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Enduser Interface vcloud

vRealize, vCloud: IaaS mit VMware.

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Enduser Interface vcloud

Beitragvon roeschu » 27.10.2012, 10:20

Um mal das Enduser Interface zu testen habe ich bei http://www.stratogen.com/ einen Trial Zugang erstellt.

Dabei haben sich mir folgende Fragen gestellt:

1) Kann ein Enduser (innerhalb seiner gesamthaften VDC Ressourcen) die RAM's, CPU's Settings verändern wenn die VM erstellt ist oder kommt das einfach vom Template mit welches er rauflädt oder vom Cloud Betreiber zur Verfügung gestellt bekommt? Ich sehe zwar schon wieviele Gesamtressourcen mein VDC hat aber ich finde keine Möglichkeit eine einzelne bereits erstellte VM anzupassen z.b RAM zu erhöhen. Kann natürlich auch sein das dies bei dem Trial Zugang irgendwie deaktiviert ist (?)

2) Gleiche Frage zu des virtuellen Disks. Kann ein Enduser z.b einer Windows VM eine zweite Disk irgendwie anhängen oder ist er auch da einfach abhängig vom verwendeten Template?

3) Wie sieht eigentlich dann die Ansicht für den Betreiber der Cloud im Vcenter aus. Nehmen wir an Kunde a) erstellt 10 VM's welche "winsrv01 - winsrv10" heissen und zufälligerweise erstellt ein anderer Kunde ebenfalls 5 VM's mit gleichen Namen z.b "winsrv01 - winsrv05". Wie sieht der Betreiber der Cloud im Vcenter Interface die VM's? Also von der Hierarchie her und so. Gibts da im Gegensatz zur "nicht Cloud Umgebung" ein neues Gruppierungselement oder sieht die VDC's der verschiedenen Kunden einfach z.b in verschiedenen Ressourcengruppen?


Edit: Frage 3) hat sich erledigt. Wird offenbar tatsächlich dann pro VDC einfach als zum VDC gehörende "Ressourcen Gruppe" im Vcenter angezeigt siehe http://blogs.vmware.com/vsphere/2012/02 ... nical.html

Grüsse

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Beitragvon irix » 27.10.2012, 10:50

Zu 3:
Ja, im drunterliegenden vCenter sieht das alles dann sehr befremdlich aus weil alle Resourcepools, vApps, VMs im Namen eine ID tragen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon roeschu » 27.10.2012, 12:14

Hallo Irix

Weisst du ob Endkunden im Interface von ihren Vm's auch VM Snapshots anlegen können?

Ich nehme an nicht. Falls doch frage ich mich wie das gehandelt wird: Z.b ein Kunde legt ein Snapshot an, vergisst ihn zu löschen, er wächst und wächst, und irgendwann schöpft der Kunde dann deswegen seinen zugewiesenen Storage aus. Was passiert überhaupt wenn der Kunde aus irgendeinem Grund, unkontrolliert, den zugewiesenen Storage ausschöpft (z.b eine VM müllt eine Disk voll)? Darf ja kein Hardlimit sein sonst bekommen die VM's des Kunden ein Problem.

Uuuh, da kommen mir im Zusammenhang mit Storage Array, Backup, Thin Prov. etc. noch tausend weitere Fragen in den Sinn.

Das Cloud Dingens ist für KMU Provider mit begrenztem finanziellem Spielraum nicht ganz einfach. Selbst wenn man nur von Private Clouds ausgeht.

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Beitragvon irix » 27.10.2012, 12:26

Das Feature das man Kunden erlauben kann in der vCloud GUI Snapshots zu erstellen ist neu und hat es in den ersten Version nicht gegeben. Man muss es auch nicht fuer die Kunden freischalten.

Hier bekommen Kunden eine Benachrichtigung wie alt der Snapshot ist und wielange noch Zeit ist bis er automatisch geloescht wird.

Unser Problem ist das wir VMware nun schon laenger einsetzen und das sich Prozesse, Definitionen usw. nicht mal auf die schnelle umsetzen und aendern lassen auf das vCloud Modell und die Software "Director". Je laenger man sich damit beschaeftigt desto mehr Fragezeichen und "Probleme" tun sich einem auf :/ Zumind. ist dies mein Problem und der Grund warum wir vCD noch nicht mit Kunden zusammen verwenden.

Ansonsten kann ich dir nur "vCAT" ans Herz legen. Zu finden unter http://www.vmware.com/cloud-computing/c ... lkit3.html Nein das ist keine Software sondern was zulesen :).

Gruss
Joerg

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Beitragvon roeschu » 27.10.2012, 12:51

irix hat geschrieben:
Unser Problem ist das wir VMware nun schon laenger einsetzen und das sich Prozesse, Definitionen usw. nicht mal auf die schnelle umsetzen und aendern lassen auf das vCloud Modell und die Software "Director". Je laenger man sich damit beschaeftigt desto mehr Fragezeichen und "Probleme" tun sich einem auf :/ Zumind. ist dies mein Problem und der Grund warum wir vCD noch nicht mit Kunden zusammen verwenden.



Sind am Beginn einer ähnlichen Phase. Die bestehenden Vhosting Produkte/Prozesse müssten (im Private Cloud Sinne) in Cloud-Umgebung verändert werden.

Dann kann es dazu kommen das man mit Private Cloud Angeboten eigentlich die einmaligen Aufwände welche man bisher im Vhoming/Vhousing Bereich verrechnen kann kannibalisiert weil der Endkunde (in meinem Fall können das kleine IT Firmen sein welche über unsere Infrastruktur wiederum ihre Endkunden Systeme Betreiben) immer mehr selber kann (z.b Erstinstallation/Templatebereitstellung für Kundenserver).

Von der Integration der Cloud Prozess ins Netzwerk/FW und Storage Aspekten (Investitionsschutz etc.) ganz zu schweigen.

Andererseits führt das "nichtanbieten von Cloud Umgebungen" in diesem Bereich früher oder später zu einem Wettbewerbsnachteil.

Alles nicht so einfach wenn man nicht grad eine 7-stellige Summe risikolos aufs Mal in die Infrastrukture reinbuttern kann

Aber zumindest ein interessante Phase im Service Provider Umfeld.

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Beitragvon KingPeter » 15.11.2012, 19:07

irix hat geschrieben:Das Feature das man Kunden erlauben kann in der vCloud GUI Snapshots zu erstellen ist neu und hat es in den ersten Version nicht gegeben. Man muss es auch nicht fuer die Kunden freischalten.

Hier bekommen Kunden eine Benachrichtigung wie alt der Snapshot ist und wielange noch Zeit ist bis er automatisch geloescht wird.

Unser Problem ist das wir VMware nun schon laenger einsetzen und das sich Prozesse, Definitionen usw. nicht mal auf die schnelle umsetzen und aendern lassen auf das vCloud Modell und die Software "Director". Je laenger man sich damit beschaeftigt desto mehr Fragezeichen und "Probleme" tun sich einem auf :/ Zumind. ist dies mein Problem und der Grund warum wir vCD noch nicht mit Kunden zusammen verwenden.

Ansonsten kann ich dir nur "vCAT" ans Herz legen. Zu finden unter http://www.vmware.com/cloud-computing/cloud-architecture/vcat-toolkit3.html Nein das ist keine Software sondern was zulesen :).

Gruss
Joerg


Wann wird es denn soweit sein, dass die Kunden mit einbezogen werden? Kann man in naher Zukunft damit rechnen?


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