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Bulldozer vs i7

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Was hält ihr für leistungsfähiger, geeigneter oder sparsamer ?

AMD FX-8150, Bulldozer, 3.6GHz, AM3+, 8C/8T
1
14%
Intel Core i7 2600K 4C/8T
6
86%
 
Abstimmungen insgesamt: 7

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Bulldozer vs i7

Beitragvon MarroniJohny » 20.10.2011, 18:10

Hallo

Ich habe mir testmässig ein ESXi Server mit Firewall, Fileserver, Webserver, DC und sonst noch einigem aufgebaut. Allerdings nur auf einem Dualcore Athlon.

Nun möchte ich mir dafür einen neuen Server mit 4 Port Nic aufbauen.

Was hält ihr für leistungsfähiger, geeigneter oder sparsamer ?

- AMD FX-8150, Bulldozer, 3.6GHz, AM3+, 8C/8T
- Intel Core i7 2600K 4C/8T

ty

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Beitragvon Dayworker » 20.10.2011, 19:13

Die Angabe 8C/8T halte ich für falsch. Die CPU hat zwar 4 Module, aber jedes Modul bildet ausschließlich für den Integerbereich auch zwei Kerne ab. Die FPU zum Beispiel muß sich ein Modul wieder teilen. Der BD ist daher in meinen Augen auch nur ein Quadcore mit einer anderen Art von Hyperthreading.

Wenn du nicht unbedingt auf AVX oder AES angewiesen bist, gibt es meiner Meinung nach keinen Grund auf die energetische Katastrophe namens Bulldozer zu setzen. Selbst wenn dieser Prozessor weit unterhalb von 250Euro gehandelt werden sollte, stehen sein wahnwitziger Energieverbrauch mit einer unzeitgemäßen TDP von 125W dem entgegen. Mehrere Tests haben gezeigt, daß ein Gesamtsystemverlustleistung unter W7SP1 mit GTX480 bei CPU-Volllast von 200W spielend erreicht wird.

Da es bei Virtualisierung meistens auch um Konsolidierung geht und damit eine höhere Auslastung auf den verbleibenden Servern verbunden ist, kannst du dir selbst ausrechnen, wie schnell der Anschaffungspreis eines Servers mit dieser CPU von den laufenden Unterhaltskosten überflügelt wird.

In meinen Augen hat OC in der Virtualisierung nichts zu suchen und zum anderen scheinen dir die Einschränkungen in der CPU-Funktionalität bei allen K-Modellen der Core_iX-Reihe nicht bekannt zu sein. Vergleiche dazu mal exemplarisch deinen Wunsch Core i7 2600K mit dem normalen Core i7 2600. VT-x ist noch vorhanden, aber bei VT-d happerts schon und ohne VT-d kannst du auch keine PCI/PCIe-HW in eine VM durchreichen. ;)


Vor diesem Hintergrund kann ich für deine beiden CPUs leider keine Stimme abgeben, zumal ich jetzt auch nur noch im Notfall auf Sandy Bridge CPUs setzen würde. Ivy Bridge steht vor der Tür und scheint die Verlustleistung für alle Quadmodelle auf nur noch 77W incl GPU auf dem CPU-Die trotz weiter gesteigerter Singlecoreperformance zu senken. Damit wird die Leistungsschere noch größer, als sie eh schon ist. Die von Intel proklamierten 4 Jahre Vorsprung vor der restlichen Konkurrenz halte ich momentan leider absolut für möglich.
Das leider deutet auch schon das Problem an, denn Leistung wird jetzt richtig teuer werden. Die Sandy Bridge CPU-Preise sind ja direkt nach Veröffentlichung der ersten BD-Test etwas angestiegen.

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Beitragvon MarroniJohny » 20.10.2011, 20:47

jo ich war auch schon eher beim i7

thx

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Beitragvon MarroniJohny » 21.10.2011, 18:36

jo

danke für die wertvollen Tipps.

Ich muss wohl noch ein wenig sparen, ich glaub auch Ivy Bridge solls dann sein. Hoffentlich starten die nicht so teuer.

Ich habe gelesen, dass die irgendwie 3000er Nummern haben werden. Asus hat schon ein Board mit PCIe 3.0.

Wie soll ich das den nun verstehen mit VT-d bzw. PCIe? Auch keine Nics bzw SSD? Im alten Rechner habe ich nur PCI.

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Beitragvon Dayworker » 22.10.2011, 00:34

VMdirectPathIO bzw Pass-Through geht ohne VT-d oder IO-MMU nicht.
Falls du also mal eine TV-, Netzwerk-, Grafik- oder sonstige Controller-Karte in eine VM durchreichen willst, hast du schlechte Karten.

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Beitragvon MarroniJohny » 28.10.2011, 15:59

Hallo

Habe da noch eine Frage dazu:

Gilt das auch für SATA? d.h., kann ich eine SATA Platte dann unter dem Gast formatieren, also z.B. in NTFS? Oder kann ich das sogar ohne VT-d?

Macht das überhaupt Sinn, den Fileserver auch virtuell zu betreiben? Praktisch wärs ja...

Danke und bis dann

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Beitragvon Dayworker » 28.10.2011, 21:03

Wir schweifen hier aber reichlich ab...

Wolltest du denn einen kompletten Controller durchreichen?
Falls es nur um einzelne Platten geht, lautet das Suchwort dafür RDM.
Auf jeden Fall verlierst du mit RDM aber die Möglichkeit, Snapshots dieser VM anzulegen. Ein Snapshot hat keine selektive Auswahl und bezieht daher immer alle Festplatten mit ein.
Wenn das nicht möglich ist, läßt sich kein Snapshot anlegen.

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Beitragvon MarroniJohny » 28.10.2011, 22:26

Ja, hi nochmal; und danke, danke

Nein, ich möchte meinem openfiler, der ist auf einer virtuellen Platte, eine weitere einzelne Platte durchreichen (für die Daten). Ich vermute, da openfiler auf der virtuellen Platte ist, sollten dennoch Snapshots möglich sein, ist aber keine Voraussetzung.

Die Option "Zuordnungen für Raw-Geräte" ist bei mir aber inaktiv / grau. Das ist immer noch auf meinem AMD Athlon, der keine Virtualisierung unterstützt.

Schön wäre, wenn ich die durchgereichte Platte in einem Format formatieren könnte, das es zulässt, diese auszubauen und in einem physischen Windows Rechner wieder einstöpseln zu können. (für den Notfall)

Ein NAS kommt für mich derzeit nicht in Frage, da mir das Kleingeld fehlt...

Für Deinen Support, den Du schon geleistet hast, würde ich Dir auch gerne 20 Euro überweisen, falls Du magst. War sehr wertvoll für mich.

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Beitragvon MarroniJohny » 02.11.2011, 19:07

Hi

Wär das gut?

Intel Xeon E3-1270, 3.4GHz, LGA 1155, 4C/8T
Asus P8B WS (B3), Intel C206 B3, LGA1155, CFX

für ESXi 5.0

ich kann auch noch auf ivy bridge warten

bin heute zur Bank getilgert, sollte bald auf paypal sein

mein sata controller scheint das nicht zu unterstützen per SSH ( esxcfg-scsidevs -l )
Is RDM Capable: false


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