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vmdk in virtuelle Maschine einbinden

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vmdk in virtuelle Maschine einbinden

Beitragvon VMATH » 29.12.2014, 17:43

Ich habe einen Windows Server auf einem ESXi 5.5 laufen, aufgeteilt in C+D, mit C+D in je einer eigenen vmdk auf 2 unterschiedlichen Festplatten. Da D nicht wirklich wichtig ist, habe ich nur C mit Veeam gesichert. Jetzt habe ich es zurückgespielt. Das hat auch wunderbar funktioniert.
Wenn ich jetzt die vmdk mit D als vorhandene HD einbinden möchte, bekomme ich
"Ein allgemeiner Systemfehler ist aufgetreten: Unrecognized handle property identifier"
als Fehlermeldung und das wars.
Merkwürdig ist, dass sobald ich die vmdk hinzufüge, Thick Provision ausgewählt ist, die vmdk aber eindeutig für Thin Provision ausgewählt wurde.
Gibt es noch andere Möglichkeiten, die bestehende vmdk in die zurückgespielte Maschine einzufügen?

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Beitragvon irix » 29.12.2014, 19:21

Hmmmm...
Zeig uns mal bitte ein Dateilisting von der CMD

Code: Alles auswählen

cd /vmfs/volumes/datastorename/vmname
ls -alh


Dazu den Inhalt der kleinen *.vmdk Dateien und das aktuelle vmware.log (Hochladen bei einem pastebin).

Frage:
Ist das nen aktuelles Backup oder Versionstechnisch irgendwie zurueck?

Gruss
Joerg

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Beitragvon VMATH » 30.12.2014, 18:32

Vielen Dank für die Antwort. Welchen Logfile im speziellen meinst Du?
Es gibt keine Versionsüberschneidungen. Das letzte Backup ist von letzter Woche.
vmdk ist auch i.O. Ich habe es in der Zwischenzeit auf einen anderen Rechner gezogen und die Dateien extrahiert. Nur bevor ich den umständlichen Weg gehe, eine neue anzulegen und die Dateien wieder zurückzukopieren, stellt sich einfach die Frage, woran es liegen könnte.
Bei einem Instantrecovery von Veeam funktioniert es sofort und Laufwerk D wird sofort eingebunden. Leider liegt dann die zurückgesicherte Maschine nicht auf dem richtigen Datenträger.

Hier nun das Directorylisting von D:

Code: Alles auswählen

total 241926160
drwxr-xr-x    1 root     root        1.1K Dec 29 19:20 .
drwxr-xr-t    1 root     root        1.5K Aug 29 15:34 ..
-rw-------    1 root     root        1.0T Dec 29 07:57 Festplatte 1TB-flat.vmdk
-rw-------    1 root     root         554 Dec 29 07:51 Festplatte 1TB.vmdk
-rw-------    1 root     root           0 May 26  2014 Festplatte 1TB.vmsd
-rw-------    1 root     root        1.2K Dec 29 05:59 Festplatte 1TB.vmx
-rw-------    1 root     root         269 May 26  2014 Festplatte 1TB.vmxf


vmdk vom alten Laufwerk D

Code: Alles auswählen

# Disk DescriptorFile
version=1
encoding="UTF-8"
CID=923afebe
parentCID=ffffffff
isNativeSnapshot="no"
createType="vmfs"

# Extent description
RW 2147483648 VMFS "Festplatte 1TB-flat.vmdk"

# The Disk Data Base
#DDB

ddb.adapterType = "lsilogic"
ddb.deletable = "true"
ddb.geometry.cylinders = "133674"
ddb.geometry.heads = "255"
ddb.geometry.sectors = "63"
ddb.longContentID = "40a9d7688ef74d9e0f5b5c83932afdbd"
ddb.thinProvisioned = "1"
ddb.toolsVersion = "9354"
ddb.uuid = "60 00 D2 09 f2 80 5d 99-65 aa 77 59 86 11 b2 30"
ddb.virtualHWVersion = "8"



vmdk von der wiederhergestellten Maschine

Code: Alles auswählen

# Disk DescriptorFile
version=1
encoding="UTF-8"
CID=3bdad56e
parentCID=ffffffff
isNativeSnapshot="no"
createType="vmfs"

# Extent description
RW 125829120 VMFS "Windows Server 2012 R2-flat.vmdk"

# The Disk Data Base
#DDB

ddb.adapterType = "lsilogic"
ddb.geometry.cylinders = "7832"
ddb.geometry.heads = "255"
ddb.geometry.sectors = "63"
ddb.longContentID = "f7cbfa59fb2039ad1c364ecf3adad55e"
ddb.thinProvisioned = "1"
ddb.uuid = "60 00 D2 9e bf 67 64 d3-d9 cb f4 9a 8a 9f 0b fc"
ddb.virtualHWVersion = "10"

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Beitragvon JustMe » 31.12.2014, 10:02

Hmmm, irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier nur Teile der Informationen zugegeben werden...

Also, der Deskriptor der 1TB-Festplatte sagt aus, dass es eine Thick-provisioned Platte ist. Bei Thin wuerde man VMFSSPARSE statt VMFS finden, meine ich.
Aber wieso gibt's da eine VM-Beschreibungsdatei "Festplatte 1TB.vmx"?

Dann faellt auf, dass die virtualHWVersion der beiden vmdk unterschiedlich ist (einmal 8, einmal 10). Was fuer eine Version ist die VM? Wurde vielleicht zwischendurch mal "Upgrade Virtual Hardware" angewaehlt? Hier waere das von irix gewuenschte vmware.log echt hilfreich gewesen. Das ist keine "spezielle Logdatei", sondern die liegt genau mit diesem Namen im Verzeichnis der die VM beschreibenden .vmx-Datei (welches mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich eben NICHT die "Festplatte 1TB.vmx" sein duerfte, sondern vmtl eher "Windows Server 2012 R2.vmx"). Und falls da mehrere vmware*.log zu finden sein sollten, koennte man die immer noch zusammen-zippen (als Textdateien bleibt da nicht viel uebrig), und allesamt zur Einsicht irgendwo hochladen.

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Beitragvon ~thc » 31.12.2014, 13:46

Zusammen genommen ergibt das eher den Eindruck, dass eine VMDK einer anderen, älteren VM (oder eine ältere Version derselben VM) an eine existierende, neuere VM angehängt werden soll...

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Beitragvon VMATH » 31.12.2014, 14:22

Also ich habe gerade einmal nachgeschaut.
Wenn ich das ganze mit Veeam als Instant Recovery zurückspiele (und da wird die vmdk mit Partition D mit der 1TB Festplatte erkannt und funktioniert) so steht in den Einstellungen ebendieser Platte "Thin Provision".

Ich habe vor einiger Zeit ein Update von 8->10 durchgeführt. Warum die vmdk das nicht mitgemacht hat weiß ich nicht, in den Einstellungen steht jedenfall VM-Version 10.
Ich habe gerade noch einmal versucht, die vorhandene vmdk hinzufügen, Fehlermeldung ist dieselbe. Eine vmware.log geschweige denn irgendein Logfile ist in dem Ordner der wiederhergestellten Version nicht.

Code: Alles auswählen

drwxr-xr-x    1 root     root        1.8K Dec 31 13:10 .
drwxr-xr-t    1 root     root        2.3K Dec 29 16:45 ..
-rw-------    1 root     root        2.0G Dec 31 12:50 Windows Server 2012 R2-2e804e72.vswp
-rw-------    1 root     root       60.0G Dec 31 13:10 Windows Server 2012 R2-flat.vmdk
-rw-------    1 root     root        8.5K Dec 31 12:50 Windows Server 2012 R2.nvram
-rw-------    1 root     root         537 Dec 31 12:50 Windows Server 2012 R2.vmdk
-rw-------    1 root     root          43 Dec 29 15:27 Windows Server 2012 R2.vmsd
-rwx------    1 root     root        5.3K Dec 31 12:50 Windows Server 2012 R2.vmx
-rw-------    1 root     root           0 Dec 31 12:50 Windows Server 2012 R2.vmx.lck
-rw-------    1 root     root        3.3K Dec 29 15:26 Windows Server 2012 R2.vmxf
-rwx------    1 root     root        5.3K Dec 31 12:50 Windows Server 2012 R2.vmx~
-rw-------    1 root     root      160.0M Dec 31 12:50 vmx-Windows Server 2012 R2-780160626-1.vswp

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Beitragvon irix » 31.12.2014, 14:41

Veeam Instant Recovery praesentiert die VM ueber einen NFS Mount. Vermutung... VMs auf NFS sind per Default Thinprovision.

Frage:
Kommt vSphere Client 5.5u2 oder groesser zum Einsatz? Weil sonst koenntest du die Eigenschaften ja mal garnicht bearbeiten. Das man damit vHW10 VMs bearbeiten kann ist ja "neu".

Falls du ein vCenter hast was passiert wenn du den WebClient nimmst? Was passiert wenn du mit dem vSphere Client 5.5u2 direkt auf den Host gehst um die Aenderung durchzufuehren?

Das vmware.log wird erst beim start der VM angelegt. Aber so weit kommst du ja garnicht weil du vorher deine 2. Platten anhaengen moechtest. Ich sehe das Problem auch eher auf Seite des Clients bzw. muesste Raten welchen Log man nun eigentich benoetigt. Der vSphere Client hat sein eigenesLog welches auf deinem PC liegt.

Ich wuerde die *.vmx Datei haendisch editieren und die 2. Platte eintragen und dann die VM DIREKT VON der Konsole starten

Code: Alles auswählen

vim-cmd vmsvc/getallvms |grep -i "2012 R2"

um die VIMID vorne zubekommen und dann

Code: Alles auswählen

vim-cmd vmsvc/power.on <VIMID>


Nun wird auch das VMware Log der VM erstellt und man sollte lesen koennen was ihm warum nicht passt.

Gruss
Joerg

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Beitragvon VMATH » 31.12.2014, 15:04

Veeam nimmt C aus dem Backup und D von der verbliebenen vmdk.
Laut den Einstellungen ist C Thick, D Thin.
Ja, es wird ein aktueller vSphere Client genutzt.

Kann das sein, dass die vmware.log nicht immer angelegt wird. Ich habe hier andere Maschinen, die sind etlichte Mal gestartet worden, und auch da befindet sich kein vmware.log, bei anderen hingegen schon.

Ich danke für die Unterstützung und werde im neuen Jahr irix Variante ausprobieren.

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Beitragvon Dayworker » 31.12.2014, 15:22

Ob ein VM-Log erstellt wir oder auch nicht, läßt sich entweder per VMX-Eintrag pro VM oder auch systemweit festlegen. Die systemweite Abschaltung wäre bei jeder Fehlersuche natürlich extrem ungünstig...

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Beitragvon irix » 31.12.2014, 15:24

In den Settings einer jeden VM gibt es einen Eintrag welcher die Protokollierung deaktiveren kann. Ist auf jeden Fall keine Voreinstellung und normal hat man also immer ein vmware.log und das moechte man auch.

Gruss
Joerg


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