Hallo
Ich möchte mir ein leistungsstarken ESXI Server hinstellen, um mehr Erfahrung mit ESXI und Windows Server zu sammeln.
Da mein Rechner nicht Leistungsstark genug ist hab ich vor mit folgenden Board:
http://www.alltron.ch/tabid/466/Default.aspx?ID=196138
CPU:
http://www.alltron.ch/tabid/466/Default.aspx?ID=188222
2xDisk:
http://www.alltron.ch/tabid/466/Default.aspx?ID=169893
RAM:
http://www.alltron.ch/tabid/466/Default.aspx?ID=191408
Netzwerkkarten:
http://www.alltron.ch/tabid/466/Default.aspx?ID=185129
Was denkt ihr wird die HW mit ESXi5 funktionieren?
Mir geht es nicht darum ob die HW von ESXI freigeben wurde.
Danke
Grüsse
Phosphorester
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
ESXI 5 mit folgender HW - als Test und Übungsgerät
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Phosphorester
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Die Nic ist noch ein PCI-Modell und bremst daher das Netzwerk aus. Ich würde da zumindest in ein PCIe-Modell investieren.
Bei der CPU willst du wie beschrieben unbedingt das Stepping C2 haben, da sonst VT-x (VMdirectPathIO) flachfällt. Wenn es denn überhaupt diese CPU mit 130W TDP und nur 6 Kernen sein muß. Mit dergleichen TDP bietet Intel auch schon reale 8 Kerne oder 6 mit niederer TDP an.
Passend zur OC-CPU willst du auch noch in OC-RAM investieren. Ich würde da eher ECC-RAM empfehlen, was sowohl CPU als auch Chipsatz aber nicht unterstützen.
Positiv bei dem Board zu nennen, sind die 8 DIMM-Slots. Was sich so erstmal gut anhört, mehr Speicher ergo mehr oder größere VMs, kann auf einer Virtualisierungsmaschine mit ihrer höheren Speicherbelastung als Alptraum enden.
Bei normalen Desktoprechnern stört es vielleicht nicht oder fällt manchmal nicht mal auf, wenn der Speicher nicht 100%ig korrekt arbeitet. Entweder werden dann nur falsche Daten geschrieben (Dateikomprimierer können dann beispielsweise ihre Archive nicht mehr auspacken, Anwendungen/OS zeigen Fehlfunktionen) oder der Rechner bleibt mit einem Bluescreen stehen.
Auf einem Server willst du aber schon wissen, ob ein Bit umgekippt oder sogar ein Riegel defekt ist, da sich VMs extrem dynamisch im gesamten RAM bewegen. Je nach VM-Anzahl und vRAM-Zuteilung landen also alle VMs recht zügig auf einem solchen Speicherriegel bzw -bit. Die möglichen Konsequenzen lassen sich somit nicht abschätzen.
Zu den SSDs hat Ulli schon deutliche Worte geschrieben.
Falls es dir wirklich nur auf ein Test- und Übungsgerät ankommt, schau dir mal den HP Proliant N36L Microserver an. Über den Link erreichst du einen Sammelthread mit allen möglichen Daten und Aufrüstmöglichkeiten zu diesem Gerät.
Oder du nimmst was kleines von Dell.
Bei der CPU willst du wie beschrieben unbedingt das Stepping C2 haben, da sonst VT-x (VMdirectPathIO) flachfällt. Wenn es denn überhaupt diese CPU mit 130W TDP und nur 6 Kernen sein muß. Mit dergleichen TDP bietet Intel auch schon reale 8 Kerne oder 6 mit niederer TDP an.
Passend zur OC-CPU willst du auch noch in OC-RAM investieren. Ich würde da eher ECC-RAM empfehlen, was sowohl CPU als auch Chipsatz aber nicht unterstützen.
Positiv bei dem Board zu nennen, sind die 8 DIMM-Slots. Was sich so erstmal gut anhört, mehr Speicher ergo mehr oder größere VMs, kann auf einer Virtualisierungsmaschine mit ihrer höheren Speicherbelastung als Alptraum enden.
Bei normalen Desktoprechnern stört es vielleicht nicht oder fällt manchmal nicht mal auf, wenn der Speicher nicht 100%ig korrekt arbeitet. Entweder werden dann nur falsche Daten geschrieben (Dateikomprimierer können dann beispielsweise ihre Archive nicht mehr auspacken, Anwendungen/OS zeigen Fehlfunktionen) oder der Rechner bleibt mit einem Bluescreen stehen.
Auf einem Server willst du aber schon wissen, ob ein Bit umgekippt oder sogar ein Riegel defekt ist, da sich VMs extrem dynamisch im gesamten RAM bewegen. Je nach VM-Anzahl und vRAM-Zuteilung landen also alle VMs recht zügig auf einem solchen Speicherriegel bzw -bit. Die möglichen Konsequenzen lassen sich somit nicht abschätzen.
Zu den SSDs hat Ulli schon deutliche Worte geschrieben.
Falls es dir wirklich nur auf ein Test- und Übungsgerät ankommt, schau dir mal den HP Proliant N36L Microserver an. Über den Link erreichst du einen Sammelthread mit allen möglichen Daten und Aufrüstmöglichkeiten zu diesem Gerät.
Oder du nimmst was kleines von Dell.
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Phosphorester
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- Beiträge: 23
- Registriert: 01.11.2011, 17:22
- Wohnort: Schweiz
Hallo zusammen
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Jetzt bin ich schon mal ein Stück schlauer, nur ein Server wollte ich nicht haben. Meine Überlegung war das ich später den ESXi-PC als normalen PC benutzen könnte.
Ein Kollege hat mir den Rat gegeben ich soll ein ESXi5 in der VMWare Station installieren und so meine Erfahrungen sammeln. Meine Ziel ist es in ca 4 Monaten einen Kurs zum VCP zu besuchen.
Ein PC mit ausreichend RAM hätte ich um dies zu umzusetzten, frag mich nur ob dies eine gute Idee ist.
Grüsse
Phosphorester
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Jetzt bin ich schon mal ein Stück schlauer, nur ein Server wollte ich nicht haben. Meine Überlegung war das ich später den ESXi-PC als normalen PC benutzen könnte.
Ein Kollege hat mir den Rat gegeben ich soll ein ESXi5 in der VMWare Station installieren und so meine Erfahrungen sammeln. Meine Ziel ist es in ca 4 Monaten einen Kurs zum VCP zu besuchen.
Ein PC mit ausreichend RAM hätte ich um dies zu umzusetzten, frag mich nur ob dies eine gute Idee ist.
Grüsse
Phosphorester
Wenn es darum geht, sich auf einen Kurs (und noch nicht die Pruefung) vorzubereiten, ist die Installation einer Virtuellen Umgebung in der Workstation (oder im Player) bestimmt ein gangbarer Weg. Das Wichtigste hier ist, dass man sich mit der Materie beschaeftigt.
Allerdings ist eine Virtual Infrastucture wesentlich mehr als nur der ESXi. Als wichtigste Komponenten kommen hier das Virtual Center und die Zusammenschaltung von mehreren Hosts zu einem Cluster (und alle damit einhergehenden Einstellungsmoeglichkeiten) zur Sprache. Das kann man alles in einem echt kraeftigen PC simulieren, aber letzlich bleiben m.E. immer einige Aspekte aussen vor.
Nach dem Kurs (der einem dann die noch fehlenden Aspekte vor Augen gefuehrt hat) kann dann ueber die Realisierung einer echten Umgebung nachgedacht werden, in der sich erfahrungsgemaess viele Problemstellungen ergeben, mit denen man nie gerechnet haette
Allerdings ist eine Virtual Infrastucture wesentlich mehr als nur der ESXi. Als wichtigste Komponenten kommen hier das Virtual Center und die Zusammenschaltung von mehreren Hosts zu einem Cluster (und alle damit einhergehenden Einstellungsmoeglichkeiten) zur Sprache. Das kann man alles in einem echt kraeftigen PC simulieren, aber letzlich bleiben m.E. immer einige Aspekte aussen vor.
Nach dem Kurs (der einem dann die noch fehlenden Aspekte vor Augen gefuehrt hat) kann dann ueber die Realisierung einer echten Umgebung nachgedacht werden, in der sich erfahrungsgemaess viele Problemstellungen ergeben, mit denen man nie gerechnet haette
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