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Welche Variante für Zwischenlösung...

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Welche Variante für Zwischenlösung...

Beitragvon m.mart1n » 15.10.2013, 07:40

Hallo zusammen,

kurz zum Hintergrund meiner Frage. Wir wollen in nächster Zeit eine Migration von einigen Systemen machen die einen Domänencontroller auf Basis 2008 R2 fordern. Diese Aktion nutzen wir gleich um in verschiedenen Auslandsniederlassungen neue Hardware zu kaufen.

Leider wird das bei allen bis auf einer Niederlassung klappen da diese für dieses Jahr kein Budget mehr dafür hat. Da wir aber die alten Server nicht mehr mit Windows 2008 installieren wollen haben wir vorgeschlagen einen gebrauchten Server zu kaufen um die Zeit von 4-5 Monaten zu überbrücken. Diesen wollen wir anschließend als Backupserver nutzen.

Nun haben wir uns für einen Dell R310 mit 16 GB Ram und 4x 1TB HDD entschieden.

Nun steht die Frage im Raum ob es eine sinnvolle Möglichkeit gibt auf den Server ein Windows 2008 R2 für Backupzwecke zu installieren und nebenbei noch 2 VMs. Eine soll der Domänencontroller werden und ein zweiter soll für Softwareverteilung dienen. Also keine große Last. Der Vorteil wäre natürlich das ich dann in der neuen Umgebung die VMs einfach auf das neue produktive System kopieren kann ohne irgendwelche DCs vom Backupserver zu entfernen und woanders wieder neu aufzusetzen.

Wie würdet ihr sowas realisieren? Kann man das in einem produktiven Betrieb zeitweise mit einem VMware Player machen oder mit VMware Workstation machen? Oder sollte man sowas lieber gleich sein lassen? :-)

Viele Grüße
Martin

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Beitragvon irix » 15.10.2013, 08:39

man nimmt den kostenlosen vsphere hypervisor

gruss
joerg

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Beitragvon m.mart1n » 15.10.2013, 09:04

Habe ich auch schon überlegt. Aber dann kann ich den Server nicht als Backupserver nutzen. Beziehungsweise müsste ich ihn dann nochmal neu installieren.

Gruß
Martin

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Beitragvon Dayworker » 15.10.2013, 12:18

Wenn du geschickt warst und beim Backup-Server getrennte Datenträger für OS und Daten angelegt hattest, kannst du über den Converter oder MOA auch ein P2V machen und die Datenpartition nachher ganz normal über Explorer oder MC kopieren. Aber selbst wenn du keine getrennen Platten vorgesehen hast, könntest du ein P2V immer noch mit Converter oder MOA machen, es dauert dann halt nur etwas länger.

Wie irix schon sagte, sind Player-Standalone und das WS/Player-Gespann keine gangbare Ausgangsbasis für dein Vorhaben. Dazu werden VMs auf diesen beiden Desktopprodukten zu stark hinsichtlich sinnvoll nutzbarem vRAM eingeschränkt und das willst du im geschäftlichen Umfeld wirklich nicht haben.
Daher auch der Rat, nimm den vSphere Hypervisor. Auch mit der funktionseinschränkenden Free-Lizenz bist du damit immer noch besser aufgestellt, als mit jedem aktuellen Desktopprodukt.


Der einzigste Grund, weshalb man sich doch mit den Einschränkungen eines Desktopprodukts arrangiert, wäre, wenn man absolut keinen Rechner (Netbook, NB etc) zur Administration für den vSphere Hypervisor frei hat.

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Beitragvon m.mart1n » 15.10.2013, 12:28

Das ist schon richtig.

Also erstmal installiert ist noch nichts auf dem Server. Wie gesagt mir ging es nur darum ob es eine Möglichkeit gibt das ich den Backupserver anschließend nicht neu installieren muss. Um die Lizenz geht es mir weniger. Wir haben VSphere Std. Lizenzen die momentan ungenutzt sind.

Dann gibt es in dieser Zeit halt nur Backup to Disk.

Danke für das input :-)

Gruß
Martin

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Beitragvon Dayworker » 15.10.2013, 12:34

Mit einem P2V brauchst du den Backupserver nicht neu zu installieren...

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Beitragvon m.mart1n » 15.10.2013, 13:22

Der Backupserver soll aber anschließend auf dem System verbleiben. Wir wollen ihn nicht mit in die virtuelle Umgebung migrieren.

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Beitragvon weigeltchen » 15.10.2013, 20:22

Mal provokant: Windows Hyper-V, die VM dann wenn es soweit ist konvertieren.

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Beitragvon PeterDA » 15.10.2013, 21:58

Hi,
hatte früher auch einen Backupserver auf dem Hyper-V mit Management VMs mitlief. Ist eine gute alternative! Problem der Variante VMware Hypervisor könnte sein, dass wenn an den Backupserver eine Tapelaufwerk angeschlossen werden soll. Das geht meist schief.

Also einfach Win 2008 installieren mit Backupsoftware und dann die Hyper-V Rolle.

Gruß Peter

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Beitragvon m.mart1n » 16.10.2013, 08:08

PeterDA hat geschrieben:Problem der Variante VMware Hypervisor könnte sein, dass wenn an den Backupserver eine Tapelaufwerk angeschlossen werden soll. Das geht meist schief.

Also einfach Win 2008 installieren mit Backupsoftware und dann die Hyper-V Rolle.

Gruß Peter


Das stimmt an den Server soll eine Tape Library angeschlossen werden. Die Idee mit Hyper-V ist nicht schlecht. In die VMware Umgebung müsste ich die VMs anschließend einfach mit einem P2V migrieren können, oder?

Eine 2008er Datacenter Lizenz von Windows haben wir auch noch von einer momentan nicht laufenden VMware Testumgebung.

Dann ist dies wohl die beste Lösung :-) Und sogar Veeam kann ich ja dann sogar schon nutzen.

Super Idee :!:


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