Problem mit Nic Teaming
Verfasst: 04.06.2014, 21:43
versuche seit längerem unsere beiden kostenlosen ESX Server über eine Netzkartenbündelung so anzubinden, da vernünftige Transferzeiten entstehen.
Ziel soll es sein, über separate vSwitches die Datensicherungen durchzuführen.
Aktuell müssen zunächst jedoch alle VM´s einmalig übernommen werden (3,5 TB).
Eingesetzt wird
1x ESX 5.1 mit 2 vSwitches:
- 1x für Produktiv VM´s + 2 Nic´s + VMkernel-Port
- 1x für Backups mit einer Ubuntu VM als NFS-Server (1x VMXNET3) + 2 Nics +VMkernel-Port - alles tagged
physisch angeschlossen an einen unmanaged Switch D-Link DGS-8000D
1x ESX 5.5 mit 3 Switches;
- 1x für Produktiv VM´s + 2 Nic´s
- 1x für Management + 2 Nic´s + VMkernel-Port
- 1x für Backup mit einer Ubuntu VM als NFS-Server (VMXNET 3) + 2 Nics - + VMkernel-Port alles tagged
physisch angeschlossen an einen unmanaged Switch D-Link DGS-8000D
Beide D-Link Switches sind über einen weiteren Switch D-Link DGS 12-24 verbunden.
Alle VMkernel-Ports haben eine IP-Adresse aus dem gleichen Netzwerk.
Für die vSwitches wurde die VLAN-Id 4095 verwendet und für das NIC Teaming die Optionen
"Anhand des IP-Hashs Routen" +
"Nur Verbindungsstatus" +
"Switches benachrichtigen" +
"kein Fallback" gesetzt.
Anm.: bei einigen Versuchen hatte ich auch alternativ "Anhand der ursprünglichen ID des virtuellen Ports Routen" (erfolglos) gesetzt.
Die NFS-Shares der jeweiligen NFS-Server (Ubuntu VM´s) sind auf beiden Hosts als Datenspeicher angelegt und können beidseitig problemlos angesprochen werden.
Bei einem Kopiervorgang mit vmkfstools von Host1 / NFS-Share --> Host2 / Raid kommen jedoch Transferzeiten von max. 10-15 MB/s zustande.
Bei funktionierendem Teaming sollten da doch höhere Durchsatzraten rauskommen ?
Anhand von esxtop kann ich ersehen, das der Datentransfer vom Host1 / Switch2 zum Host2 / Switch1 erfolgt und NICHT wie erwartet an Host2 / Switch2.
Esxtop zeigt aber eindeutig an, dass seitens hosts1 der (tagged) Switch2 / Host1 benutzt wird.
Auch findet (richtigerweise) kein Datenverkehr auf dem host2/switch0 statt. Also wenigstens hier kein abstruses Routing...
Deshalb habe ich auch einen Gegenversuch gemacht und vom Host2 direkt auf die NFS-Freigabe kopiert:
# time vmkfstools -c 10GB -d eagerzeroedthick …
Ergebnis war ein Datendurchsatz von rd 71 MB/s (was aber wohl eher der optimierten Datenübertragung von "eagerzero" zuzuschreiben ist).
Variante 1:
anstelle VLAN id "4095" habe ich auch "10" eingesetzt, Dann komme ich aber von keinem Host mehr an die NFS-Shares ran - auch nicht an die eigenen
Variante 2:
Ich habe es anstelle des VLAN Taggings auch erfolglos mit der Vergabe von IP-Adressen aus einem andren Netzwerk Segment für die Host-zu-Host Anbindung versucht.
Tja und nun hoffe ich nur noch, dass mir jemand weiterhelfen kann ...
Ziel soll es sein, über separate vSwitches die Datensicherungen durchzuführen.
Aktuell müssen zunächst jedoch alle VM´s einmalig übernommen werden (3,5 TB).
Eingesetzt wird
1x ESX 5.1 mit 2 vSwitches:
- 1x für Produktiv VM´s + 2 Nic´s + VMkernel-Port
- 1x für Backups mit einer Ubuntu VM als NFS-Server (1x VMXNET3) + 2 Nics +VMkernel-Port - alles tagged
physisch angeschlossen an einen unmanaged Switch D-Link DGS-8000D
1x ESX 5.5 mit 3 Switches;
- 1x für Produktiv VM´s + 2 Nic´s
- 1x für Management + 2 Nic´s + VMkernel-Port
- 1x für Backup mit einer Ubuntu VM als NFS-Server (VMXNET 3) + 2 Nics - + VMkernel-Port alles tagged
physisch angeschlossen an einen unmanaged Switch D-Link DGS-8000D
Beide D-Link Switches sind über einen weiteren Switch D-Link DGS 12-24 verbunden.
Alle VMkernel-Ports haben eine IP-Adresse aus dem gleichen Netzwerk.
Für die vSwitches wurde die VLAN-Id 4095 verwendet und für das NIC Teaming die Optionen
"Anhand des IP-Hashs Routen" +
"Nur Verbindungsstatus" +
"Switches benachrichtigen" +
"kein Fallback" gesetzt.
Anm.: bei einigen Versuchen hatte ich auch alternativ "Anhand der ursprünglichen ID des virtuellen Ports Routen" (erfolglos) gesetzt.
Die NFS-Shares der jeweiligen NFS-Server (Ubuntu VM´s) sind auf beiden Hosts als Datenspeicher angelegt und können beidseitig problemlos angesprochen werden.
Bei einem Kopiervorgang mit vmkfstools von Host1 / NFS-Share --> Host2 / Raid kommen jedoch Transferzeiten von max. 10-15 MB/s zustande.
Bei funktionierendem Teaming sollten da doch höhere Durchsatzraten rauskommen ?
Anhand von esxtop kann ich ersehen, das der Datentransfer vom Host1 / Switch2 zum Host2 / Switch1 erfolgt und NICHT wie erwartet an Host2 / Switch2.
Esxtop zeigt aber eindeutig an, dass seitens hosts1 der (tagged) Switch2 / Host1 benutzt wird.
Auch findet (richtigerweise) kein Datenverkehr auf dem host2/switch0 statt. Also wenigstens hier kein abstruses Routing...
Deshalb habe ich auch einen Gegenversuch gemacht und vom Host2 direkt auf die NFS-Freigabe kopiert:
# time vmkfstools -c 10GB -d eagerzeroedthick …
Ergebnis war ein Datendurchsatz von rd 71 MB/s (was aber wohl eher der optimierten Datenübertragung von "eagerzero" zuzuschreiben ist).
Variante 1:
anstelle VLAN id "4095" habe ich auch "10" eingesetzt, Dann komme ich aber von keinem Host mehr an die NFS-Shares ran - auch nicht an die eigenen
Variante 2:
Ich habe es anstelle des VLAN Taggings auch erfolglos mit der Vergabe von IP-Adressen aus einem andren Netzwerk Segment für die Host-zu-Host Anbindung versucht.
Tja und nun hoffe ich nur noch, dass mir jemand weiterhelfen kann ...