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CPU-Kerne nachträglich erhöhen

Verfasst: 24.04.2015, 08:52
von meinsman
Hallo,

ich möchte ein Ubuntu 14.04 Serversystem aufsetzen Allerdings kann ich die dimensionierung noch nicht genau festlegen. Kann bei einem Ubuntu nachträglich die CPU-Kerne noch erhöhen?

Verfasst: 24.04.2015, 09:22
von ~thc
Nach meinem Wissen ist die Zeit der (halbwegs aktuellen) Betriebssysteme, die bei der Installation zwischen Single- und Multi-Core unterscheiden müssen, vorbei. Du solltest also jederzeit zwischen einem und n Kernen wechseln können.

Verfasst: 26.04.2015, 15:10
von Dayworker
Unabhängig von "~thc" seiner Antwort läuft eine VMware-VM immer dann am flüssigsten, wenn man sich bei den vCPUs fast unabhängig von der Host-CPU auf Single- oder Dualcore einschränkt. Von der Warte erübrigt sich dann vielleicht schon die Dimensionierungsfrage von alleine.

Verfasst: 27.04.2015, 22:13
von pirx
Dayworker hat geschrieben:Unabhängig von "~thc" seiner Antwort läuft eine VMware-VM immer dann am flüssigsten, wenn man sich bei den vCPUs fast unabhängig von der Host-CPU auf Single- oder Dualcore einschränkt. Von der Warte erübrigt sich dann vielleicht schon die Dimensionierungsfrage von alleine.


In der Praxis lassen sich aber viele Applikationen mit 1 oder 2 vCPUs nicht sinnvoll betreiben. In der Theorie mögen 1-2 vCPUs optimal sein, aber VMs die damit auskommen sind bei uns die Minderheit. Der neue Rekordhalter wird bei uns kommede Woche ein Terminalserver mit 20 vCPUs werden. Ob er das braucht... k.a. Andere Applikationen geben vor HyperThreading doch bitte zu deaktivieren. Elender Kruscht.

Verfasst: 27.04.2015, 22:29
von irix
Hier gibt es VMs welche alle CPUs den Hosts haben. Aber wie wollen es mal Ausnahme nennen.

Gruss
Joerg

Verfasst: 28.04.2015, 16:34
von Dayworker
Das Theorie und Praxis gerne mal kollidieren, ist ja nichts neues und solange die VM mit der vCPU-Anzahl gleich der Host-Kernzahl die einzigste, laufende VM ist, wird sie ja auch recht flüssig laufen. Der ESXi hat ja nicht dauerhaft was zu tun und bremst dadurch die VM aus. Wie sowas bei mehreren laufenden VMs meist aussieht, kennt ihr ja aus eigener Erfahrung. Auch wenn der ESXi dort wesentlich geschickter als alle VMware-Desktopprodukte vorgeht, kann dieser nicht hexen.