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Aufs LUN (lokale HDDs) Storage vom ESXi 5 zugreifen?

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Aufs LUN (lokale HDDs) Storage vom ESXi 5 zugreifen?

Beitragvon r1chy » 07.02.2012, 16:32

Hallo,

ich habe die internen HDDs meines ESXi 5 als LUN Storage über den vSphere Client eingebunden.
Ist es möglich auch anders (also auch ohne vSphere) auf die Dateien und Ordner des Storgae zuzugreifen?
Danke!

Gruß,
Richy

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Beitragvon lorsi » 07.02.2012, 16:56

Ja, du kommst da auch über den VM Converter dran und kannst dich damit über eine ähnliche Maske einloggen um VMs zu konvertieren oder zu übertragen. Den Converter kannst du bei vmware direkt runterladen.

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Beitragvon continuum » 07.02.2012, 17:33

Ist es möglich auch anders (also auch ohne vSphere) auf die Dateien und Ordner des Storgae zuzugreifen?


Ohne vSphere ? - du meinst ohne dass ESXi laeuft ?
Eigentlich NEIN.
Das einzige Tool das mir berkannt ist, welches behauptet dass zu koennen ist ein 600 Dollar Program von Diskinternals namens VMFS-recovery

Es gibt ein Linux-tool mit dem man VMFS 3 recht zuverlaessig auslesen kann - aber fuer VMFS ist das noch als experimentell zu betrachten.

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Beitragvon weigeltchen » 07.02.2012, 20:58

Da die Fragestellung offen läßt, ob das Hostsystem, also ESXi, läuft, hier für den remoten Zugriff die üblichen Verdächtigen. Da wären Putty, WinSCP, FastSCP, VMExplorer...

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Beitragvon mbreidenbach » 07.02.2012, 21:44

Beschreibe doch mal was Du genau vor hast und es wird Vorschläge geben.

ESX(i) beinhaltet keinerlei Fileserverfunktionaliät (denn dafür gibts..Fileserver)

Wenn ich in meiner Testumgebung hier dem ESXi eine Datei 'unterschuben' will verwende ich einen NFS Datastore auf einem NAS welcher auch via CIFS erreichbar ist. Das ist für Produktivumgebungen möglicherweise nicht die ideale Konfiguration (Sicherheit).

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Beitragvon r1chy » 08.02.2012, 09:12

Danke für eure Antworten!

Hier die genaue Schilderung:
Ich habe bei mir zuhause drei physikalische Server laufen (Exchange, SQL und ein Testserver). Als Cold-Backup-Lösung habe ich einen 4. Server hingestellt, auf dem der ESXi Hypervisor 5 installiert ist. Auf meinem Arbeitsplatz-PC habe ich den vSphere Client, mit dem in wunderbar auf den ESX zugreifen kann.
Meine drei o.g. Server machen täglich mit Acronis ein Vollbackup auf externe Festplatten.

Falls einer dieser Server ausfallen sollte, will ich die Acronis-TIB in einer neuen VM auf dem ESX wiederherstellen. Quasi eine neue VM mit einer neuen VMDK erstetllen, die Acronis-BootCD-ISO als Startmedium wählen und dort dann die entsprechenden TIBs von den externen HDDs wiederherstellen.

Das Problem ist jetzt wie ich die großen Acronis-Backup-Dateien (TIBs) von den externen Festplatten auf den ESX bekomme. Soweit ich weiß (etwas umständlich) über den vSphere Client, wenn ich dort auf Datenspeicher/Storage mit Rechtsklick den Datenspeicher durchsuchen und dort auch Dateien hochladen kann.

Ich habe gehofft, dass man evtl. mit einem NFS-Client direkt (also ohne extra Software) auf den Datenspeicher des EXS zugriefen kann (also dort wo die VMDKs, VMXs, Snapshots, etc. liegen).

Mir ist bewusst, dass das mit einem externen Storage, auf dem der ESX via NFS zugreifen würde geht. Aber ich habe die internen Festplatten als Datenspeicher (LUN) konfiguriert.

Vielen Dank!

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Beitragvon irix » 08.02.2012, 09:22

Ich kenne nun Arcronis nicht im Detail aber wenn du deren BootCD verwendest welche Moeglichkeiten zum Auffinden der TIBs bietet denn diese? Bitte dran denken das die BootCD in einem Guest laueft und dieser niemals direkten Zugriff auf die Datestores hat sondern nur seine eigenen Platten sieht.

- Kann die BootCD von CIFS/NFS/FTP einlesen?
- Kann man die grossen TIBs evtl. in eine ISO Konvertieren?

Selbst wenn du dieses Problem loest muss die BootCD natuerlich ein umkonfigurieren des OS ermoeglichen weil ja nun andere Hardware vorhanden ist und es schon gleich beim SCSI Kontroller scheitern wird und es in einem BlueScreen endet.

Warum wird der eigentliche Grund zum Schluss genannt und nicht gleich im Eingangspost erwaehnt. Dann haetten die anderen gleich zielgerichteter Anworten koennen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon r1chy » 08.02.2012, 10:05

Danke für die Antwort.

Im Eingangspost habe ich meinen Fall nur verallgemeinert. Denn im Grunde suche ich eine Möglichkeit auch ohne dem vSphere Client auf den Datenstore zugreifen kann.
Das mit dem Acronis war ja nur ein konkretes Beispiel.

Ja, die BootCD kann CIFS/NFS/FTP einlesen.

Das mit dem unkonvertieren der TIBs in eine ISO (inkl. BootCD-Dateien) hatte ich mir auch schon überlegt, aber das kann ich nicht automatisieren.

Meine Server haben alle einen Adaptec SATA-Controller. Glaub bezüglich Wiederherstellung als Virtuelle Maschine gibts da keine Probleme.

Ich hatte auch schon den VMware Converter in Betracht gezogen, aber der erstellt mir ja nicht täglich, automitisch eine VMDK/TIB.
In Acronis gibts auch die Möglichkeit aus den TIBs automatisch eine VMDK zu machen, aber das habe ich schon oft probiert und hat nie funktioniert.

Meine Idee: Als VM ein openSUSE installieren, dieser VM einen sehr großen Platz auf dem Datenstorage geben, im Linux eine NFS-Freigabe erstellen und zu guter Letzt im ESX einen neuen Datenspeicher über den NFS-Pfad mounten.
Aber naja, klingt eher wie ne Notlösung.

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Beitragvon irix » 08.02.2012, 10:12

r1chy hat geschrieben:..
Meine Server haben alle einen Adaptec SATA-Controller. Glaub bezüglich Wiederherstellung als Virtuelle Maschine gibts da keine Probleme.


Eine VM hat keinen Adaptec SATA Controller.

Gruss
Joerg

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Beitragvon PeterDA » 08.02.2012, 10:51

Hi,
ich glaube ich würde es wie folgt versuchen. Die Wiederherstellung nich tauf dem ESXi laufen lassen sondern lokal auf deiner Kiste in einer Player oder Workstatation VM. Das sollte deutlich leichter sien auf die externen Platten usw. zuzugreifen. Wenn die VM im Player oder WKS läuft kann man das ganze ja per WinSCP auf den ESX verschieben.

Die Sache mit dem NFS als DS aus einer VM ist halt auch immer ein Henne/Ei Problem.

Gruß Peter

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Beitragvon irix » 08.02.2012, 11:33

r1chy hat geschrieben:..
Ja, die BootCD kann CIFS/NFS/FTP einlesen.


Lege die TIBs auf ein NAS welches CIFS spricht. Dann geht das "Backup" schon mal auf einen externen Datentraeger und die BootCD wuerde dann im Notfall sich von dort bedienen.

Das Backup wieder auf dem ESXi in einer VM, welche CIFS/NFS Exportiert, wuerde ich nur machen wenn ich mehr als einen Host da habe und fuer ein Standalone taugt das nicht als DisasterRecovery.

Gruss
Joerg

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Beitragvon deathrow » 08.02.2012, 13:31

Die Acronis-CD kann ganz normal ins Netzwerk.

Häng die externe Platte an Deinen PC und gib sie frei, dann mit der Boot-CD starten, auf Deinen Rechern zugreifen, dort von der Freigabe wiederherstellen.

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Beitragvon r1chy » 08.02.2012, 14:02

deathrow hat geschrieben:Die Acronis-CD kann ganz normal ins Netzwerk.

Häng die externe Platte an Deinen PC und gib sie frei, dann mit der Boot-CD starten, auf Deinen Rechern zugreifen, dort von der Freigabe wiederherstellen.

Danke, aber ich will vermeiden die GB-großen TIBs (Backupdateien) übers Netzwerk zu kopieren.
Am liebsten wärs mir, wenn die genauso wie die VMDK auf dem Datenstorage liegen.


Andere Idee: Statt Acronis nehm ich zur täglichen Vollsicherung auf jedem System den VMware Converter 5 Standalone.
Hab da mal bisschen rumgeschaut und eine converter-cli.exe gefunden, mit der man wohl automatisiert als Task VMs erstellen kann (P2V)?
Wär toll wenn sich hier damit jemand auskennt. Vielen Dank.

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Beitragvon irix » 08.02.2012, 14:06

r1chy hat geschrieben:..
Am liebsten wärs mir, wenn die genauso wie die VMDK auf dem Datenstorage liegen.


Super Idee.<Datastore weg, Daten und Backup weg>.

Wenn du eine Replika willst dann kauf dir eine Software welche das macht oder benutze einfach die Boardfunktion "Cloning". Da dein Gast niemals Zugriff auf den Datastore[1] bekommen wird bringt ewiges lamentieren uns hier nicht weiter.


[1]. Man kann vom Host Daten in oder aus dem Gast kopiere wenn die VMware Tools vorhanden sind. Sind hier aber nicht und TB grosse Images moechte man auch nicht kopieren.

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Beitragvon r1chy » 08.02.2012, 14:17

irix hat geschrieben:Super Idee.<Datastore weg, Daten und Backup weg>.

Ich meinte natürlich Backup mit mehreren Zielen. Mach ich ja jetzt schon: nach interner SATA-HDD und externer USB-HDD.

Mir ist bewusst, dass die einfachste und suberste Lösung ein eingenständiges Storage mit einem Linux und NFS-Freigabe ist, aber ich hatte gehofft, dass es für o.g. auch eine Lösung gibt :-/


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