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Testumgebung: TPLink mit Realtek8139D Chipset unterstützt?

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Testumgebung: TPLink mit Realtek8139D Chipset unterstützt?

Beitragvon vsenguel » 12.05.2013, 12:03

Hallo zusammen

Ich habe hier jetzt mal ein Lab aufgebaut mit folgenden Teilen:

- 2 PCs i5 CPUs
- Je 16GB Ram
- vCenter 5.0 Standard Appliance
- EXSi. 5.0 Standard
- Nics: 4 x TP-Link PCI-Express Netzwerkkarten (http://www.tp-link.com.de/products/deta ... el=TG-3468)
- 2 x Nic für VM Trunk, Mgmt, VMotion
- 2 x Nic für Storage
- Veeam B&R 6.5 (auf einer anderen Hardware)
- SAN: Thecus N12000 mit 12 x 500GB SATAII Platten im RAID 50.
- VMWware über NFS angebunden/ iSCSI auch getestet..

Das "Problem" was ich habe ist dass jeder SAN Zugriff sehr langsam und träge ist. Das kopieren/backupen der VMs mittels Veeam hat eine maximale Datenrate von ~3- 4 MB/sec.

Das kopieren vom DataStore mit dem DS Browser hat auch eine ähnliche Leistung.
Wenn ich von "Hand" auf den NFS Store verbinde bekomme ich im Schnitte ca. 70-80MB/Sec!?

Die Storage Adapter sind hier zum testen mit 2 x 1 Gig angebunden wobei nur einer aktiv ist (Failover).

Brauche ich in den Hosts noch Treiber für die Nics?
Funktionieren tun Sie ja grundsätzlich...

Jemand eine grundsätzliche Idee?
Danke
Volkan

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Beitragvon Dayworker » 12.05.2013, 14:16

Du erwartest aber nicht wirklich weder von der TP-Link noch einer Realtek irgendeine Performance?
Speziell Realtek mag ja in einem Dekstop-Rechner noch perfromant agieren, in einer Servre-Umgebung sehe ich aber aufgrund deren Aufbaus eher schwarz. In die gleiche Richtung zielt, weshalb VMware bisher keine Fake-Raids unterstützt und zumindest einen richtigen HW-Raid-Controller für den Speicherort der VMs voraussetzt.


Wenn du dich also "von Hand" auf den NFS-Store verbindest, liegt der CPU-Fokus auch auf dieser Verbindung und ist somit performant. Im Regelfall kümmert sich die CPU bei VMware aber ausschließlich um die performante VM-Ausführung und überläßt alle anderen Dinge der dafür verbauten, spezialisierten HW. Somit kommt es fast ausschließlich auf die Rechenleistung aller Komponenten dazwischen an und Intel Nic's haben eindeutig den leistungsfähigeren Prozessor an Bord. Es macht also durchaus Sinn, einen richtigen Server-Adapter einzubauen. Dieser muß dann jedoch nicht zwangsläufig schneller als der Desktop-Bruder sein. In den meisten Fällen steigt die Latenz bei einem Server-Adapter unter Last aber nur geringfügig, während bei einem Desktop-Adapter stärkere Schwankungen zu spüren sind.

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Beitragvon vsenguel » 12.05.2013, 19:36

Ah, ok.

Ich dachte für ein "Spiel" Testsystem sollte dies ausreichen, demnach werde ich nach einer Intel Karte Ausschau halten.

Was hälst du von der Intel I350-T4 (http://ark.intel.com/products/59063/Int ... er-I350-T4) für 4 x 1Gig?

Da würde ich die TP-Link raus schmeissen und die On-Board NIC nicht nutzen.

Dies sollte für eine Testumgebung mit "normaler" Geschwindigkeit reichen(?).
Als Switche sind bereits HP ProCurve im Einsatz mit 1Gig Ports.

Danke für das Feedback
Volkan


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