Wir haben seit kurzer Zeit eine kleine lizensierte VMware 5.0 Umgebung in Nutzung.
2 x ESXi Host (je 6 NICs)
1 x iSCSI-Storage
1 x virtueller vCenter-Server
3 x virtuelle Server (130 GB – 1,3 TB)
vSwitch0 für Management und VM Netzwerk (4 NICs / 10.x.x.x / über Switch (100MBit) ins Hausnetzwerk)
vSwitch1 für Storage und vMotion (2 NICs / 192.168.x.x / über GBit-Switch verbunden)
Ich habe mittlerweile VMware Data Recovery laufen (damit ich erst einmal überhaut eine Sicherung habe) und teste zusätzlich z.Z. Veeam Backup & Replication sowie Trilead VM Explorer.
Als Sicherungsziel dient momentan eine Netzwerkfreigabe auf einem physischen Server.
Da der Server mit einer NIC im 100MBit-Netz hängt laufen die Backups ziemlich langsam ab.
Speziell eine VM (1,3 TB groß) ist der Knackpunkt.
Über 12 Stunden für ein Vollbackup sind viel zu langsam.
Am schnellsten geht noch Data Recovery, ich will aber nicht täglich die komplette VM sichern.
Ich weiß nicht so recht, wie ich das anders einrichten kann/soll.
Auf Grund der Größe kann ich die Backups auch nicht auf dem virtuellen vCenter-Server (oder einer anderen virtuellen Platte im Storage) zwischenspeichern.
Das iSCSI-Storage will ich für die Backups eigentlich auch nicht unbedingt nutzen.
Zusätzlich ein NAS oder ein preiswertes Storage (FreeNAS o.ä.) ins 192er Netzsegment integrieren?
Zusätzliche NICs in die Hosts einbauen und ein zusätzliches GBit-Netz zur Freigabe einrichten?
Was schlagen die Experten vor?
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Backup der VM’s wie und wohin speichern ??
- Tschoergez
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Hi,
wenn Du keine Möglichkeit hast, via GBit ins Hausnetz zu kommen, ist wohl ne kleine NAS am Storagenetz die einfachste Möglichkeit.
Stell nur sicher, dass der Switch dort genügen "power" hat, damit nicht während des Backups die normale iSCSI-Verbindung leidet.
Ein extra Netzwerk für Backup ist natürlich auch möglich, und wohl die zukunftssichere Lösung, wenn noch mehr Hosts/VMs kommen...
Veeam und VMware VDP nutzen das sog. changed block tracking für differentielle backups, damit sollte auch das sichern von großen VMs kein so großes Problem darstellen.
Wenn Du Dich für Veeam entscheidest, hat ein eigenes Backup-Netz den Vorteil, dass die NFS-Shares von Veeam zum "instant recovery" (oder wie auch immer das bei denen heisst
) recht gut gehen...
Viele Grüße,
Jörg
wenn Du keine Möglichkeit hast, via GBit ins Hausnetz zu kommen, ist wohl ne kleine NAS am Storagenetz die einfachste Möglichkeit.
Stell nur sicher, dass der Switch dort genügen "power" hat, damit nicht während des Backups die normale iSCSI-Verbindung leidet.
Ein extra Netzwerk für Backup ist natürlich auch möglich, und wohl die zukunftssichere Lösung, wenn noch mehr Hosts/VMs kommen...
Veeam und VMware VDP nutzen das sog. changed block tracking für differentielle backups, damit sollte auch das sichern von großen VMs kein so großes Problem darstellen.
Wenn Du Dich für Veeam entscheidest, hat ein eigenes Backup-Netz den Vorteil, dass die NFS-Shares von Veeam zum "instant recovery" (oder wie auch immer das bei denen heisst
Viele Grüße,
Jörg
Danke schon mal für die ersten Hinweise und Vorschläge.
Testweise habe ich auf beiden ESXi jeweils dem vSwitch1 eine Portgruppe hinzugefügt und so die Möglichkeit eingerichtet, dem virtuellen vCenter-Server (und den anderen VMs natürlich auch) eine zweite NIC im Segment 192.168.x.x hinzuzufügen.
Auf dem Backup-Ziel (phys. Server) habe ich die 2. NIC (GBit) auch für dieses Segment eingerichtet und mit dem dazugehörigen phys. Switch verbunden.
Somit befindet sich der vCenter-Server (mit Backup-Software) und das Backup-Ziel nun zusätzlich auch im schnellen GBit-Netz (eine neue Laufwerksverknüpfung über dieses Netz \\192.168.... habe ich erstellt).
Die Datenübertragungt hat sich bei Verwendung von Trilead VM Explorer von max. 12 MB/s auf max. 21 MB/s erhöht - also fast verdoppelt. Schon mal gut!
Im Taskmanager kann man auch gut erkennen, dass die richtige Netzwerkverbindung verwendet wird.
Bei der VM Data Recovery Appliance werde ich nun testeweise auch die IP-Adresse ändern um im 192.168.... Netz eine Verbindung zur Speicherfreigabe einrichten zu können.
Nachtrag: Die VM Data Recovery-Maschine (DR) hat ja eigentlich 2 Netzwerkkarten, in der Konfiguration (bei Aufruf) kann ich aber nur eine IP einstellen / ändern.
Wenn ich diese IP ändere (auf 192.168. ...) findet DR die anderen VMs nicht mehr.
Theoretisch müßte ich noch eine 3 NIC (über VM-Einstellungen) "einbauen" und diese auf das andere Netzsegment konfigurieren. Wie konfiguriere ich aber diese Karte (über Konsole?) ??
Da muss ich wohl nochmals gründlich drüber nachdenken ... oder weiß jemand, wie es funktionieren könnt ??
Gruß Jörg
Testweise habe ich auf beiden ESXi jeweils dem vSwitch1 eine Portgruppe hinzugefügt und so die Möglichkeit eingerichtet, dem virtuellen vCenter-Server (und den anderen VMs natürlich auch) eine zweite NIC im Segment 192.168.x.x hinzuzufügen.
Auf dem Backup-Ziel (phys. Server) habe ich die 2. NIC (GBit) auch für dieses Segment eingerichtet und mit dem dazugehörigen phys. Switch verbunden.
Somit befindet sich der vCenter-Server (mit Backup-Software) und das Backup-Ziel nun zusätzlich auch im schnellen GBit-Netz (eine neue Laufwerksverknüpfung über dieses Netz \\192.168.... habe ich erstellt).
Die Datenübertragungt hat sich bei Verwendung von Trilead VM Explorer von max. 12 MB/s auf max. 21 MB/s erhöht - also fast verdoppelt. Schon mal gut!
Im Taskmanager kann man auch gut erkennen, dass die richtige Netzwerkverbindung verwendet wird.
Bei der VM Data Recovery Appliance werde ich nun testeweise auch die IP-Adresse ändern um im 192.168.... Netz eine Verbindung zur Speicherfreigabe einrichten zu können.
Nachtrag: Die VM Data Recovery-Maschine (DR) hat ja eigentlich 2 Netzwerkkarten, in der Konfiguration (bei Aufruf) kann ich aber nur eine IP einstellen / ändern.
Wenn ich diese IP ändere (auf 192.168. ...) findet DR die anderen VMs nicht mehr.
Theoretisch müßte ich noch eine 3 NIC (über VM-Einstellungen) "einbauen" und diese auf das andere Netzsegment konfigurieren. Wie konfiguriere ich aber diese Karte (über Konsole?) ??
Da muss ich wohl nochmals gründlich drüber nachdenken ... oder weiß jemand, wie es funktionieren könnt ??
Gruß Jörg
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