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S-ATA Festplatte ohne Formatierung für VM freigeben

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S-ATA Festplatte ohne Formatierung für VM freigeben

Beitragvon NCphalon » 21.02.2012, 20:05

Moin,

hab mir heute einen Host mit ESXi 5 aufgesetzt (Celeron G530, 4GB RAM, ASRock H61M-S, Intel EXPI930CT Gbit NIC) und eine VM mit Ubuntu Server 10.04 eingerichtet. Jetzt habe ich noch eine S-ATA Festplatte eingebaut, deren Inhalt ich gerne der VM zugänglich machen würde. Im vSphere Client kann ich die Platte aber nur einbinden, indem ich sie formatiere, dann werden aber auch alle Daten gelöscht und die brauch ich noch.

Kann mir das jemand virtualisierungsneulingsgerecht in kleinen, verständlichen Häppchen erklären? Habe nahezu kein Vorwissen.

MfG

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Beitragvon Sven_B1982 » 22.02.2012, 09:15

mhm neulingsgerecht?

Die frage ist wieviel Fachwissen du hast abseits der Virtualisierung.

Der ESXi kann nur mit Festplatten arbeiten die für ihn passend Foramtiert sind(wie ja bei fast jedem Betriebssystem).

Was du brauchst um die Platte direkt in die VM zu bekommen wäre das durchreichen des HDD-Controllers an die VM, da aber wohl sämtliche Platten intern verbaut sind dürfte das nicht so einfach gehen. Ein PCIe SATA-Controller dürfte aber durchreichbar sein(hab ich aber noch nie ausprobiert und weiß gerade auch nicht ob das mit deiner Hardware möglich ist). Die alternative ist auf den bestehenden Platten eine neue virtuelle HDD für die VM anlegen, die gewünschte Platte per USB anhängen und diese der VM zur verfügung stellen. Dann in der VM die Daten von der USB-Platte auf die virtuelle kopieren(wenn die nur noch in der VM gebraucht werden).

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Beitragvon mbreidenbach » 22.02.2012, 10:32

Eventuell kann man das über ein RDM machen:

http://blog.davidwarburton.net/2010/10/ ... -for-esxi/

Ich habe RDMs bisher nur mit SAN LUNs benutzt.

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Beitragvon NCphalon » 22.02.2012, 19:43

Erstmal danke für die Tipps, das Problem hat sich aber erledigt. ESX ist zwar eine feine Sache aber für mein kleines Heimnetzwerk und als Host für einen Fileserver doch etwas überdimensioniert.

Das wichtigste ist jetzt eher, ob ich das System behalte oder eines auf Basis eines AMD E-350 aufbaue, der viel langsamer, kaum billiger aber auch viel stromsparender ist und für einen Fileserver vollkommen ausreicht.

Ursprünglich war noch geplant, eine Firewall (Astaro Security Gateway V8)unter ESX zu installieren um die Leistung nicht vollständig verpuffen zu lassen, aber auch diese ist für ein privates Netzwerk überdimensioniert.

Trotzdem Danke nochmals für die Ratschläge. Wenn mich der Virtualisierungswahn nochmal packen sollte, werde ich auf dieses Forum zurückkommen!

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Beitragvon MarroniJohny » 22.02.2012, 20:23

sonst schau mal nach dem c't Debian Server, das wär vielleicht eine Lösung

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Beitragvon Dayworker » 23.02.2012, 12:29

NCphalon hat geschrieben:Das wichtigste ist jetzt eher, ob ich das System behalte oder eines auf Basis eines AMD E-350 aufbaue, der viel langsamer, kaum billiger aber auch viel stromsparender ist und für einen Fileserver vollkommen ausreicht.

Stromsparender ist hier ein Irrtum. Der E-350 ist wesentlich langsamer und trotzdem im Leerlauf kaum stromsparender als ein Celeron G530.
TDP-Werte zwischen 20 bis 25W im Leerlauf und als Fileserver höchstwahrscheinlich somit auch der Hauptbetriebszustand, sind bei entsprechend abgespeckter Ausstattung mit jeder Intel-CPU ab der ersten 32nm-Generation machbar. Der G530 rechnet nur im Anwendungsfall locker doppelt so schnell wie ein E-350/450, so daß sich die 20W höhere TDP der Celeron-CPU nicht weiter negativ auswirkt.

Meine Erfahrung mit Virtualisierung ist: "Warum richte ich mir nicht eigentlich eine passende Desktopumgebung ein und habe die dann immer bei mir?" und "Wo eine VM vorhanden ist, kommen bald noch mehrere dazu".
Von der Warte bist du mit der Celeron-CPU nicht schlecht beraten und selbst beim Schreiben auf ein Raid5 im Fileserver kannst du die höhere CPU-Leistung gut brauchen.
Während Atom- und Zacate-CPU bei Schreibwerten um 60MB/s verharren, schafft der Celeron auch die Marke von 100MB/s und das merkt man dann recht deutlich.


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