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ESX aus vSphere Essentials auf USB Installieren ?

Verfasst: 07.08.2013, 09:28
von A.Behr
Hallo zusammen,

unterstützt/Supportet VMWARE eine Installation eines Standard (kostenpflichtigen) ESX auf USB Stick?

Wenn ja, ist dies zu empfehlen, habt Ihr Erfahrungen.

Danke und Gruß

Verfasst: 07.08.2013, 09:34
von m.mart1n
Ich kann dir zwar nicht sagen ob bestimmte Sticks supportet werden, aber bei IBM ist es z.B. so das sie ihre Server für ESX Umgebungen mit USB Sticks verkaufen.

Gruß
Martin

Verfasst: 07.08.2013, 10:11
von A.Behr
das macht Fujitsu auch, aber das sind dann ESXi Hyporvisor free

Welche Version das bei IBM ist, keine Ahnung.

Hat noch wer genauere Infos?

Verfasst: 07.08.2013, 10:55
von Martin
Welche Version ist egal, es lassen sich alle ESXi auf einen (mind. 2GB großen) USB Stick installieren.

Verfasst: 07.08.2013, 11:14
von weigeltchen
Ist eine SAN-Anbindung der Host geplant und somit die lokalen Platten obsolet, Installation vorzugsweise auf USB oder SD. Bei lokalen Platten ist es Geschmackssache. Kleine Lun für das ESXi und ich habe dazu die Vorteile des jeweiligen RAID, die mir bei USB/SD nicht gegeben sind.
Welche Version auf den Sticks installiert wird, ist egal. Letztendlich entscheidet ja nur die Lizenz, welche Feature freigeschaltet werden.

Verfasst: 07.08.2013, 11:31
von m.mart1n
weigeltchen hat geschrieben:Kleine Lun für das ESXi und ich habe dazu die Vorteile des jeweiligen RAID, die mir bei USB/SD nicht gegeben sind.

Es gibt auch, z.B. bei Dell, SD-Module wo zwei Karten in einem RAID 1 laufen.

Gruß
Martin

Verfasst: 07.08.2013, 11:45
von A.Behr
danke für eure Antworten.

Geplant ist ein internes Raid 10 mit 1 Hotspare (SAS HDD)

Wollte den Platz von 2 weiteren SATA HDDs als Raid 1 für den ESX einsparen. Daher die Überlegung des USB.

Verfasst: 07.08.2013, 12:32
von Dayworker
Wenn du den USB-Boot planst, nimm entweder einen Stick mit mehr als 4GB oder richte auf dem DS manuell eine Scratchpartition ein. Andernfalls überleben die ESXi-Logs keinen Host-Reboot und diese können im Fehlerfall Gold sein.

Verfasst: 07.08.2013, 22:05
von PeterDA
Hi,
der Boot von USB oder SD ist kein Problem. Allerdings sollte man sich überlegen was man mit den Logfiles macht.

Meiner Meinung nach empfiehlt sich eine zentraler Syslog Server der neben ESX Logs auch die vom Storage und der Switche zusammenführt. Allerdings den SYSLOG bitte nicht als VM!

Gruß Peter

Verfasst: 08.08.2013, 07:35
von weigeltchen
A.Behr hat geschrieben:Wollte den Platz von 2 weiteren SATA HDDs als Raid 1 für den ESX einsparen. Daher die Überlegung des USB.

Braucht man auch nicht. Wie gesagt, auf dem geplanten RAID 10 eine kleine LUN 8 oder 10 GB für den ESXi und den Rest als zweite oder mehrere LUN als DS.

Verfasst: 08.08.2013, 09:37
von MarcelMertens
m.mart1n hat geschrieben:
weigeltchen hat geschrieben:Kleine Lun für das ESXi und ich habe dazu die Vorteile des jeweiligen RAID, die mir bei USB/SD nicht gegeben sind.

Es gibt auch, z.B. bei Dell, SD-Module wo zwei Karten in einem RAID 1 laufen.

Gruß
Martin


Das ist nicht 100% Korrekt. Die Dual SD Karten beim den neuen Dell Servern ist kein RAID1. Die Daten werden zwar syncron auf beide Karten geschrieben. Gelesen wird aber nur von einer. Beim Ausfall dieser Karte wird zwar vollautomatisch auf die zweite Karte gewechselt. Das "rebuild" der Karten erfordert aber ein neustart (selbst wenn die SD Karten HotSwap Fähig sind). Eine Überprüfung ob beide Karten den selben inhalt haben erfolgt nur beim Booten des BIOS

Verfasst: 08.08.2013, 09:42
von m.mart1n
MarcelMertens hat geschrieben:Das ist nicht 100% Korrekt. Die Dual SD Karten beim den neuen Dell Servern ist kein RAID1. Die Daten werden zwar syncron auf beide Karten geschrieben. Gelesen wird aber nur von einer. Beim Ausfall dieser Karte wird zwar vollautomatisch auf die zweite Karte gewechselt. Das "rebuild" der Karten erfordert aber ein neustart (selbst wenn die SD Karten HotSwap Fähig sind). Eine Überprüfung ob beide Karten den selben inhalt haben erfolgt nur beim Booten des BIOS

Danke für den Hinweis. War mir so nicht bewusst.

Gruß
Martin