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Limit für die Anzahl an VM's per Host
Verfasst: 23.01.2014, 10:59
von anobienkiller
Hallo,
folgende Voraussetzungen:
- vSphere 5.5 Standard
- 8-Host Cluster
- 24 VM's je Cluster (provisioniert)
- gesamt 11 Cluster
Es sollen immer nur 3 VM's je Host provisioniert werden. Gibt es die Möglichkeit, ein Limit zu setzen? Regeln auf Clusterebene sind bei Standard ja leider nicht möglich.
MfG
Verfasst: 23.01.2014, 12:32
von irix
Dann schreib ein kleines Script fuer dein Monitoring bzw. lass dann zur Korrektur nen Workflow ueber den Orchestrator los.
Gruss
Joerg
Re: Limit für die Anzahl an VM's per Host
Verfasst: 23.01.2014, 12:33
von Gad
Reicht es nicht einfach DRS auszuschalten?
Nur wenn ein Host abgeschaltet wurde, müssen die Systeme wieder manuell verteilen werden, aber das geht evtl auch per script.
Edit: ok, standard hat gar kein DRS, welches man ausschalten müsste.
Re: Limit für die Anzahl an VM's per Host
Verfasst: 23.01.2014, 12:35
von irix
Gad hat geschrieben:Reicht es nicht einfach DRS auszuschalten nach die Systeme erstellt wurden?
DRS gibt es in welcher Lizenzstufe und welche wurde vom TE genannt liegt vor? Genau.
Gruss
Joerg
Verfasst: 23.01.2014, 12:38
von Gad
Hab halt erst geantwortet und dann die Editionen nachgeschlagen

Verfasst: 23.01.2014, 14:06
von bla!zilla
Also eine Möglichkeit das automatisch zu regeln gibt es nicht. Da es sich aber um eine vSphere Standard handelt, bleiben die VMs standardmäßig auf dem Host, auf dem sie registriert wurden. Wenn der TE also nie mehr als 3 VMs auf einem Host registriert und per vMotion oder VMware HA keine Maschinen dahin umziehen, wird sich auch nichts ändern.
Verfasst: 23.01.2014, 16:01
von anobienkiller
Hallo allerseits,
danke für die Antworten.
irix, das mit dem Orchestrator musst du mir etwas näher erklären. Hatte noch keine Berührungspunkte damit.
Die VMs (Terminalserver) werden über Citrix-Provisioninserver (ebenfalls VMs) auf den Hosts verteilt. Ich hatte gehofft, es gibt im vCenter eine Möglichkeit, die Provisionierung von mehr als 3 VMs per Host zu unterbinden.
Wenn man es dem vCenter nicht beibringen kann, dass nur eine bestimmte Anzahl an VMs auf den Hosts (egal welcher) laufen soll, wird das wohl nix und wir müssen schauen, wie wir das regeln. Wenn da mit Orchestrator was geht, wäre das super.
MfG
Verfasst: 23.01.2014, 16:12
von irix
Orchestrator ist ein Workflowmgmt aber je nach Einsatz ja nur das das I-Tuepfelchen. Allerdings kann er selber Workflows schedulen und die Frage ist eigentlich was soll passieren wenn Anzahl VMs > 3 ist pro Host. Wenn es gefuehlt 3x die Woche vorkommt und fuer eich der Untergang des Abendlandes darstellt dann wird man dafuer wohl eine programmiertechnische Loesung entwickeln wollen und das kann man auch.
Wir wuerde denn das Problem geloest werden? vMotion auf einen Host mit <3 VMs? Die VM auschalten?
Alternative waere ein CustomAlarm auf den Event PowerON um da zu gucken obs die 4 VM s auf einem Host ist und wenn ja gleich wieder PowerOFF ausfuehren oder so.
Gruss
Joerg
Verfasst: 24.01.2014, 14:41
von anobienkiller
Untergang des Abendlandes =D nee, das nicht, aber da es sich bei den VMs um Terminalserver mit einer vorgegebenen Anzahl User/Server handelt, ist es performancetechnisch von Bedeutung.
Es geht darum, dass grundsätzlich nur maximal 3 VMs je Host gestartet werden (können). Wenn das mit dem Orchestrator hinzubekommen ist, wäre das natürlich die Lösung.
Wenn erst mal 4 VMs laufen, sind auch gleich dutzende Citrix-Sessions aktiv und dann kommt Ausschalten und vMotion nicht sonderlich gut.
Gruß
Ronald
Verfasst: 24.01.2014, 18:55
von Dayworker
Den Passus mit "Ausschalten und vMotion" verstehe ich irgendwie nicht. Über das vCenter kannst du doch eine VM zwischen mehreren Hosts migrieren und selbst wenn du die VM während der Migration dauerpingst, gehen da höchstens 1 oder 2 Antworten verloren. Voraussetzung dafür ist natürlich ein Storage, aber das wird ja für die höheren vSphere-Funktionen eh gebraucht.
Verfasst: 24.01.2014, 19:05
von mbreidenbach
Müssen die denn oft provisioniert werden ? Man könnte da auch was in PowerCLI klöppeln... ich habe für ein Projekt mal was gebaut wo man in ein Excel Formular einträgt welche VM aus welchem Template man in welchem Datastore auf welchem Host mit wieviel CPUs etc denn gene hätte, das als CSV abspeichert und dann ein Skript startet, zurücklehnt und auf blöde Fragen vom Chef sagt daß man schließlich grad schwer arbeitet und die 15 VMs für Projekt X 'deployt'.
Verfasst: 27.01.2014, 08:29
von anobienkiller
Moinsen,
@Dayworker: Bei vSphere Standard muss für vMotion die VM ausgeschaltet werden. Und das kommt bei Terminalservern nicht so gut. Wir haben auch EnterprisePlus im Einsatz, mit der das alles prima per DRS-Regeln zu machen wäre, aber das ist uns für den Einsatzzweck einfach zu teuer, daher wird im WTS-Umfeld vSphere 5.5 Standard mit allen bekannten Einschränkungen genutzt.
@mBreitenbach: Die Provisionierung findet ca. 1x die Woche statt. Das mit Excel und PS-Script wäre eine Überlegung wert. Du hast das Script nicht zuuuuuuufällig noch irgendwo liegen? =D
MfG
Verfasst: 27.01.2014, 09:34
von irix
anobienkiller hat geschrieben:Moinsen,
@Dayworker: Bei vSphere Standard muss für vMotion die VM ausgeschaltet werden.
Also eine VM muss niemals ausgeschaltet werden weils das muss man nur wenn man KEIN vMotion hat.
Gruss
Joerg
Verfasst: 27.01.2014, 16:22
von anobienkiller
Auweia...
Vergessen HA einzuschalten...
Kaum macht man's richtig, funktionierts...
Macht's einfacher, löst aber das Problem noch nicht.
Ich werde mal schauen, ob man das dem Provisioning-Server nicht irgendwie beibringen kann.
MfG
Verfasst: 05.02.2014, 16:19
von blue_focus
Hey das Thema interessiert mich jetzt auch. da wir eine uU.: ähnliche Konstellation im Einsatz haben.
Mich würde im Speziellen interessieren wie ihr das gesized habt.
RAM/CPU per Host bzw. RAM/CPU Entitelment der virtuellen XenApps.
Provisioniert ihr die komplette Windows-Partion der Citrix-Server in den Host-RAM oder verwendet ihr einen RAM-Cache von x GB auf readonly Goldenmasters.
Da ihr nur 3 Terminalserver pro Host haben wollt geh ich mal fast von ersterem aus.
Wir betreiben zB. eine XenApp Farm (ebenfalls mit Xen Provisioning Services) für ca. 300-400 concurent Users mit gerade mal 3 Hosts (bald 4)
CPU ist überhaupt kein Thema, die fadisieren sich. Der 4 Host ist nur wegen der RAM-Last notwendig. Achja wir provisionieren nicht die komplette Systemdisk in den Host-Ram sondern zweigen von den 17GB RAM per VM 5 GB für den Schreibcache ab.
Verfasst: 06.02.2014, 13:51
von anobienkiller
Hallo blue_focus,
ja, du liegst richtig mit der Annahme, dass eine komplette Windows-Partition bereitgestellt wird.
Provisioning-Hosts:
- 2x 16Core 2,4 GHz
- 192GB RAM
WTS-Hosts:
- 2x 16Core 2,4 GHz
- 128GB RAM
- 3 WTS-VMs/WTS-Host
WTS-VMs:
- 4 vCPUs
- 30GB RAM
- 90-120 WTS-VM
Provisioning-VMs:
- 4 vCPUs
- 32GB RAM
Mit mehr RAM (Speicherbänke sind noch genug frei) wäre vermutlich die doppelte Anzahl User/WTS-VM möglich. Derzeit besteht aber keine Notwendigkeit.
Um nicht in den zu Beginn beschriebenen Fehler zu laufen, haben wir jetzt die Cluster aufgelöst und betreiben die Hosts einzeln. Funktioniert soweit ganz gut.
MfG
Verfasst: 10.02.2014, 11:16
von blue_focus
Hi anobienkiller,
Hui das klingt mal nach ner TS-Farm
Da ist unsere "kleine" Umgebung mit gerade mal 4 Hosts ( 2xHexacore mit HT@2,96GHz u. 192GB RAM) ja noch schön schnuckelig. Wir haben derzeit an die 20-25 provisionierte TS-VMs mit 17GB-RAM u. 2 vCores wovon 5GB für den RAM-Cache verwendet werden (wir verwenden ReadOnly Shared Images. Die Vollprovisionierung war unseren Obrigkeiten damals zu teuer). Wir versorgen damit ca. an die 1100 Enduser wovon ca. 300-400 concurrent sind.
Die CPUs der Hosts langweilen sich zum Himmel, wenn mal grade nix amok läuft
Was bietet ihr hier an bzw. was published ihr da? Die Ausstattung der VMs ist bei euch ja schon ordentlich
