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Warum ich ESXi 5 machmal ganz nett finde

Verfasst: 21.03.2013, 22:45
von ~thc
In einem ESXi Server mit 4 physischen NICs (2 x VM, 1 x iSCSI, 1 x separates DSL) ist vmnic0 direkt an ein DSL-Modem angeschlossen. Mit dem dazugehörigen vSwitch ist nur diese eine vmnic und eine VM verbunden - ein Debian-FTP-Server, der per Software die PPPoE-Einwahl selbst übernimmt.

Nun tickte auf der VM-Seite letztens der physische Internet-Router aus und das Büro war offline.

Ich habe dann im FTP-Server eine zusätzliche, hot-pluggable NIC (eth1) unter /etc/network/interfaces mit passender statischer IP (die des defekten Routers) eingetragen und im laufenden Betrieb eine neue vNIC aus dem VM Network hinzugefügt.

Mit

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echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
iptables -t nat -A POSTROUTING -o ppp0 -j MASQUERADE

habe ich den FTP-Server zum Zweit-Job als Router verdonnert.

Und nachdem der neue Router betriebsbereit war, konnte ich einfach alles im laufenden Betrieb rückgängig machen.

Vor ein paar Wochen rastete das DSL-Modem aus und unterbrach mehrfach pro Woche bis mehrfach am Tag die Internet-Verbindung. Nur nach einem Reset des Modems konnte die Verbindung neu aufgebaut werden. Schließlich ging nichts mehr. Nach einem Tausch des DSL-Modems ließ sich trotzdem keine Verbindung aufbauen.

Mehrere Tests entlasteten den Provider und das neue Modem. Ich habe dann die vmnic0 zum Testen an den Gigabit-Switch angeschlossen und siehe da: Irgendwie war die Karte beleidigt. Man sah bei einem Connect und Disconnect zwar brav die Meldungen in den Logs, aber die Negotiation funktionierte nicht und TCP/IP erst recht nicht.

Nach kurzer Recherche (VMWare KB2006074) fand sich die Möglichkeit, einen Reset einer physischen Karte im laufenden Betrieb durchzuführen:

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esxcli network nic down -n vmnicX
esxcli network nic up -n vmnicX

Dann klappte es auch mit dem neuen Modem.