Seite 1 von 1

Downgrade vHardware von 9 auf 8

Verfasst: 29.10.2013, 16:00
von pirx
Hallo,

ich habe in der Vergangenheit schon VMs von vHardware 8 auf eine niedrigere Version donwgraden müssen. Das ging ohne Probleme, ich finde aber den Artikel nicht mehr, der beschreibt was gemacht werden muss. Nun muss ich eine VM, die bewusst in einen 5.1er Cluster und auf vH 9 gebracht wurde, in einen 5.0er Cluster verschieben.

Den VMware Artikel http://kb.vmware.com/kb/1028019 dazu kenne ich.


Würde es für ein Downgrade von 5.1 mit vH 9 nach 5.0 mit vH 8 ausreichen die Zeile

virtualHW.version = "9"

in

virtualHW.version = "8"


abzuändern? Oder ticken da noch andere Zeitbomben die erst später zu Problemen führen können?

Edit:
Im vmdk File müsste wohl auch ddb.virtualHWVersion = "9" abgeändert werden.

Verfasst: 29.10.2013, 18:12
von Dayworker
Jep, VMX und VMDK müssen manuell angepaßt werden oder du schiebst die VM durch den Converter...

Verfasst: 31.10.2013, 13:53
von pirx
Dann werde ich das mal testen. Interessant, dass VMware selber diese Möglichkeit weder erwähnt, noch über ein Tool unterstützt.

Verfasst: 31.10.2013, 14:26
von rprengel
pirx hat geschrieben:Dann werde ich das mal testen. Interessant, dass VMware selber diese Möglichkeit weder erwähnt, noch über ein Tool unterstützt.


vmware converter ist von vmware.

Gruss

Verfasst: 31.10.2013, 14:40
von pirx
Der Converter macht aber etwas mehr als die Version in 2 Dateien zu ändern. Der zeitliche Aufwand dürfte deutlich größer sein.

Verfasst: 31.10.2013, 16:23
von Dayworker
Das VMware das nirgendwo groß erwähnt, dürfte die klar werden, wenn du die sich mit der Veränderung der v.HW-Version ergebenden HW-Veränderungen innerhalb einer VM mal genauer ansiehst. Der Wechsel von 4 (ESXi3) auf 7 (ESXi4) war dermaßen groß, daß sämtliche aktivierungspflichtigen OS danach eine erneute Aktivierung bei Winzigweich brauchten. Aber VMware hatte eigentlich auch nie OEM-Versionen im Sinn und präferiert ganz klar Volumen- bzw Firmen-Lizenzen.

Das erklärt dann auch, weshalb es Windows Homeserver nie auf die Liste der offiziell unterstützten Gast-OS schaffen wird. Das der erste Homeserver auf dem als Gast-OS offiziell unterstützten Win2k3 beruht, macht die Sache auch nicht einfacher.


Jep. Der Converter nuddelt dabei die gesamte VM mit allen Datenträgern samt darinliegender Daten erneut durch und das dauert dann entsprechend.
Falls das mit dem Ändern in VMX und VMDK nicht klappt, de-registriere die VM und nimm sie nach der Änderung wieder ins Inventory auf.

Verfasst: 13.11.2013, 10:55
von pirx
Ich habe das mit einer W2K8R2 VM ausprobiert, es hat ohne Probleme funktioniert. Ich hoffe es schlummern nicht irgendwelche Probleme durch das Downgrade, die erst später auftreten. Aber die Windows Logs sehen sauber aus.