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Entfernung der Hosts innerhalb eines Datacenters

Verfasst: 09.03.2012, 14:10
von rrzatc
Hallo Leute,

erstmal "Guten Tag", bin neu hier und gleich mal ein erster Post :)

Zu meiner Frage, ich habe pro Brandabschnitt 1 Blade-Enclousure mit jeweils 6 Esxi Hosts und ein Shared Storages über Datacore. Das ganze befindet sich im Cluster mit mit HA und FT.

Kann mir jemand verraten wie weit 2 die Brandabschnitte auseinanderliegen dürfen?

Danke & Grüß,
lenny

Verfasst: 09.03.2012, 20:45
von weigeltchen
Kommt wohl darauf an, welches Medium die Verbindung zwischen den Brandabschnitten herstellt. Kupfer, LWL oder direkt angeschlossen?

Verfasst: 10.03.2012, 17:10
von mbreidenbach
Hängt von der Hardware ab. Ich kenne einen Fall da liegen ca 10km Glasfaser dazwischen und logisch ist das ein HA Cluster.

Verfasst: 10.03.2012, 17:17
von mbreidenbach
Achja: das steht hier unter Überschrift 'ESX5i' aber mal sicherheitshalber... bei ESX(i) 4.x undedingt aufpassen daß bei so einer Konfiguration nicht alle 5 HA Primaries auf einer Seite sind. Wenn die dann ausfällt macht HA nichts weil im andern Standort kein HA Primary ist der die Steuerung macht und den HA Secondaries sagt was sie tun sollen. Bei ESX5i funktioniert das anders - da merken die sowas.

Re: Entfernung der Hosts innerhalb eines Datacenters

Verfasst: 10.03.2012, 18:02
von bla!zilla
rrzatc hat geschrieben:Zu meiner Frage, ich habe pro Brandabschnitt 1 Blade-Enclousure mit jeweils 6 Esxi Hosts und ein Shared Storages über Datacore. Das ganze befindet sich im Cluster mit mit HA und FT.

Kann mir jemand verraten wie weit 2 die Brandabschnitte auseinanderliegen dürfen?


Verwendest du iSCSI oder FC? Grundsätzlich kommt es darauf an, welche Verkabelung zwischen den RZs liegt. Je nach Länge musst du da Rücksicht drauf nehmen. Ansonsten ist es nur noch eine Frage der Netzwerklatenz und der ESX Version. Das Konzept hinter HA hat sich mit vSphere 5 geändert. Bei vSphere 4 und VI3 musst du darauf achten, dass nicht alle HA Master in einem RZ liegen. Die sollten verteilt sein.

Verfasst: 11.03.2012, 08:33
von Santa
Bei Ethernet ist die maximale Kabellänge immer kleiner der Headerlänge, sonst funktioniert CSMA/CD nicht. Bei Kupfer 100m, bei Glas 600.
Viel wichtiger ist die Zahl der aktiven Komponenten (Switche), da diese Pakete zwischenpuffern und für Latenzen größer als die Paketlänge sorgen.

Verfasst: 12.03.2012, 15:06
von rrzatc
Erstmal danke für die vielen Antworten. Die 2 Brandabschnitte sind über Glas angebunden, Storage ebenfalls über FC, die Enclousre laufen hängen dann über Kupfer (Flex10) im Netz.

Denke die Latenzzeiten sollten auf der kurzen Entfernung passen.