Ich habe unter EXXi 5 eine XP-Maschine laufen.
Dies funktionierte meinmes Erachtens rd. eine Monat recht problemlos. Dann ging beio der CPU die Kernel-Last auf einem Kern hoch.
Lange Reder kurzes Ergebnis der Suche: Es hängt am Einbinden der Fritz!-Karte per Passthrough. War auch auf einer kompletten Neuinstallation der VM nachvollziehbar, also kein Problem eines über die Wupper rgegangenen XPs.
Was ich noch nicht gemacht habe, ist den Host neu zu starten, weil ich momentan den SBS und den ISA schlecht ausmachen kann.
Für mich sieht es so aus, als würde der Kernel irgendwie durch (versuchte) Hardware-Kommunikation auf dem (an der Stelle ja virtuellen) Bus beschäftigt werden.
Gibt es irgendwelche Erfahrungswerte, worauf dieses Lastproblem beruhen könnte?
Besten Dank vorab!
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
VM-CPU-Last bei Einbindung Passthrough-Gerät hoch
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Dayworker
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Passthrough ist offiziell nur für bestimmte 10GE-, Fibrechannel- und SAS-Controller-Karten supportet und über http://vmware.com/go/hcl findet sich auch keine Fritzcard.
Wenn du eine Karte per Passthrough in eine VM hievst, findet keine Kommunikation mehr über einen "virtuellen Bus" statt. Die Karte ist losgelöst von der Host-Verwaltung und wird allein durch das Gast-OS gesteuert. Problematisch ist aber immer, daß VT-d (Intel) bzw IO-MMU (AMD) korrekt vom MB-Hersteller implementiert sein muß, ansonsten kann es zu solchen Nebeneffekten wie bei dir kommen.
Hast du mal bei MB-Hersteller nachgefragt oder neue BIOS bzw Firmware eingespielt?
Wenn du eine Karte per Passthrough in eine VM hievst, findet keine Kommunikation mehr über einen "virtuellen Bus" statt. Die Karte ist losgelöst von der Host-Verwaltung und wird allein durch das Gast-OS gesteuert. Problematisch ist aber immer, daß VT-d (Intel) bzw IO-MMU (AMD) korrekt vom MB-Hersteller implementiert sein muß, ansonsten kann es zu solchen Nebeneffekten wie bei dir kommen.
Hast du mal bei MB-Hersteller nachgefragt oder neue BIOS bzw Firmware eingespielt?
Mit dem 'virtuellen Bus' meinte ich den Weg 'aus der VM heraus' auf den 'echten' Bus.
Was mich daran so wundert, ist, dass es ja längere Zeit sauber lief.
Wäre wahrscheinlich wirklich interessant, wie es nach einem kompletten Neustart des Hosts aussehen würde.
NaJa, evtl. ersetze ich die PCI-Karte ja auch einfach durch eine Fritz! USB. Dann wäre das Thema vom Tisch.
Was mich daran so wundert, ist, dass es ja längere Zeit sauber lief.
Wäre wahrscheinlich wirklich interessant, wie es nach einem kompletten Neustart des Hosts aussehen würde.
NaJa, evtl. ersetze ich die PCI-Karte ja auch einfach durch eine Fritz! USB. Dann wäre das Thema vom Tisch.
Sooo, läuft!
Entgegen der o.g. Warnung gab es mit der Fritz USB (allerdings 'schon' eine 2.0) keinerlei Probleme. Im Laufenden System eingebunden, sofort erkannt, MSN zugewiesen, Fax empfangen - reinste Bilderbuch-Aktion.
Nun muss ich nur bei Gelegenheit mal den Host runter fahren und die Fritz!-PCI raus nehmen.
Will mal hoffen, dass es jetzt nicht wieder 'Spätfolgen' gibt, wie dies beim durchgereichten PCI-Teil der Fall war. Aber USB sollte (!) ja von Hause aus weit problemloser sein.
Entgegen der o.g. Warnung gab es mit der Fritz USB (allerdings 'schon' eine 2.0) keinerlei Probleme. Im Laufenden System eingebunden, sofort erkannt, MSN zugewiesen, Fax empfangen - reinste Bilderbuch-Aktion.
Nun muss ich nur bei Gelegenheit mal den Host runter fahren und die Fritz!-PCI raus nehmen.
Will mal hoffen, dass es jetzt nicht wieder 'Spätfolgen' gibt, wie dies beim durchgereichten PCI-Teil der Fall war. Aber USB sollte (!) ja von Hause aus weit problemloser sein.
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