Hallo,
ich bin auf ein Problem beim Zuweisen von vCPU's zu einer VM gestoßen. Ich habe zwei 8 Core CPU's, die zusammen 32 logische Prozessoren bilden. Auf diesem Host läuft für Testzwecke nur eine VM. Der Host ist mit einer Enterprise Lizenz von VMware lizensiert. Wenn ich der VM mehr als 8 vCPU's zuweisen möchte, nimmt der vSphere Client zwar die Anforderung an, aber beim Einschalten der VM erhalte ich eine Fehlermeldung, die mich darauf hinweist, dass der Host nur 8 vCPU's unterstützt.
Kann mir jemand erklären warum einer VM nicht 16 oder 32 vCPU's zuweisen kann? Wie kann ich die Beschränkung aufheben?
Gruß
derhoeppi
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Zuweisung von vCPU's zu einer VM
Hallo PeterDA,
es geht nach wie vor um die Performanceprobleme mit den neuen R720 Servern von DELL. Wir haben als Benchmarktool Passmark mit dem wir unsere Ergebnisse vergleichen. DELL testet mit 24 vCPU's bei zwei 6 Core Prozessoren. Um es vergleichbar zu machen, möchte ich der VM ebenfalls 24 vCPU's zuweisen.
HT ist aktiv und wir auch so im vSphere Client angezeigt.
Gruß
derhoeppi
es geht nach wie vor um die Performanceprobleme mit den neuen R720 Servern von DELL. Wir haben als Benchmarktool Passmark mit dem wir unsere Ergebnisse vergleichen. DELL testet mit 24 vCPU's bei zwei 6 Core Prozessoren. Um es vergleichbar zu machen, möchte ich der VM ebenfalls 24 vCPU's zuweisen.
HT ist aktiv und wir auch so im vSphere Client angezeigt.
Gruß
derhoeppi
Die Enterprise Version unterstützt nur 8 vCPUs.
Nur die Enterprise Plus erlaubt die Zuweisung von bis zu 32.
http://www.vmware.com/products/datacent ... tions.html
Nur die Enterprise Plus erlaubt die Zuweisung von bis zu 32.
http://www.vmware.com/products/datacent ... tions.html
Vielen Dank für die Übersicht von der VMware Seite. Ich hatte eigentlich in Erinnerung das die Unterschiede zwischen Enterprise und Enterprise Plus in anderen Optionen liegen.
@continuum: In diesem Fall dient der Benchmark als Vergleichswert. Wenn wir diesen Server physischen installieren, erhalten wir 100 % CPU Leistung - verglichen mit anderen Usern, die ebenfalls diesen Test durchgeführt haben. Sobald ein Hypervisor von VMware oder von Microsoft installiert ist und wir den selben Test durchführen haben wir pro Core einen Verlust von ca. 20 %. Der Wert ist erschreckend und muss reduziert werden. Bei 16 physischen Kernen, kann ich demzufolge nur 13 Kerne nutzen. Ich denke an dieser Stelle würde sich jeder auf ein Tool einlassen mit dem die CPU Leistung vergleichbar ist.
Gruß
derhoeppi
@continuum: In diesem Fall dient der Benchmark als Vergleichswert. Wenn wir diesen Server physischen installieren, erhalten wir 100 % CPU Leistung - verglichen mit anderen Usern, die ebenfalls diesen Test durchgeführt haben. Sobald ein Hypervisor von VMware oder von Microsoft installiert ist und wir den selben Test durchführen haben wir pro Core einen Verlust von ca. 20 %. Der Wert ist erschreckend und muss reduziert werden. Bei 16 physischen Kernen, kann ich demzufolge nur 13 Kerne nutzen. Ich denke an dieser Stelle würde sich jeder auf ein Tool einlassen mit dem die CPU Leistung vergleichbar ist.
Gruß
derhoeppi
je mehr vCPUs zugewiesen werden, desto größer ist der Overhead. Eine VM mit 8 vCPU oder gar mehr halte ich in der Praxis für sinnfrei. Rechnung hin oder her, sollte man wirklich eine Maschine haben, die 8 oder 16 physische Cores ausreizt, sollte man sich überlegen, ob man das nicht auf einer physischen Umgebung belässt.
mangold hat geschrieben:je mehr vCPUs zugewiesen werden, desto größer ist der Overhead. Eine VM mit 8 vCPU oder gar mehr halte ich in der Praxis für sinnfrei. Rechnung hin oder her, sollte man wirklich eine Maschine haben, die 8 oder 16 physische Cores ausreizt, sollte man sich überlegen, ob man das nicht auf einer physischen Umgebung belässt.
Das kann man so pauschal nicht sagen. In Enterprise Umgebungen gibt es durchaus Anwendungsfälle für sogenante "Monster-VMs" (Oracle RAC, SAP etc.).
mangold hat geschrieben:...
Rechnung hin oder her, sollte man wirklich eine Maschine haben, die 8 oder 16 physische Cores ausreizt, sollte man sich überlegen, ob man das nicht auf einer physischen Umgebung belässt.
Will man das denn? Ich will möglichst alles von der Physik befreit haben. Also neue Hardware kaufen, rüber migrieren - fertig! Da kann ich mit dem Overhead leben.
Übrigens hat SAP einen Benchmark veröffentlicht:
SAP SD Benchmark unter vSphere 5.0
physical: 26.630 SAPS
vSphere5: 25.120 SAPS
(Vergleich einer 24 way virtual machine auf 12 core 24 threads vs. 12 core 24 threads physical)
Zitat: "Last two certs: Apples-to-apples comparison: Virtual within 6% of physical"
stahly hat geschrieben:mangold hat geschrieben:...
Rechnung hin oder her, sollte man wirklich eine Maschine haben, die 8 oder 16 physische Cores ausreizt, sollte man sich überlegen, ob man das nicht auf einer physischen Umgebung belässt.
Will man das denn? Ich will möglichst alles von der Physik befreit haben. Also neue Hardware kaufen, rüber migrieren - fertig! Da kann ich mit dem Overhead leben.
Übrigens hat SAP einen Benchmark veröffentlicht:
SAP SD Benchmark unter vSphere 5.0
physical: 26.630 SAPS
vSphere5: 25.120 SAPS
(Vergleich einer 24 way virtual machine auf 12 core 24 threads vs. 12 core 24 threads physical)
Zitat: "Last two certs: Apples-to-apples comparison: Virtual within 6% of physical"
Hast du da mal die Quelle von? Würd mich ja interessieren.
Gerne:
http://www.vmwarebusinessinnovationsess ... ehmer.html
(Hoffe, das ist erlaubt hier zu veröffentlichen. Habe aber nix gegenteiliges gefunden.)
http://www.vmwarebusinessinnovationsess ... ehmer.html
(Hoffe, das ist erlaubt hier zu veröffentlichen. Habe aber nix gegenteiliges gefunden.)
ich will das nicht, und habe das in meiner Enterprise Umgebung auch nicht laufen.vMario156 hat geschrieben:Das kann man so pauschal nicht sagen. In Enterprise Umgebungen gibt es durchaus Anwendungsfälle für sogenante "Monster-VMs" (Oracle RAC, SAP etc.).
stahly hat geschrieben:Will man das denn? Ich will möglichst alles von der Physik befreit haben. Also neue Hardware kaufen, rüber migrieren - fertig! Da kann ich mit dem Overhead leben.
klar das ist ja eins der Gründe warum man virtualisiert. Hab leider feststellen müssen, dass die Betreuer solcher Maschinen so versnobt sind und virtualisierung eh als Teufelswerk dasrtellen, wenn sie nicht von IBM oder Oracle selbst kommt.
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