Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!

Could not populate the filesystem: Already exists

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Could not populate the filesystem: Already exists

Beitragvon cami » 02.01.2012, 11:11

Hallo,

wir haben einen VMware 5.0 Server mit einen LSI-Raid-Controller (LSI MegaRAID SAS 9260-8i)

Die Images sind nun mitten im Betrieb in "ReadOnly" gesprungen und ließen sich auch nicht mehr ansprechen. Ein "Shut Down" über die VMware-Oberfläche (Gelb-Grau) funktionierte auch nicht mehr. Wir mussten den Server per Hand ausschalten.

Zur Erklärung nebenbei: Das "ReadOnly"-Problem haben wir schon einige mal gehabt und haben als Lösungsansatz die Installation einer BBU für den RaidController uns ergooglet/erfragt. Die BBU liegt zwar hier auf dem Tisch und ich wollte sie auch gleich bei der Gelegenheit einbauen, aber es stellte sich heraus das der Anschluss nicht passt - ich vermute eine falsche BBU (obwohl der Support mit diese empfohlen hatte!). Naja, jedenfalls hatte ich den RAID-Controller kurzzeitig dafür ausgebaut - sprich er war von seinen Steckplatz gelöst (ich erwähne dieses um einen evtl. Fehler hier nicht auszuschließen).

Nun haben wir festgestellt das der Controller die BBU nicht benutzen kann und er wurde wieder auf den gleichen Steckplatz eingeschoben und der Server wurde wieder gestartet. Leider erhalten ich jetzt folgenden Fehler:

Einen LILA-Bildschirm mit "The system has found a problem on your machine and cannot contine."

Und auf der Debug-Console im VMware-Kernel-Log noch etwas detalierter:
"The system has found a problem on your machine and cannot contine.
Could not populate the filesystem: Already exists

vmkernel 0x0 .data 0x0 .bss 0x0
No place on disk to dump data."


Wie kann ich nun VMware 5.0 überreden wieder seinen Dienst aufzunehmen?

Gruß cami

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Beitragvon Supi » 02.01.2012, 11:47

Wenn Ihr den Server (nicht VM, die HW) bootet, zeigt der Controller in seinem Bios das Raid noch an?
VMware auf Raid oder USB Stick installiert?

Snapshots mal wieder als Backup genutzt ? (sprich bei den VMs [Du redest vom Images] sind Snapshots aktiv die wohl vollgelaufen sind.

Ich würde mal den Serververkäufer kontaktieren, ob da nicht ein kompetenter Mitarbeiter sich das Problem vorort anschauen kann.

Ich vermute mal, da sind eure fähigkeiten begrenzt und man muss ja nicht alles selber machen können. Auch halt mal externe Hilfe holen.

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Beitragvon cami » 02.01.2012, 13:51

Inzwischen habe ich nach einen Tipp von einen VMware-Fachmann auf einen USB-Stick ein neues VMware 5.0 installiert und hochgefahren. Von diesen VMware kann ich wieder auf mein altes Datenstorage (RAID) zugreifen und die Images einbinden.

Die Images haben alle ein defektes Dateisystem, aber das kann ich mit fsck wiederherstellen - also alles wieder guti, Daten sind wieder da und Server läuft - den Grund für den Ausfall schiebe ich wieder dem RAID-Controller mit einer zu hohen IO-Belastung zu.
Das alte VMware-System lässt sich wohl nur mit dem VMware-Support wieder zum Arbeiten überreden und das schließe ich jetzt aus Zeitgründen als Lösungsmöglichkeit aus.

Was mich jetzt beschäftigt ist folgendes:

Snapshots mal wieder als Backup genutzt ? (sprich bei den VMs [Du redest vom Images] sind Snapshots aktiv die wohl vollgelaufen sind.


Ja, ich hatte einige Snapshots gemacht, aber wie können diese volllaufen? So wie ich das kenne wird doch nur eine Momentaufnahme des Systems von Zeitpunkt n gemacht...

und:
VMware 5.0 läuft ja nun auf dem USB-Stick. Mir ist gleich aufgefallen das das Booten um einiges Länger gedauert hab als mit einer Partition auf dem RAID. Wie wirkt sich der Betrieb mit dem USB-Stick und dem System noch aus? Kommt es evtl. noch zu weiteren Beeinträchtigungen? --- Ich hab noch nicht alle der 40 Images hochgefahren und sehe keine Beeinträchtigung.

Gruß cami

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Beitragvon irix » 02.01.2012, 13:57

Ein Snapshot kann nach langer Laufzeit bzw. hoher Aenderungsrate die gleiche Groesse Annehmen wir die Ursprungsdisk. Das heist ein Datastore kann vollaufen so das kein freier Speicherplatz vorhanden ist. Alle VMs mit aktv. Snaps und solche die Thinsprovisioning verwenden stuerzen dann ab.

Die IO Belastung bei aktiven Snaps steigt auf ca. 1.5 (Aussage von VMware Support).

Da man seine Hosts nur alle Jubeljahre neu bootet spielt die Bootdauer keine Rolle. Der ESXi laedt alles in eine RAM Disk und speichert zyklisch den Stand ab. Die termische Belastung bzw. das ein USB nicht unbedingt ein 24/7 Geraet ist kann gegen den Einsatz sprechen. Aber hier sind die Erfahrungen eher positiv. Wer allerdings Localstorage als RAID hat der sollte den ESXi dort installieren und zwar auf einer kleinen eigenen 10GB Boot LUN. Somit ist er getrennt von den Nutzdaten.

Gruss
Joerg

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Beitragvon cami » 02.01.2012, 14:53

Ok, meine Auffassung von Snapshots war bis jetzt immer das nur ein "Abbild" auf die Platte gespeichert wird und somit eine XGB große Kopie auf der Platte "rumliegt" und nichts frisst...
Das war wohl falsch und ich würde dann gerne die Snapshots wieder deaktiven.
Wie geht ich hier genau vor?

Gruß Sebastian

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Beitragvon irix » 02.01.2012, 14:57

Im Snapshotmanager "Delete All" auswaehlen und alle Aenderungen werden in einen aktuellen Stand gemerged.

Es besteht die Gefahr das die Snapshot DB, welches fuer die Anzeige im vSphere Client fuer die Snapshot Informationen zustaendig ist kaputt geht. Dafuer brauchts es also Scripts welche durch das Filesystem browsen und nach "-delta" Files suchen.

Gruss
Joerg


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