Hallo zusammen und schönen ersten Advent.
Kurz zusammengefasst:
Ich habe einen esxi5 Server auf dem als virtuelle Maschine ein sbs2003 läuft.
Die VM liegt auf einer Qnap, welche per iSCSI angebunden ist.
Alles läuft schön sauber und schnell.
Ich habe die Anforderung, dass der Kunde im Falle eines defektes, so schnell als Möglich weiterarbeiten kann.
Dazu habe ich eine separate Workstation (wurde in der Vergangenheit gekauft, als das ganze noch über einen Vmware Server 2.0 abgefrühstückt werden sollte) verfügbar, auf welcher Windows XP mit Vmware Workstation 8.1 installiert ist.
Nehmen wir an, der esx fällt mit Hardwareschaden aus, wie kann ich auf die schnelle die virtuelle Maschine vom ISCSI herunterziehen und auf die lokale Platte der Workstation kopieren um sie dort per WS8.1 starten zu können?
(NFS ist keine Option und neue Hardware kann ich auch nicht anschaffen)
Ganz liebe Grüße und vielen Dank!
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Einfacher Zugriff auf das iSCSI mit Windows
- continuum
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Installier dir in der Workstation eine ESXi VM.
Die kann ebenfalls auf das iscsi-storage zugreifen.
Dann kannst du im Fall der Faelle bei Bedarf nach 5 Minuten die VM wieder am laufen haben - allerdings mit lausiger Performance.
Sobald der virtuelle ESXi gestartet ist kannst du auch die VM per datastorebrowser runter kopieren und sie dann auf der Workstation mit etwas besserer peformance laufen lassen.
Die kann ebenfalls auf das iscsi-storage zugreifen.
Dann kannst du im Fall der Faelle bei Bedarf nach 5 Minuten die VM wieder am laufen haben - allerdings mit lausiger Performance.
Sobald der virtuelle ESXi gestartet ist kannst du auch die VM per datastorebrowser runter kopieren und sie dann auf der Workstation mit etwas besserer peformance laufen lassen.
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irix
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Garnicht, weil ein Windows kein VMFS versteht. Die Komponenten geben keine Redundanz bzw. erhoehte Verfuegbarkeit her und Backup schon mal gleich garnicht.
Den Würgaround mit einem ESXi in einer WS8 als VM welcher dann per iSCSI auf einen VMFS Datastore zugreift um dann eine nestet VM zustarten erwaehne ich nur der Vollstaendigkeit halber.
Gruss
Joerg
- 1. Den Ausfall eines vSphere Hosts faengt man mit einem weitern ab oder, wie du ja nun selber weisst, mit einer Moeglichkeit den Datastore an ein anderes Geraet bringen. Sofern dein NAS ein und das selber Share auch ueber 2 Protokolle zur Verfuegung zustellen.
2. Storageausfall wird mit Replikation abgefangen.
3. Backup sofern Generationen im Zugriff sein sollen/muessen. Aufbewahrungsfristen!
Den Würgaround mit einem ESXi in einer WS8 als VM welcher dann per iSCSI auf einen VMFS Datastore zugreift um dann eine nestet VM zustarten erwaehne ich nur der Vollstaendigkeit halber.
Gruss
Joerg
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Dayworker
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Davon würde abraten.irix hat geschrieben:1. Den Ausfall eines vSphere Hosts faengt man mit einem weitern ab oder, wie du ja nun selber weisst, mit einer Moeglichkeit den Datastore an ein anderes Geraet bringen. Sofern dein NAS ein und das selber Share auch ueber 2 Protokolle zur Verfuegung zustellen.
...
Damit sind hier, wenn ich mich recht entsinne sogar auch mit Qnap, schon mehrere Leute gescheitert. Das NAS-System lief für eine kurze Zeit (1 Woche) und plötzlich traten unerklärbare Fehler auf. Beheben lies sich das nur über das Abschalten eines Dienstes und es blieb dann entweder NFS oder iSCSI übrig.
Von meiner Warte sind daher NAS egal welcher Preisklasse und welchen Raid-Levels nur eine reine Datenhalde, die mit den Anforderungen an ein SAN nur wenig gemein haben.
Wenn man sich dessen bewußt ist, kann man natürlich auch bewußt auf ein im Vergleich zum SAN immer preisgünstigeres NAS zurückgreifen und muß dann mit dessen Einschränkungen leben können.
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irix
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Dayworker hat geschrieben:Davon würde abraten.irix hat geschrieben:1. Den Ausfall eines vSphere Hosts faengt man mit einem weitern ab oder, wie du ja nun selber weisst, mit einer Moeglichkeit den Datastore an ein anderes Geraet bringen. Sofern dein NAS ein und das selber Share auch ueber 2 Protokolle zur Verfuegung zustellen.
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Damit sind hier, wenn ich mich recht entsinne sogar auch mit Qnap, schon mehrere Leute gescheitert. Das NAS-System lief für eine kurze Zeit (1 Woche) und plötzlich traten unerklärbare Fehler auf. Beheben lies sich das nur über das Abschalten eines Dienstes und es blieb dann entweder NFS oder iSCSI übrig..
Das man was Block orientiertes nicht auch noch als was File orientiertes verwenden kann sollte wohl klar sein. Ich meinte somit NFS und CIFS.
Gruss
Joerg
Dazu habe ich eine separate Workstation (wurde in der Vergangenheit gekauft, als das ganze noch über einen Vmware Server 2.0 abgefrühstückt werden sollte) verfügbar, auf welcher Windows XP mit Vmware Workstation 8.1 installiert ist.
Zieh Dir den ESXi auf USB-Stick und starte mal die Workstation damit.
Wenn alles erkannt wird, nimmst Du das Teil als ESXi und bindest Deinen iSCSI gleich an und kannst im Notfall die Maschinen einfach anhängen und wieder starten. Dürfte von der Performance und der Handelbarkeit am einfachsten sein.
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