Hallo,
Ich habe noch einige Fragen zum VMware Server.
Selbiger soll vielleicht in einem Schulnetzwerk eingesetzt werden.
Aber zu den Fragen:
- sind bei dem VMware Server mehrere Instanzen, also gleichzeitig angemeldete seperate User möglich?
- können die Maschinen vor Veränderung geschützt werden?
- welche Hardware müsste ein Server haben, an dem gleichzeitig 20 Clienten arbeiten (arbeiten, nicht rennen^^ performance muss nicht unbedingt maximal sein)?
mfg WhiteHolly
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Mehrere Instanzen möglich?
Was hast du denn genau vor? Welche Betriebssysteme sollen denn in 20-facher Ausführung laufen? Solltest du vor haben, auf einer Hardware 20 Windows-XP zu installieren würde ich dir eher davon abraten.
Windows XP Pro kostet etwa 130€, 20 Stück davon also 2600€.
Ein Windows 2003 Server Standard-Server mit 5 CALs kostet etwa 600€, 20 Zustazlizenzen weitere 800. Für 20 Benutzer WTS-CALs etwa 2200€. Zusammen also 3600€, dafür *wesentlich* performanter als 20 Windows XP Instanzen auf einer Hardware.
An Hardware werde ich für einen virtuellen Terminal-Server und einen virtuellen Domaincontroller (7 Benutzer, sprich 10 CALs) mit hoher Wahrscheinlichkeit einen HP ML150 mit Xeon Woodcrest 5160 (2GHz Dual-Core, Core-Architektur) und 4GB RAM kaufen, evtl zwei CPUs.
Bei 20 Gästen und geringer Last sollte der RAM das ausschlaggebende Kriterium sein. Jede Windows XP Installation sollte mit 512MB RAM versorgt werden. 12GB sollten es also schon sein. Der ML150 ist leider auf 8GB beschränkt, was ihn für dich einigermaßen uninteressant macht. 8GB für 20 Gäste sind knappe 400MB pro Gast und 192MP für den Host. Der nächst höhere HP-Server wäre meines Wissens der ML350, der allerdings bei gleicher Ausstattung wie der ML150 (dafür höher aufrüstbar) knapp 1000€ teurer kommt.
Ich würde grob pro Kern nicht mehr als drei bis vier Gäste rechnen. 20 Gäste wären also 5 Kerne bzw 3 Dual-Core CPUs. Je nach Budget und "Willen", sofort nochmehr Kohle in die Hand zu nehmen würde ich mit einem ML150 mit 2 Woodcrest 2GHz und 8GB RAM anfangen und je nach Performance dann einen zweiten Kaufen und 10 der 20 Gäste umlagern -- allerdings eine nicht unerhebliche Investition, mit der Option auf wesentlich mehr.
Einen 20-Benutzer-WTS würde ich auf einem einzigen MP150 (ebenfalls zwei 2GHz Woodcrest, 6 bis 8 GB RAM) laufen lassen und mir sicher sein, dass es funktioniert. 1000€ mehr an Softwarekosten, dafür knapp 5000€ an Hardware gespart.
Also nochmals die Frage: Was willst du eigentlich tun?
Windows XP Pro kostet etwa 130€, 20 Stück davon also 2600€.
Ein Windows 2003 Server Standard-Server mit 5 CALs kostet etwa 600€, 20 Zustazlizenzen weitere 800. Für 20 Benutzer WTS-CALs etwa 2200€. Zusammen also 3600€, dafür *wesentlich* performanter als 20 Windows XP Instanzen auf einer Hardware.
An Hardware werde ich für einen virtuellen Terminal-Server und einen virtuellen Domaincontroller (7 Benutzer, sprich 10 CALs) mit hoher Wahrscheinlichkeit einen HP ML150 mit Xeon Woodcrest 5160 (2GHz Dual-Core, Core-Architektur) und 4GB RAM kaufen, evtl zwei CPUs.
Bei 20 Gästen und geringer Last sollte der RAM das ausschlaggebende Kriterium sein. Jede Windows XP Installation sollte mit 512MB RAM versorgt werden. 12GB sollten es also schon sein. Der ML150 ist leider auf 8GB beschränkt, was ihn für dich einigermaßen uninteressant macht. 8GB für 20 Gäste sind knappe 400MB pro Gast und 192MP für den Host. Der nächst höhere HP-Server wäre meines Wissens der ML350, der allerdings bei gleicher Ausstattung wie der ML150 (dafür höher aufrüstbar) knapp 1000€ teurer kommt.
Ich würde grob pro Kern nicht mehr als drei bis vier Gäste rechnen. 20 Gäste wären also 5 Kerne bzw 3 Dual-Core CPUs. Je nach Budget und "Willen", sofort nochmehr Kohle in die Hand zu nehmen würde ich mit einem ML150 mit 2 Woodcrest 2GHz und 8GB RAM anfangen und je nach Performance dann einen zweiten Kaufen und 10 der 20 Gäste umlagern -- allerdings eine nicht unerhebliche Investition, mit der Option auf wesentlich mehr.
Einen 20-Benutzer-WTS würde ich auf einem einzigen MP150 (ebenfalls zwei 2GHz Woodcrest, 6 bis 8 GB RAM) laufen lassen und mir sicher sein, dass es funktioniert. 1000€ mehr an Softwarekosten, dafür knapp 5000€ an Hardware gespart.
Also nochmals die Frage: Was willst du eigentlich tun?
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WhiteHolly
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- Beiträge: 2
- Registriert: 13.08.2006, 00:53
Ich plane ein bestehendes Schulnetzwerk (insgesamt ca. 60 Rechner) in der Administration einfacher zu gestalten.
Die Clienten sind ein bunter Mix, von 300Mhz - 3Ghz (aus Firmen bekommen, o.ä).
Zur Zeit läuft alles in einer Domäne, die User haben alle ein Profil, etc.
Nur ist es teilweise sehr schwer den "Mix" zu administrieren. Auf den älteren Maschinen läuft zum z.B. noch Win95/98, auf den neuen w2k.
Schön wäre es die Clienten mit Debian zu versorgen um sich dann auf den Server einzuloggen.
Übrigens... die Schüler surfen und starten Office, mehr nicht... 512MB RAM sind viel zu viel^^
Wie gesagt arbeiten, nicht rennen.
Ich würde gerne ganz auf Linux umsteigen, aber das möchte die Verwaltung nicht.
Die Clienten sind ein bunter Mix, von 300Mhz - 3Ghz (aus Firmen bekommen, o.ä).
Zur Zeit läuft alles in einer Domäne, die User haben alle ein Profil, etc.
Nur ist es teilweise sehr schwer den "Mix" zu administrieren. Auf den älteren Maschinen läuft zum z.B. noch Win95/98, auf den neuen w2k.
Schön wäre es die Clienten mit Debian zu versorgen um sich dann auf den Server einzuloggen.
Übrigens... die Schüler surfen und starten Office, mehr nicht... 512MB RAM sind viel zu viel^^
Wie gesagt arbeiten, nicht rennen.
Ich würde gerne ganz auf Linux umsteigen, aber das möchte die Verwaltung nicht.
Zunächst: Ein inhomogenes System aus 60 Rechnern würde ich rein vom Verwaltungsaufwand nicht betreiben wollen. Dass das je nach Anwendungsfall manchmal unumgänglich ist steht außer Frage. Wenn es jedoch deutlich eingeschränkte Anwendungen sind die betrieben werden sollen -- Textverarbeitung/Maschinenschreiben, grundlegende Informatikkenntnisse, evtl. warum Excel viel mehr kann als nur einen bunten Stundenplan malen ... was man eben alles so in der Schule lernen bzw lehren könnte -- und aus Anwendungssicht (Kompatiblität von gentzter Software mit dem Betriebssystem) kein weiterer Grund besteht, unterschiedlichste Betriebssysteme zu verwenden würde ich hier sicherlich auf ein einziges Betriebssystem setzen. Der Verwaltungsaufwand ist *deutlich* geringer weil die auftretenden Fehler einfach weniger unterschiedlich sind.
Wie sollen die Schüler denn den Zugriff auf die virtuellen Rechner bekommen? Falls du hier mit dem Gedanken spielst, die Schüler per VMWare-Administrations-Console zugreifen zu lassen: Du wirst keine Freude daran haben. Für den Produktiveinsatz ist diese Console absolut untauglich. Erstens ist sie viel zu langsam, zweitens nur ein Fenster.
Hier sehe ich -- wenn es denn wirklich nur mit Windows geht -- nur die Möglichkeit des RDP, des Remote Desktop Protokolls. "Windows 2000 Terminal Server" und "Windows 2003 Server + Terminal-Zusatzlizenzen" (die Small Business Server funktionieren hier *nicht*!) können abhängig von der Anzahl der gekauften und installierten Lizenzen eine vielzahl von gleichzeitigen RDP-Zugriffen behandeln, "Windows XP Professional" kann ganz ohne Zusatzlizenz eine einzige Verbindung betreiben. Einen RDP-Client für Linux gibt es, eine Linux-Distribution, welche übers Netzwerk oder von CD booten und sofort zu einem vorkonfigurierten RDP-Server (eben wahlweise 2003 Server, 2000 Terminal Server oder XP Pro) verbinden kann wäre beispielsweise "Thinstation".
Kleine Einschränkung von Terminal-Servern: Microsoft verbietet hier den Einsatz von OEM-Office Versionen.
Meine Aussage bleibt aber die selbe wie vorher. Wandeln wir den Bedarf an Arbeitsspeicher ab, geben wir jedem Client nur 384MB (entspräche einer Konfiguration aus einem 128MB-Riegel und einem 256MB-Riegel).
Ob zwei 2GHz Woodcrest-Xeons hier 20 gleichzeitige Instanzen tragen können müsste erst ausprobiert werden, ich würde eher vermuten dass bei etwa 10 Schluss ist. Auch das dürfte schon reichlich eng werden.
20 * 384MB = 7.5GB. Sollten zwei solche CPUs in einem Server 20 Gäste vertragen können, wäre also der kleine ML150 mit 8GB RAM ausgestattet durchaus ausreichend. Da ich allerdings stark daran zweifle, dass zwei solche CPUs für 20 Gäste ausreichend sind, würde ich vermutlich zwei ML150 mit je 4GB RAM ausgestattet einsetzen.
Festplattenkapazität bei 10 Gästen würde ich drei mal 160GB im RAID5 laufen lassen, in Summe bleiben 320GB übrig, pro Gast 32GB.
Preise des Servers bei Bechtle:
ML150 Basis: 1025€
2*2*1GB RAM: 2*543€
3*160GB: 3*111€
zusätzliche CPU: 543€
Care-Pack, Vor-Ort-Service Garantie für 3 Jahre mit 4h Reaktionszeit und 24/7 Bereitschaft 437€
Alternativ Care-Pack auf 4/13/5 (Werktags von 7:00 bis 20:00 glaub ich): 279€
Macht pro Server 3424€ -- der vielleicht 10 Gäste tragen kann.
Stattdessen einen einzigen Terminal-Server angeschafft, der unter Garantie 20 Benutzer gleichzeitig verkraftet.
Wie sollen die Schüler denn den Zugriff auf die virtuellen Rechner bekommen? Falls du hier mit dem Gedanken spielst, die Schüler per VMWare-Administrations-Console zugreifen zu lassen: Du wirst keine Freude daran haben. Für den Produktiveinsatz ist diese Console absolut untauglich. Erstens ist sie viel zu langsam, zweitens nur ein Fenster.
Hier sehe ich -- wenn es denn wirklich nur mit Windows geht -- nur die Möglichkeit des RDP, des Remote Desktop Protokolls. "Windows 2000 Terminal Server" und "Windows 2003 Server + Terminal-Zusatzlizenzen" (die Small Business Server funktionieren hier *nicht*!) können abhängig von der Anzahl der gekauften und installierten Lizenzen eine vielzahl von gleichzeitigen RDP-Zugriffen behandeln, "Windows XP Professional" kann ganz ohne Zusatzlizenz eine einzige Verbindung betreiben. Einen RDP-Client für Linux gibt es, eine Linux-Distribution, welche übers Netzwerk oder von CD booten und sofort zu einem vorkonfigurierten RDP-Server (eben wahlweise 2003 Server, 2000 Terminal Server oder XP Pro) verbinden kann wäre beispielsweise "Thinstation".
Kleine Einschränkung von Terminal-Servern: Microsoft verbietet hier den Einsatz von OEM-Office Versionen.
Meine Aussage bleibt aber die selbe wie vorher. Wandeln wir den Bedarf an Arbeitsspeicher ab, geben wir jedem Client nur 384MB (entspräche einer Konfiguration aus einem 128MB-Riegel und einem 256MB-Riegel).
Ob zwei 2GHz Woodcrest-Xeons hier 20 gleichzeitige Instanzen tragen können müsste erst ausprobiert werden, ich würde eher vermuten dass bei etwa 10 Schluss ist. Auch das dürfte schon reichlich eng werden.
20 * 384MB = 7.5GB. Sollten zwei solche CPUs in einem Server 20 Gäste vertragen können, wäre also der kleine ML150 mit 8GB RAM ausgestattet durchaus ausreichend. Da ich allerdings stark daran zweifle, dass zwei solche CPUs für 20 Gäste ausreichend sind, würde ich vermutlich zwei ML150 mit je 4GB RAM ausgestattet einsetzen.
Festplattenkapazität bei 10 Gästen würde ich drei mal 160GB im RAID5 laufen lassen, in Summe bleiben 320GB übrig, pro Gast 32GB.
Preise des Servers bei Bechtle:
ML150 Basis: 1025€
2*2*1GB RAM: 2*543€
3*160GB: 3*111€
zusätzliche CPU: 543€
Care-Pack, Vor-Ort-Service Garantie für 3 Jahre mit 4h Reaktionszeit und 24/7 Bereitschaft 437€
Alternativ Care-Pack auf 4/13/5 (Werktags von 7:00 bis 20:00 glaub ich): 279€
Macht pro Server 3424€ -- der vielleicht 10 Gäste tragen kann.
Stattdessen einen einzigen Terminal-Server angeschafft, der unter Garantie 20 Benutzer gleichzeitig verkraftet.
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