Hallo zusammen,
wir haben mehrere Server mit Dell H200 Controllern und IBM LTO3 Bandlaufwerken. Der H200 Controller wird über PCI Passtrough in die virtuelle Maschine mit der Backupsoftware Bacula eingebunden. Letzte Woche kam ein weiterer Server hinzu und wurde auf den aktuellen Softwarestand von esxi 5 gepatcht.
Auf diesem Server stürzt die Backup Software beim starten des Kopiervorgangs der Daten mit einem Speicherfehler ab. Möchte ich den Speicher der Maschine erhöhen, bekomme ich einen "Module MemSched power on failed" Error.
"Einschalten des Moduls MemSched fehlgeschlagen. Fehler beim Analysieren schedulerspezifischer Konfigurationsparameter. Ungültige Arbeitsspeichereinstellung für FPT: Arbeitsspeicherreservierung(sched.mem.min) sollte gleich memsize(3072) sein."
Es sind aber noch über 10GB Speicher zum verteilen frei.
Entferne ich den H200 Controller funktioniert das Starten mit mehr Arbeitsspeicher. Ich denke nicht das dies ein normales Verhalten ist? Hatte schon mal jemand ein ähnliches Problem? Ich hatte bereits in der Mailing List von Bacula angefragt. Hier sind wir allerdings nicht zu einem positiven Ergebnis gekommen. Das Problem scheint schon seitens esxi aufzutreten. Das PCI Passtrough nicht von VMWare Supported wird ist uns bewusst.
Grüße
Tobias
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
pci passthrough IBM LTO3
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Dayworker
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Re: pci passthrough IBM LTO3
tobi468 hat geschrieben:Das PCI Passtrough nicht von VMWare Supported wird ist uns bewusst.
PCI-Passthrough wird von VMware supported. Aber Bandlaufwerken egal ob native oder per PCI-Passthrough sind schon seit vSphere4 nicht mehr supported und daran wird sich vermutlich auch nichts mehr ändern.
So wie ich die deutsche und daher bekanntermaßen fast immer nutzlose Fehlermeldung verstehe, funktioniert die VM dann nur noch mit 3GB RAM.
Hast du es damit mal versucht?
Ansonsten würde ich dir dringend empfehlen, immer auf die englische Oberfläche umzuschalten. Bisher wurde die deutsche Oberfläche immer mit einer 1:1-Übersetzung gestraft.
Ein prominentes Beispiel dafür ist "SCSI blockieren" mit deutscher Oberfläche, das es im Original nicht gibt. Dort gibt es lediglich die Unterscheidung zwischen "Block SCSI" und "iSCSI"...
Ich interpretiere die Meldung eher so, dass hier unterlassen wurde, fuer die VM eine Memory Reservation in der Groesse des zugewiesenen Speichers zu definieren.
Ich meine mich duester zu erinnern, dass das mal irgendwo stand...
Z.B. in der Note: bei Configuring VMDirectPath I/O pass-through devices on an ESX host
Ich meine mich duester zu erinnern, dass das mal irgendwo stand...
Z.B. in der Note: bei Configuring VMDirectPath I/O pass-through devices on an ESX host
Re: pci passthrough IBM LTO3
Dayworker hat geschrieben:So wie ich die deutsche und daher bekanntermaßen fast immer nutzlose Fehlermeldung verstehe, funktioniert die VM dann nur noch mit 3GB RAM.
Hast du es damit mal versucht?
Ich kann den Speicher erhöhen wenn der SCSI Controller nicht der VM zugeteilt ist. Derzeit läuft die VM mit 3GB und dem selben Problem. Ursprünglich hatte sie 1 GB.
JustMe hat geschrieben:Ich interpretiere die Meldung eher so, dass hier unterlassen wurde, fuer die VM eine Memory Reservation in der Groesse des zugewiesenen Speichers zu definieren.
Eine Memory Reservation? Ich hab bisher einfach beim erstellen den Speicher mit angegeben. Von dem ist auch noch mehr als Genug frei zu verteilen über.
Kann ich das irgendwie kontrollieren?
Klar kann man das! Da Du ja offenbar einen deutschen vSphere-Client betreibst, geht das ueber "Bearbeiten der VM-Einstellungen" in den Ersten Schritten oder "Einstellungen bearbeiten" im Rechtsklick-Kontextmenue der VM, dann den Reiter "Ressourcen" klicken, in der Spalte Einstellungen die Zeile Arbeitsspeicher anklicken, und rechts die Ressourcenzuteilung betrachten. Ein Klick in das quadratische Feld vor "gesamten Gastarbeitsspeicher reservieren" sollte die entsprechende Memory Reservation erstellen.
Wird spaeter der Speicher fuer die VM erhoeht, wird aber, so glaube ich, der Reservierungswert NICHT automatisch mit angepasst.
Ggfs. Achtung! Diese Memory Reservation wird dieser VM exklusiv und fest zugewiesen! Die restlichen VMs (und der Hypervisor) kloppen sich danach nur noch um den Rest!
PS: Du kannst Deinen vSphere-Client ganz einfach auf "English" umstellen, indem Du den Aufruf in der Verknuepfung um "-locale en_us" erweiterst. Diesen Text wieder raus, und schon ist wieder alles in Deutsch. Ganz schlaue erstellen sich einfach zwei verschiedene Verknuepfungen
Wird spaeter der Speicher fuer die VM erhoeht, wird aber, so glaube ich, der Reservierungswert NICHT automatisch mit angepasst.
Ggfs. Achtung! Diese Memory Reservation wird dieser VM exklusiv und fest zugewiesen! Die restlichen VMs (und der Hypervisor) kloppen sich danach nur noch um den Rest!
PS: Du kannst Deinen vSphere-Client ganz einfach auf "English" umstellen, indem Du den Aufruf in der Verknuepfung um "-locale en_us" erweiterst. Diesen Text wieder raus, und schon ist wieder alles in Deutsch. Ganz schlaue erstellen sich einfach zwei verschiedene Verknuepfungen
Ok, ich hab das mal so eingestellt. Rechner startet ohne Probleme. Allerdings bekomme ich in Bacula immer noch einen Segmentation Error.
Derzeit ist das Bandlaufwerk als SCSI Device hinzugefügt. Macht aber noch mehr Probleme als mit gerouteten Controller. Da für das Umstellen ein weiterer Reboot des Live Systems notwendig ist, kann ich das erst mal nicht testen. Denke aber das es nichts gebracht hat.
Derzeit ist das Bandlaufwerk als SCSI Device hinzugefügt. Macht aber noch mehr Probleme als mit gerouteten Controller. Da für das Umstellen ein weiterer Reboot des Live Systems notwendig ist, kann ich das erst mal nicht testen. Denke aber das es nichts gebracht hat.
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