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VM will nicht mehr starten

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VM will nicht mehr starten

Beitragvon Chrismvm » 01.06.2016, 13:27

Hallo,
habe ein echt ärgerliches Problem.
Habe eben eine VM heruntergefahren und jatzt lässt sie sich nicht mehr starten, angeblich hat sie kein Netzwerk zugewiesen, was aber komisch ist da ich vor einer Stunde noch damit gearbeitet habe und das Netzwerk auch funktionierte.

Im Datastor sehe ich das Verzeichnis der VM auch noch, auch die .vmdk Datei.
Könnte es sein das sich beim herunterfahren etwas blockiert hat und ich WIE könnte ich die VM wieder starten?

Gruß
Chris

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Beitragvon ~thc » 01.06.2016, 13:52

Wie startest du die VM (CLI, WebClient, C#-Client) und wie lautet die genaue Fehlermeldung (in englischer Sprache . Client vorher umstellen)?

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Beitragvon JustMe » 01.06.2016, 14:21

Vielleicht bekommst Du ja eine Antwort ;-)
Oder es gibt noch einen weiteren Thread in noch einem anderen Bereich, wieder einfach kopiert, und ohne die gestellten Rueckfragen zu beantworten... :roll:

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Beitragvon Chrismvm » 01.06.2016, 15:55

Irgendwie habe ich jetzt ausser der VMDK Datei mit 51GB keine Dateien mehr, brauche aber diese VM. Auf der vmdk-Dazei sollten doch alle nötigen Dateien sein, oder?
Nur wie bekomme ich jetzt daraus eine neue VM ? Ich habe schon versucht eine neue VM zu erstellen und diese vmdk-Datei als Festplatte anzugeben, aber dann startet die VM auch nicht da sie irgendeine /dev/sda2 sucht und nicht finden kann. :?
Eine echt besch....ene Situation und wehe ich erwische denjenigen der das Verbockt hat. grrrrr.

OK, wieder zum Thema, wie bekomme ich jetzt aus der VMDK eine neue VM ?

Ich arbeite hier mit esxi 5.5 und dem VCSA 6.0 webClient.

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Beitragvon JustMe » 01.06.2016, 16:14

Tja, wenn Aussicht bestuende, dass Du Rueckfragen auch beantwortest, koennte ja der eine oder andere hilfreiche Tipps geben...

AUS einer VMDK kannst Du jedenfalls keine VM erstellen. Hoechstens MIT einer solchen. Hast Du aber schon gemacht...

Aber moeglicherweise ja nicht alle benoetigten Datentraeger in Deiner neuen VM an die richtigen Stellen konfiguriert.

Anyway:
Mit nur den gelieferten Broeckchen und ohne die von ~thc und mir angefragten zusaetzlichen Informationen ist keine zielgerichtete Hilfestellung moeglich.

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Beitragvon Chrismvm » 01.06.2016, 16:28

jetzt sei doch nicht so gemein zu mir.

Wo müsste ich denn nachsehen ob ich alle benoetigten Datenträger an die richtige Stelle konfiguriert habe?

Habe eine neue VM erzeugt und im Konfig-Ablauf die vorgeschlagene Festplatte gelöscht und eine neue, die vorhandene vmdk-datei, hinzugefügt. Ist doch richtig so, oder?

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Beitragvon JustMe » 01.06.2016, 16:38

Dazu kannst Du in der "alten" <VM-Name>.vmx VM-Beschreibungs-Datei nach Eintraegen beginnend mit "scsiX:Y=" schauen. An diese Stellen (X: Controller-Nummer, Y: Device-Adresse) muessen die in den Zeilen angegebenen vmdk-Dateien gehaengt werden.

Dabei unbedingt auf moegliche Snapshots achten!

PS:
Die angefragten Informationen sind immer noch nicht dabei. Meiner Ansicht nach bin ich nicht unbedingt gemein (gewesen). Es ist fuer jemanden der Unterstuetzung leisten *moechte* nur verdammt zaeh, wenn benoetigte Daten einfach nicht geliefert werden, und stattdessen nur weitere Fragen kommen.

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Beitragvon Chrismvm » 01.06.2016, 16:51

sorry, aber ich kann sie nicht liefern , da die Dateien nicht mehr vorhanden sind, auch keine "alte" vmclient.vmx Datei in der ich nachsehen könnte.
Ich habe nur noch die clientname.vmdk und die clientname-flat.vmdk

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Beitragvon irix » 01.06.2016, 16:54

Sollte die VM einen Snapshot gehabt haben so ist das einhaengen ueber die GUI mit absoluter Vorsicht zu geniessen weil zumind. vor Version 6 hat die GUI nur immer die Basis vDISK angezeigt und nicht die aktuelle.

Aber... bei Problemen ist der einzige Weg auf die Kommandozeile zu gehen und ein

Code: Alles auswählen

ls -alh

zumachen. Nur so kann man sehen was da ist bzw. fehlt. Wenn *.logs vorhanden sind dann sind diese zu sichern weil man daraus bestimmte Dinge wieder extraieren kann.

Gruss
Joerg

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Beitragvon JustMe » 01.06.2016, 16:56

Das mit den nur vorhandenen vmdk-Dateien wollte ich gerade nach nochmaliger Durchsicht an meinen letzten Post anhaengen :-)

Wenn in dem Verzeichnis nur noch die vmdk (plus Beschreibungsdatei) vorhanden ist, dann kann es auch sein, dass dies nur ein zusaetzliches Verzeichnis der VM ist.

Pruefe mal im vSphere Web-Client das "Home"-Verzeichnis der VM. Ist dies moeglicherweise auf einem anderen Datastore als die zu bearbeitende Datei?

Wo liegt der Datastore? Kann dort eventuell ein Datei-Recovery durchgefuehrt werden, falls Dateien "unbeabsichtigt" geloescht wurden?

Letztlich besteht auch die Moeglichkeit, die vorhandene vmdk an eine andere bereits konfigurierte und installierte VM mit vergleichbarem Betriebssystem anzuhaengen, um zumindest die Daten auslesen zu koennen.

Und, ohne wieder gemein sein zu wollen:
Ein Screenshot der VM-Info im Web-Client waere bestimmt hilfreich.

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Beitragvon irix » 01.06.2016, 17:01

Chrismvm hat geschrieben:...
Ich habe nur noch die clientname.vmdk und die clientname-flat.vmdk


Wenn eine VM sich auf mehrere Datastores aufteilt (ueblich) oder sogar in einem Unterverzeichnis wohnt(unueblich) dann kann es sein das in einem Verzeichnis nur 2 Dateien sind sprich die *.vmdk.

Sollte die VM noch registriert sein dann sollten ein

Code: Alles auswählen

vim-cmd vmsvc/getallvms | grep -i VMNAME


zeigen wo er meint das die *.vmx liegen soll. Aber auch ein

Code: Alles auswählen

find / -name "*.vmx"
wuerde gehen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Chrismvm » 01.06.2016, 17:04

Danke für eure Hilfe, aber wie es scheint ist meine VM verloren.
Im Home Verzeichnis der VM kann ich nicht nachsehen, da sie ja nicht startet. Im "Home" Verzeichnis des Datastor, in dem auch noch andere VMs liegen, sind eben nur die beiden genannten Files, alles andere hat wohl ein unvorsichtiger Azubi gelöscht.

Wie könnte ich ein Datei-Recovery durchführen?


Aber für alle weiteren hilfreichen Tipps bin ich natürlich immer dankbar.

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Beitragvon JustMe » 01.06.2016, 17:15

Sorry, mit Home-Verzeichnis war nicht das Home-Verzeichnes des Linux-Gastes in der VM gemeint, sondern das Verzeichnis, in dem sich die vitalen Informationen der VM, gesehen vom Hypervisor, sammeln.

Im WebClient dazu die VM ansteuern, "Edit Settings..." und dort unter "VM Options" die "General Options" expandieren.

Wenn da bei "VM Config File" und "VM Working Location" genau der Datastore gelistet ist, in dem sich die zu betrachtende vmdk befindet, dann sind diese vitalen Dateien offenbar tatsaechlich geloescht worden.

Recovery dann entweder ueber continuum (einfach nach Posts von ihm hier im Forum suchen) angefragt werden, oder, falls es ein NFS-Datastore sein sollte, auch ueber den Verwalter desselben.

Das Anhaengen der vmdk an eine andere VM zum Zwecke der Datenauslese hatte ich bereits erwaehnt.

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Beitragvon Chrismvm » 02.06.2016, 09:56

irix hat geschrieben:Sollte die VM einen Snapshot gehabt haben so ist das einhaengen ueber die GUI mit absoluter Vorsicht zu geniessen weil zumind. vor Version 6 hat die GUI nur immer die Basis vDISK angezeigt und nicht die aktuelle.

Aber... bei Problemen ist der einzige Weg auf die Kommandozeile zu gehen und ein

Code: Alles auswählen

ls -alh

zumachen. Nur so kann man sehen was da ist bzw. fehlt. Wenn *.logs vorhanden sind dann sind diese zu sichern weil man daraus bestimmte Dinge wieder extraieren kann.

Gruss
Joerg



Auf welchem Rechner sollte ich das ausführen? Dem Host auf dem die VM war/ist oder auf dem vCenter-Server?

Sorry aber ich steh da etwas auf dem Schlauch.

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Beitragvon irix » 02.06.2016, 10:08

Ja auf dem Host welcher den Datastore hat und auch die VM ausgefuehrt hat.

Einzig auf Ebene des ESXi kann man die Infos erhalten um sich einen Ueberblick zu verschaffen. Alles andere:
- Zeigt unter umstaenden nicht den aktuellen Stand
- Zeigt eine Interpretierte Ansicht
- Blendet einige Dateien aus

Gruss
Joerg

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Beitragvon Chrismvm » 02.06.2016, 10:54

irix hat geschrieben:
Chrismvm hat geschrieben:...
Ich habe nur noch die clientname.vmdk und die clientname-flat.vmdk


Wenn eine VM sich auf mehrere Datastores aufteilt (ueblich) oder sogar in einem Unterverzeichnis wohnt(unueblich) dann kann es sein das in einem Verzeichnis nur 2 Dateien sind sprich die *.vmdk.

Sollte die VM noch registriert sein dann sollten ein

Code: Alles auswählen

vim-cmd vmsvc/getallvms | grep -i VMNAME


zeigen wo er meint das die *.vmx liegen soll. Aber auch ein

Code: Alles auswählen

find / -name "*.vmx"
wuerde gehen.

Gruss
Joerg


Hallo Joerg,

kann ich auch eine ältere "Sicherung" der VM wieder neu im vCenter registrieren und muß ich diese dann irgendwie aktualisieren ?
Frage, da ich im vCenter die betroffene VM schon aus der Bestandsliste genommen habe. :roll:

Habe im Verzeichnis auf dem Datastor folgende Dateien liegen:
<clientname>.vmdk
<clientname>-flat.vmdk
<clientname>.nvram
<clientname>.vmx
<clientname>.vmxf
vmware.log
catalog

Werde versuchen damit die VM wieder zum Leben zu erwecken.

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Beitragvon Chrismvm » 02.06.2016, 11:22

OK

Hat erfolgreich funktioniert. Nachdem ich die <clientname>.vmx neu registriert hatte und die VM gestartet, kam nur noch eine Abfrage ob ich die vmdk verschoben oder kopiert hätte. Habe kopiert gewählt und dann lief wieder alles mit den einigermaßen aktuellen Daten.
Puhhh, nochmal Glück gehabt. :grin:

Danke euch allen nochmal, für die konstanten Hilfeversuche und Hinweise.

Viele Grüße
Chris

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Beitragvon irix » 02.06.2016, 11:24

Chrismvm hat geschrieben:
Hallo Joerg,

kann ich auch eine ältere "Sicherung" der VM wieder neu im vCenter registrieren und muß ich diese dann irgendwie aktualisieren ?


Ja, man kann VMs wieder registrieren wobei ich nicht weis was du mit aktualisieren meinst.

Sofern die VM im vCenter/ESXi als Objekt noch da ist tut man gut daran evtl. dieses weiter zuverwenden und ihm nur die Restoreten vDisks anzuhaengen. Dann bleibt die Identitaet der VM erhalten.

Frage, da ich im vCenter die betroffene VM schon aus der Bestandsliste genommen habe. :roll:

Habe im Verzeichnis auf dem Datastor folgende Dateien liegen:
<clientname>.vmdk
<clientname>-flat.vmdk
<clientname>.nvram
<clientname>.vmx
<clientname>.vmxf
vmware.log
catalog

Werde versuchen damit die VM wieder zum Leben zu erwecken.


Aha..... wie passt das denn zu der Aussage das du noch die VMDK sehen wuerdest?

Leider scheints du noch nicht dazu gelernt zuhaben weil ich habe nach einem ls -alh gefragt und dessen Ausgabe sollst du mal hier posten. Ueber die Dateigroessen und das Datum kann man Rueckschluesse ziehen. Die *.vmx ist fuer den Menschen lesbar und ist die Konfig der VM. DIe kannst du auch hier posten oder irgendwo hochladen und verlinken.
Ein

Code: Alles auswählen

grep vmdk *.vmx
wuerde zeigen wieviele vDisk die VM haben muesste.
Das es nur ein *.log gibt ist allerdings merkwuerdig.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Chrismvm » 02.06.2016, 13:49

Hallo Joerg,

danke für deine Stellungnahme, aber irgendwie habe ich das Gefühl das du etwas "kratzbürstig" bist, aber ich werde es dir jetzt gerne noch haarklein darstellen.

1. ich hatte wirklich keine Dateien mehr und bin nur über Umwege und Backupdateien wieder an diese Files gekommen.
2. ging auch nur da wir mehrere vCenter und ettliche Datastorbereiche haben.
3. das ls -alh hatte definitiv nichts brauchbares ausgegeben, lag bestimmt daran das die Dateien eben nicht da waren.
4. ist eben nicht so einfach über verschiedene Systeme Windows, Linux so nach Dateien zu suchen und sie zu verschieben wohin man sie eben braucht.

Egal, läuft jetzt wieder.

PS: wollte micht alle LOG-Dateien vmware.log bis vmware35.log auflisten, was ja nicht heißt das sie nicht da wären, was aber auch egal wäre.

Gruß
Chris

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Beitragvon irix » 02.06.2016, 14:07

Wenn in Summe 3 Leute hier Hilfe anbieten und alle anmerken das du den Fragen nicht nachkommst bzw. unvollstaendige Infos postest dann kann ich am Ende nur sagen das es reine Zeitversschwendung war und auch du am Ende nichts gelernt hast.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Chrismvm » 02.06.2016, 14:39

blöder Kommentar

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Beitragvon Spindown » 02.06.2016, 15:03

Unser Jörg ist hier nicht kratzbürstig oder sonst was...! Er stellt nur fest. Und der Kommentar war auch nicht blöd..ebenso eine Feststellung von ihm. Da haben wir einfach mehr Erfahrung, wie aufwendig es ist, soliden und anständigen Support zu leisten, wenn sich einfach welche querstellen. Wenn Fragen gestellt werden, um das Problem zu lösen, hat man diese zu beantworten oder das Material, das gewünscht oder gebraucht wird, zu liefern, Punkt.

Gruss
Alex

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Beitragvon rprengel » 02.06.2016, 15:20

Chrismvm hat geschrieben:blöder Kommentar

Wau,
das ist dreist.
Du bekommst kostenfrei support der gegenrechnet locker 4stellig kosten würde und machst noch die Welle?
Und das von jemanden offensichtlich ohne minimales technisches Hintergrundwissen komplexe Software verwendet; das muss man sich erst mal trauen.

Du solltest dich zügig entschuldigen oder einfach das Forum verlassen.
Ralf


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