ggf. fragwürdig. Meine Erfahrungen mit dem VMware Support sind teils sehr frustrierend. Extreme Reaktionszeiten, ein First Level Support der teilweise weniger in der Materie steckt als man selbst, dann werden Hinweise auf mögliche Lösungsansätze ignoriert, ...

Der einzige Weg ist meines Erachtens:
AUSPROBIEREN !!! ;-)

Gehen wird es sicherlich, nur mit welchem Aufwand und in welcher Qualität. In welchem Zeitfenster müssen die VMs dann zur Verfügung stehen?

Ist aber ein spannendes Thema.

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@All: VMWare als Notfallsystem und Backup - VMware GSX Serve

Beitragvon klick » 15.03.2007, 21:18

Hallo Ostekl,
vielen Dank für Deine erste Info... auf jeden Fall werde ich mich morgen früh mal dransetzen was der Converter ganu ist und wie dieser gehandthabt werden müsste.

Die Images sind ja nun nicht wirklich groß, wenn ich davon ausgehe, das im Durchschnitt etwa 100GB zusammen kommen, ist das bei meiner Firma nicht wirklich ein Problem 8)

Ich habe mir dieses Thema ausgesucht, da ich der Meinung bin dieses in der heutigen Zeit umzusetzen Sinvoll und Betriebswirtschaftlicher ist, als sich von jeder Hardware eine ins Regal stellen zu müssen, bis diese zum jüngsten Tag verstauben ^^

Hauptsächlich handelt es sich bei den Servern um Domänencontroller, Fileserver (aktualität?) und Diverse andere wie zum Beispiel ein WSUS oder gar Blackberry Server... Hier muss ich noch prüfen, wie aktuell genau das Image sein müsste, jedoch sein wir mal realistisch, ein Band ist nicht wirklich aktueller.

Gern würde ich aber noch andere Vorschläge zur Umsetzung oder gar der Möglichkeit lesen, kann doch gar nicht sein, das ich schon wieder bei einem Thema der vorreiter sein werde - Irgendwie hat das meine Abteilung im Blut, Pilotprojekte zu starten :roll:

Gruß
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Beitragvon Tschoergez » 15.03.2007, 21:37

Hi,

bei einem größeren Projekt rentiert es sich bestimmt auch, Drittanbieterlösungen zu evaluieren. Für die Mirgration P2V gibts es einige interesannte Produkte jenseits vom VMware Converter, zb (ohne bestimmte Reihenfolge und Anspruch auf Vollständigkeit) von
www.platespin.com
www.invirtus.com
www.leostream.com
Und Zusatz-Packs für den HP Systems Insight Manager
Ultimate P2V

Gerade für Deinen geplanten Einsatz ist z.B. der http://www.platespin.com/p2vdr/ ausgelegt.

Drum ist ein wichtiger Schritt bei der Planung die make-or-buy-Entscheidung.

Prinzipiell kommts für ein durchgängiges Konzept natürlich drauf an, dass ALLE physikalischen Server ohne Probleme (weil später automatisch) "P2Vd" werden können.

Probleme wird prinzipbedingt bei Servern geben, die Abhängigkeiten zur spezifischen Hardware haben, wie die angesprochene MAC-Adressen-Geschichte bei Lizenzen, aber auch Dongles, ISDN-Karten, spezielle IO-Karten, sonstige Peripherie-Geräte (z.B. Zeiterfassungsterminals o.ä, die seriell oder parallel angeschlossen sind).
Wenig Probleme wirds geben bei allem, was sowieso übers Netzwerk angesprochen werden kann.

Weiterer Punkt sind die Backup-Fenster, oder ob die physik. Server weitgehend ohne Dienstunterbrechung gesichert werden sollen.

Und natürlich die Zielsysteme, d.h. wie viele Systeme sollen denn gleichzeitig ausfallen dürfen. Dementsprechend müssen dann natürlich VMware Server oder ESX-Server bereitgestellt werden für den Notfall.

Viele Grüße,
Jörg


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