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VMware VSphere 5 / iSCSI Volumes nach Shutdown weg

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VMware VSphere 5 / iSCSI Volumes nach Shutdown weg

Beitragvon markus84 » 05.05.2012, 09:52

Hallo zusammen,

habe Probleme in Verbindung mit fehlenden Volumes bei iSCSI nach shutdown.

Im Einsatz:
-VMware VSphere 5 mit aktuellen Patches
-ESX Server sind vier Cisco UCS Hosts
-iSCSI Storage ist eine NetApp 3240
-Drei Windows Server 2008 R2 haben zusätzlich zu der Systempartition (vmdk) weitere iSCSI Volumes eingebunden.

Startet man nun einen dieser Windows Server neu ist alles OK. Fahre ich den Server jedoch herunter und schalte ich ihn über VSphere wieder ein, sind die iSCSI Volumes verschwunden.

Die Verbindung zum iSCSI Storage wird über eine separate Netzwerkkarte in einem eigenen VLAN hergestellt. Fehlen die iSCSI Volumes nach dem Einschalten, kann ich auch den iSCSI Storage aus dieser Windows VM nicht pingen. Auf dem Status der Netzwerkkarte in Windows werden nur in eine Richtung Packete angezeigt

Baue ich VMWare seitig eine weitere Netzwerkkarte in die Windows VM ein (im gleichen Storage VLAN), änder dann die Einstellungen der erster Netzwerkkarte (für Storage) auf DHCP und gebe der neuen die alten IP Einstellungen, steht die Verbindung wieder. Manchmal muss man auch eine dritte oder vierte Karte einbauen. Nachdem die Verbindung steht, kann ich die ersten Karten wieder rauslöschen.

Wie gesagt, dass passiert nur nach einem shutdown, nach einem restart ist alles ok.

Hat jemand eine Idee dazu?

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Beitragvon PeterDA » 05.05.2012, 10:26

Hi,
verstehe ich dich richtig du binest die iSCSI Targets in den Win VMs per Software MS iSCSI Initiator ein? Wenn dem so ist, ist das wohl erstmal nicht der empfohlene Weg. Normalerweise sollte man so was auch per VMDK oder RDM machen.

Was mir dazu einfällt ist, dass es früher bei Win 2003 R2 so einen Fehler gab das das iSCSI nicht frühgenug da war wenn dei Kiste mal aus war. Man konnte dafür in der Regestry verscheidene Parametersetzen. Ich dachte aber, dass das Problem mit Win 2008 gelöst sei. Ich würde aber trotzdem auf VMDK bzw. RDM umstellen.

Gruß Peter

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Beitragvon markus84 » 05.05.2012, 10:36

Hi,
genau, die sind Softwareseitig über den iSCSI Initiator eingebunden. Es handelt sich hierbei um NetApp Snapdrive, welches die Verbindung herstellt. Im Grunde liegt aber der MS Initiator darunter. Ich bin mir nicht sicher ob die Volumes auch anders eingebunden werden können und ob dann NetApp SnapDrive / SnapManager Exchange bzw. SQL noch funktionieren.

Hintergrund, die Datenbanken sollten direkt auf der NetApp ohne Zwischenschritte (vmdk) liegen um eine optimalte Performance zu erreichen. Zudem muss SnapManager / Drive funktionieren.

Gruß

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Beitragvon PeterDA » 05.05.2012, 18:26

Hi,
Ich bin der Meinung das NetApp das nicht mit den MS iSCSI Initiator macht. Ob als VMDK oder RDM weiss ich leider nicht mehr, da wir das zurzeit nicht einsetzen.

Gruß Peter


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