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HA ohne externe Storage

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HA ohne externe Storage

Beitragvon ALT-F4 » 20.10.2013, 13:34

Hallo Zusammen,

wir sind im Moment dabei, unsere etwas in die Jahre gekommenen Server auszutauschen. Dabei planen wir, das ganze zu virtualiseren.
Das Budget ist sehr begrenzt, so dass wir derzeit folgende Lösung planen:

2Hosts
--> 2x XEON E6-2650 2.6GHz 8-Core
--> 128GB-Ram
--> System mit 500GBHD Raid1
--> Daten mit mehreren SAS-Platten 600GB/10.000 bzw. 15.000U/min als Raid5 oder Raid10
--> ca. 8x 1GBit-Lan
--> 1x 10GBit-Lan --> Heartbeatleitung zwischen den beiden Hosts

Softwarepaket "VMware VS5 EssPlusBundle 3Hosts VSA"

Damit wollen wir folgendes realisieren:
--> 2 identische Hosts
--> 500GB ausschliesslich für Vmware
--> restliche Platten für VMs und Daten
--> 10GBit-Lan ausschliesslich für die Kommunikation der beiden Hosts untereinander ( Management, vMotion, VSA, ... )
--> 1x 1Gbit-Lan ausschliesslich für Management des jeweiligen Hosts
--> restliche 1GBit-Lans für die VMs
--> pro Host ca. 3x Windows2012 ( jeweils 1x AD-Controller mit Fileserver, Sage-KHK, MSSQL-Server) + 2x Linuxserver + ...
--> Virtualisierung der Speicherlösung über die VSA-Funktion im Bundle

Die Datensicherung erfolgt auf eine separate NAS in einem anderen Gebäute. Unser Netzwerk umfasst ca. 50Clienten (PCs, Zeiterfassung, ...).
Die Daten halten sich im Rahmen (Standardofficeanwendungen, Eagle-CAD, Zeichnungen, Quellcode, ... - alles KBytes bzw. wenige MBytes).
Das grösste sind mal Powerpointpresentationen, wo aber die Startzeit nicht die Rolle spielt.

1) Ist dies grundsätzlich so machbar, bzw. wo gibt es grundsätzliche Bedenken?
2) Werden die Daten-LW transparent auf beide Hosts gespiegelt, so dass vMotion Sinn macht?
3) Erfahrungen jenseits der bunten Werbeflyer sind sehr willkommen

Vielen Dank schon mal im voraus.[/b]

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Beitragvon irix » 20.10.2013, 15:51

Da ich die spanische Grippe mit mir rumschleppe und Maenner wehleidig sind nur kurz und im Klartext. Das ist Unfug war im ersten Schritt angedacht ist.

- VSA hat requirements. Frueher 4x NIC pro Host. Aktuell mit 5.5 muesste ich nachgucken. Das mit dem 1x10GbE geht so schon mal garnicht... ausser es kommt nPAR zum Einsatz und da weis nicht ob das mit "CrossLink" geht. VSA hat Frontendports und Backendports fuer den Traffic bzw. Replikation
- Standard Host mit E26xx mit 10GbE Onboard wuerde eh mit 2x10GbE und 2x1Gbe kommen. Ansonsten wer ja sagt zu 10GbE sagt auch ja zu 10GbE Switchen
- VSA haette gerne 3 Hosts.. ansonsten muss der VSA Dienst als Tiebreaker ausserhalb installiert werden da sonst der Splitt Brain nicht behandelt werden kann. Es muessen sich immer 2 sehen ansonsten geht der Node aus
- ESXi kommt mit <2GB aus. Wer bis 2030 Ruhe haben moechte macht ein kleines Volume mit 10GB
- Frueher... war shared Storage fuer vMotion eine Grundvoraussetzung. Heute, Microsoft sei Dank, kann beim vMotion auch der Dateininhalt uebertragen werden. Allerdings frage ich mich wielange die Leute warten wollen bis mal Zig Giga oder Terrabytes uebertragen sind. Das ganze ist ein Checkbox Feature. Man braucht und will... shared Storage und das ist was VSA dir ja geben wuerden. Hinzu kommt das HA ja enthalten ist in der Lizenz und das bedingt Shared Storage
- An die MS Lizenzproblematik denken was vMotion und HA angeht. Eigentlich nur mit Windows Datacenter zuloesen. Achtung Preiserhoehung steht kurz bevor

Gruss
Joerg

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Beitragvon irix » 20.10.2013, 17:51

1. Bedenklich bzw. nicht realisierbar
2. Nach Abzug der RAID Redundanz wird die Kapazitaet aufgeteilt so das 50% Aktiv genutzt werden und die anderen 50% der Replikation mit einem anderen Node verwendet werden. Mit vMotion hat das nichts zutun
3. Bei einem Kunden eingesetzt und sonst nirgends. Bei Veranstaltungen mit VMware Partnern/Dienstleistern ist das Verhaeltnis aehnlich. Man erkennt auch an der "Preisgestaltung" der es kein Verkaufschlager ist.

Was die Requirements and Disks angeht so gucke mal hier unter http://kb.vmware.com/selfservice/micros ... Id=2038275 . Den restlichen Kram sollte der Doku zu entnehmen sein.

Gruss
Joerg


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