Hallo an alle.
Gibt es eine Möglichkeit eine LUN, die versehentlich über "Speicher hinzufügen" mit formatiert wurde... wiederherzustellen?
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
LUN wiederherstellbar ?
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Dayworker
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Kommt drauf an, wie weit die Formatierung fortgeschritten war/ist und ob die LUN bereits mit Daten beschrieben wurde. Mit etwas Glück lassen sich dann über eine Live-CD noch Daten retten.
Wenn es noch aktuell ist, melde dich bei Ulli unter http://sanbarrow.com/sickbay.html. Er beschäftigt sich damit auch beruflich.
Wenn es noch aktuell ist, melde dich bei Ulli unter http://sanbarrow.com/sickbay.html. Er beschäftigt sich damit auch beruflich.
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Dayworker
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Unabhängig davon, wäre es vermutlich besser gewesen, die Formatierung notfalls auch hart über das Ausschalten der HW abzubrechen, wenn es keine andere Abbruch-Möglichkeit gibt, als die Formatierung komplett abzuschliessen. Falls VMware keine komplette Formatierung macht, was ich jedoch nicht weiß, sondern nur die Verwaltungsinformationen neuschreibt, würden die Daten ja weiterhin vorhanden sein und sich daher auch besser wiederherstellen lassen. Wenn VMware dagegen jeden Sektor neu initialisiert, wirst du wohl nicht mehr viel ausrichten können. Aber das sind zuviele wenn und falls.
Hattest du dich deswegen mal bei Ulli gemeldet?
Hattest du dich deswegen mal bei Ulli gemeldet?
Also es ist keine komplette Formatierung gewesen, daher sind die Daten höchstwahrscheinlich schon noch zu retten. Es sind eher die Verwaltungsdaten neugeschrieben worden.
Hab mich an den Ulli gewandt, er war auch anfangs recht hilfsbereit bis er irgendwann nicht mehr auf meine Emails, Anruf reagierte. Schade...
Vielleicht hätte ich erwähnen müssen, dass ich dafür auch privat zahlen würde.
Eigentlich lag mir nur an 3-4 VMs etwas.. na ja
Hab mich an den Ulli gewandt, er war auch anfangs recht hilfsbereit bis er irgendwann nicht mehr auf meine Emails, Anruf reagierte. Schade...
Vielleicht hätte ich erwähnen müssen, dass ich dafür auch privat zahlen würde.
Eigentlich lag mir nur an 3-4 VMs etwas.. na ja
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Dayworker
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Die Option "Speicher hinzufügen" ist in meinen Augen eine vollständige Formatierung, da dabei die LUN für VMFS partitioniert und formatiert wird. Solange der ESXi keine SSD sieht (und selbst mit SSD wäre ich mir nicht sicher), würde ich nicht nur vom Neuschreiben der Verwaltungsdaten ausgehen.
Der Ulli macht solche Dienste neben seinem regulären Job in seiner inzwischen knappen Freizeit, wobei man zusätzlich sagen muß, daß sein Job ihm ständige Rufbereitschaft abverlangt. Irgendwo auf der Welt ist halt immer seine Expertise gefragt und wenn er dann mehrere Stunden per Skype, Teamviewer etc mit einem Kunden direkt verbunden ist oder war, kommt noch der Papierkram für die Rechnungsabteilung dazu.
Selbst ohne Erkältung geht das an die Substanz, aber so sind nun mal Freaks.
Der Ulli macht solche Dienste neben seinem regulären Job in seiner inzwischen knappen Freizeit, wobei man zusätzlich sagen muß, daß sein Job ihm ständige Rufbereitschaft abverlangt. Irgendwo auf der Welt ist halt immer seine Expertise gefragt und wenn er dann mehrere Stunden per Skype, Teamviewer etc mit einem Kunden direkt verbunden ist oder war, kommt noch der Papierkram für die Rechnungsabteilung dazu.
Selbst ohne Erkältung geht das an die Substanz, aber so sind nun mal Freaks.
Hmm.. eine vollständige Formatierung die nur paar Sekunden gedauert hat.. Jedenfalls lies sich bisher zumindest eine VM wiederherstellen. Also sind die Daten nicht wirklich weg, denke ich mal...
Ulli hat so seine Linux basierte Lösung um die Daten wiederherstellen zu können. Es gibt jedoch auch Tools die einfacher zu handhaben sind, oder?
z.B. wie sieht es aus mit Diskinternals VMFS Recovery oder UFS Explorer?
Lassen sich die Tools genauso gut einsetzen?
Ich habe es mit UFS Explorer ausprobiert.. mir werden einige, große Dateien angezeigt die ich als flat.vmdk vermute.. ich kann die auch problemlos extrahieren. Nur wenn ich die an eine VM anbinde und z..B. nach der Partition schaue, wird mir "unallocated" angezeigt.. Also keine Partitionen sind zu finden.
Gibt es hierfür ne Lösung?
Ulli hat so seine Linux basierte Lösung um die Daten wiederherstellen zu können. Es gibt jedoch auch Tools die einfacher zu handhaben sind, oder?
z.B. wie sieht es aus mit Diskinternals VMFS Recovery oder UFS Explorer?
Lassen sich die Tools genauso gut einsetzen?
Ich habe es mit UFS Explorer ausprobiert.. mir werden einige, große Dateien angezeigt die ich als flat.vmdk vermute.. ich kann die auch problemlos extrahieren. Nur wenn ich die an eine VM anbinde und z..B. nach der Partition schaue, wird mir "unallocated" angezeigt.. Also keine Partitionen sind zu finden.
Gibt es hierfür ne Lösung?
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Dayworker
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Beide von dir genannten Produkte sind sicherlich brauchbar aber auch kostenpflichtig. Ulli nutzt seine Linux-basierte, kostenlose Lösung, weil er sie genau kennt und damit bereits viel gerettet hat.
Abseits davon kannst du mit der reinen Flat-Datei nichts anfangen, da die vDISK-Beschreibung in Form einer nur wenige Kilobyte kleinen VMDK-Datei fehlt. Keine Ahnung was dir dein Produkttest da zurückgeholt hat.
Abseits davon kannst du mit der reinen Flat-Datei nichts anfangen, da die vDISK-Beschreibung in Form einer nur wenige Kilobyte kleinen VMDK-Datei fehlt. Keine Ahnung was dir dein Produkttest da zurückgeholt hat.
Mit der reinen Flat Datei kann ich ja nichts anfangen, aber die dazugehörende VMDK Datei kann man ja leicht selbst erstellen. Man muss nur die Größe der exportierten Datei rausbekommen.
Trotzallem konnte ich bisher aber nicht lauffähige VM exportieren. Es hat wohl was mit fragmentierter Disk zu tun.. kenn mich da aber nicht genau aus, daher habe ich hier auf Hilfe gehofft.
Trotzallem konnte ich bisher aber nicht lauffähige VM exportieren. Es hat wohl was mit fragmentierter Disk zu tun.. kenn mich da aber nicht genau aus, daher habe ich hier auf Hilfe gehofft.
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Dayworker
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Fast alle benötigten Einträge stehen immer im "vmware.log" drin und den Rest kann man sich zusammensuchen.
Falls du deine Gäste mit vDISKs im Format Thin bzw Sparse im VMware-Desktopproduktbereich ausgestattet hattest, neigen Dateien und nichts anderes sind die VMDKs immer zur Fragmentierung. Solange genügend freier Platz im Datastore ist, scheint der ESXi zu versuchen, auch Thin-VMDKs weitmöglichst immer enbloc zu schreiben. Das ist für ihn einfacher als bei den VMware-Desktopprodukten, da er sich ja selbst um den DS kümmern kann und das VMware-Produkt nicht noch beim Host-OS anfragen muß. Da der ESXi aber die Schreib-Nutzung innerhalb des Gastes nicht vorhersehen kann, fragmentiert die VMDK auf längere Sicht gesehen trotzdem und das verkompliziert die Rettung nachher zusätzlich.
Falls du deine Gäste mit vDISKs im Format Thin bzw Sparse im VMware-Desktopproduktbereich ausgestattet hattest, neigen Dateien und nichts anderes sind die VMDKs immer zur Fragmentierung. Solange genügend freier Platz im Datastore ist, scheint der ESXi zu versuchen, auch Thin-VMDKs weitmöglichst immer enbloc zu schreiben. Das ist für ihn einfacher als bei den VMware-Desktopprodukten, da er sich ja selbst um den DS kümmern kann und das VMware-Produkt nicht noch beim Host-OS anfragen muß. Da der ESXi aber die Schreib-Nutzung innerhalb des Gastes nicht vorhersehen kann, fragmentiert die VMDK auf längere Sicht gesehen trotzdem und das verkompliziert die Rettung nachher zusätzlich.
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Enrique hat geschrieben:Hmm.. eine vollständige Formatierung die nur paar Sekunden gedauert hat.. Jedenfalls lies sich bisher zumindest eine VM wiederherstellen. Also sind die Daten nicht wirklich weg, denke ich mal...
Ulli hat so seine Linux basierte Lösung um die Daten wiederherstellen zu können. Es gibt jedoch auch Tools die einfacher zu handhaben sind, oder?
z.B. wie sieht es aus mit Diskinternals VMFS Recovery oder UFS Explorer?
Lassen sich die Tools genauso gut einsetzen?
Ich habe es mit UFS Explorer ausprobiert.. mir werden einige, große Dateien angezeigt die ich als flat.vmdk vermute.. ich kann die auch problemlos extrahieren. Nur wenn ich die an eine VM anbinde und z..B. nach der Partition schaue, wird mir "unallocated" angezeigt.. Also keine Partitionen sind zu finden.
Gibt es hierfür ne Lösung?
Das ist relativ häufig so - besonders wenn lazyzeroed verwendet wurde.
Oft kann man dann trotzdem noch etwas auslesen nachdem man mit Testdisk die Partitionstabellen und die Bootsektoren wieder hergestellt hat.
Die vmfs-tools haben leider derzeit immer noch einen bug der ein extraktion von vmdks grösser als 256Gb unmöglich macht.
Meiner Meinung nach:
Das kommt ganz drauf an.
- Sehr schnell verloren hat man eigentlich bei Thin-provisioned disks (oder bei vSphere-Snapshots, da dies immer Sparse-Files sind).
- Bei Thick-provisioned (egal, ob lazy- oder eager-zeroed) kann man darauf hoffen, dass die Datei in einem zusammenhaengenden Stueck angelegt wird, wenn ein ebensolches im Dateisystem verfuegbar ist.
- Der Unterschied zwischen eager- und lazy-zeroed Thick Disks ist, wie der Name schon sagt, dass Eager die komplette vmdk schon beim Anlegen ausnullt (was je nach Groesse und Storage-Typ, -Konfiguration, -Geschwindigkeit schon recht lange dauern kann), waehrend Lazy einen neu zu schreibenden Block erst bei diesem Schreibvorgang erstmal ausnullt.
- Wer auf der Ebene seines Storage Thin-provisioned LUNs verwendet (die der ESXi ja nicht als Thin-provisioned erkennt), unterlaeuft dieses Storage-Thin-provisioning natuerlich mit Eager-Zeroed Thick.
Die Frage zu den Partitiontabellen und Bootsektoren verstehe ich nicht. Meinst Du, wie man die (bei MBR) 4x16 Bytes Partitiontabelle wieder an die Stelle 0x1BE im ersten (Daten-) Sektor einer vmdk hineinbekommt? Da kann man einfach einen Hex-Editor verwenden... Zur Not auch unter Windows, um dann den einzelnen Sektor per dd im ESXi in die vmdk zu pflanzen. Aber auch hier: Viele Wege fuehren nach Rom.
Das kommt ganz drauf an.
- Sehr schnell verloren hat man eigentlich bei Thin-provisioned disks (oder bei vSphere-Snapshots, da dies immer Sparse-Files sind).
- Bei Thick-provisioned (egal, ob lazy- oder eager-zeroed) kann man darauf hoffen, dass die Datei in einem zusammenhaengenden Stueck angelegt wird, wenn ein ebensolches im Dateisystem verfuegbar ist.
- Der Unterschied zwischen eager- und lazy-zeroed Thick Disks ist, wie der Name schon sagt, dass Eager die komplette vmdk schon beim Anlegen ausnullt (was je nach Groesse und Storage-Typ, -Konfiguration, -Geschwindigkeit schon recht lange dauern kann), waehrend Lazy einen neu zu schreibenden Block erst bei diesem Schreibvorgang erstmal ausnullt.
- Wer auf der Ebene seines Storage Thin-provisioned LUNs verwendet (die der ESXi ja nicht als Thin-provisioned erkennt), unterlaeuft dieses Storage-Thin-provisioning natuerlich mit Eager-Zeroed Thick.
Die Frage zu den Partitiontabellen und Bootsektoren verstehe ich nicht. Meinst Du, wie man die (bei MBR) 4x16 Bytes Partitiontabelle wieder an die Stelle 0x1BE im ersten (Daten-) Sektor einer vmdk hineinbekommt? Da kann man einfach einen Hex-Editor verwenden... Zur Not auch unter Windows, um dann den einzelnen Sektor per dd im ESXi in die vmdk zu pflanzen. Aber auch hier: Viele Wege fuehren nach Rom.
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