Tja, leider zu füh gefreut ... nix wars mit Heureka!!
nachdem der Rechner ausgeschaltet war, kam beim nächsten Booten wieder dieser häßliche, blutdrucksteigernde und nervtötende pinke Bildschirm. Also alles von vorne.
Und da die Fehlermeldung selbst sowie die Syslogs des Debuggers für mich soviel Informationen enthalten, wie die chinesische Anleitung zum Bau einer Raumstation, musste ich mir was einfallen lassen ..... ungewöhnliche Umstände erforfdern ungewöhnliche Mittel.
Da das Laden der Dateien und Module im ESXi Bootschirm so schnell abläuft, kann man nicht erkennen, wann genau eigentlich der PSOD kommt. Also nimmt man das Handy und macht (natürlich in HD, man will ja was davon haben ...) ein Video vom Screen während des Hochfahrens. Dieses lädt man dann auf den Rechner und guckt es sich vor und nach dem PSOD Bildweise an. Und siehe da, tatsächlich kommt der Rechner bis zum Laden des tg3.
Also weiter mit Herrn Google. Dort erfahre ich, dass tg3 der Broadcom Treiber für mein NIC ist. .... hmhmhm .... Rechner mit Live CD gestartet und erfahren, dasss ich ein Broadcom NIC der Baureihe 57xx habe ... ok, damit kann man was anfangen.
Beim stöbern auf den Seiten von VMware bin ich dann bei den Treibern auf eine relativ neue OEM Treiberrelase für meinen Broadcom NIC vom 13.3.2013 gestoßen ... na das probieren wir aus .... also flux den Treiber heruntergeladen.
Und dann stellte sich mir die Gretchenfrage: wie bekomm ich nun den neuen Treiber auf ein System, das nicht bootet und ich somit keinen Zugriff über den Clienten und dessen Konsole habe? laut Herrn Google hat ESXI keine Konsole, die man während des Startens aufrufen kann? auch würde es laut I-Net nicht funktionieren, den Treiber mit einer Linux Version einzubinden. Also wieter gestöbert. Dabei bin ich auf ein Tool gestoßen, mit dem man Custom ISO´s erstellen kann (ESXi Customizer) ... na das ist es doch. Das erstellen der gecustomizten ISO, in die der neue Treiber eingebunden wird, ist relativ einfach und hat wurderbar geklappt .... hey, step by step forewad!
Nun hab ich also die neue ISO, die ich einfach flux auf ne CD ..... na toll! wann gehen einem die Rohlinge aus? genau! in den besch.....eidensten Momenten! was nun?
Da fiel mir ein Tool ein, mit dem man einen bootbaren USB Stick mit Linux Live Versionen erstellen kann .. LiLi USB Creator .... mal gucken obs funktioniert, der ESXi basiert ja schließlich auf Linux und ne ISO hab ich ja.
Was soll ich sagen! Auch wenn LiLi mir was erzählte, dass die ISO nicht bekannt sei und dem EXSi 4 ähnelt und der Stick mit den Parametern von 4.0 erstellt würde, wurde der bootbare USB Stick erfolgreich erstellt (irgendwann mach man sich über solche Kleinigkeiten keine Gedanken mehr ... die gehen dann einem einfach am Ar... vorbei).
So Premiere ....
Als beim Booten vom Stick der Installationsbilschirm mir irgendwas von ESXi 5.0 leuchtete, wunderte mich das schon ein wenig. Da aber die ISO eine 5.1 war, hab ich mir da auch weniger Gedanken gemacht. Jedenfalls konnte der ESXi 5.1 ohne Probleme installiert werden (hab den jetzt doch auf die 500er Platte gelegt) und startete anschließend auch ohne Probleme. auch zeigt mir der Screen an, dass es sich um 5.1 handelt.
Bisher habe ich einiges an VM erstellt und installiert. Auch wurde der ESXi schon mehrmal ausgeschaltet und neu gestartet. Bis jetzt keine Probleme, er funktioniert ... bis jetzt. Ich würde sagen, zu Vorher ist das eine 100% ige Verbesserung.
Scheinbar war wohl ein veraltetert oder nicht ganz intakter (oder was auch immer) Treiber verantwortlich, der für den Broadcom NIC veantwortlich ist. Seit ich den neuen Treiber installiert drauf habe, scheint es zu funktionieren. Ich hoffe, es bleibt so! ... wenn nicht, werde ich hier bitterlich weiter mein Leid klagen *gg*
Hier noch die Links für Interessierte:
ESXI Customizer:
LINK
LiLi USB Creator:
LINK
Gruß
Nako
PS: wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten und unter GNU/GPL Lizenz weiter verbreiten!!