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Datastore von ESXi5 Server spiegeln

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Datastore von ESXi5 Server spiegeln

Beitragvon Klaus_Urban » 18.10.2011, 12:32

Hallo,
kann man den Datastore von zwei ESXI5 Server im laufenden Betrieb spiegeln?
Gemeinsame NAS-Speicher helfen nicht weiter, weil ein NAS ja auch ein Server ist, der ausfallen kann.

Klaus

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Beitragvon PeterDA » 18.10.2011, 12:40

Hi,
der ESXi kann das von hause aus nicht. Entweder nutzt du hier für 3rd party Tools oder dein SAN/NAS kann das. Die beiden Varianten hast du zur Auswahl.

Bei den 3rd party Tools solltest du mal bei den übluchen Verdächtien wie Quest oder Veeam schauen.

Gruß Peter

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Datastore von ESXi5 Server spiegeln

Beitragvon Klaus_Urban » 18.10.2011, 13:26

Hallo Peter,
Veeam kenne ich. Aber da ist die Sicherung nicht fortlaufend. Das Backup ist so alt, wie die letzte Sicherung. Da bin ich jetzt. Die Sicherung wird zum 2. ESXI5-Server kopiert. Fällt der 1. ESXI5-Server aus, werden die VM's am 2. ESXi5-Server gestartet.
Am Besten wäre ein ständiger Datenstrom vom 1. zum 2. ESXI5-Server. Erst wenn der 1. Server ausfällt und die Sicherung stoppt, werden die VM's auf den 2. ESXi-Server gestartet. Sollten die aktuellen Daten fehlerhaft sein, kann ich immer noch ein älteres Backup zurücksichern.

Klaus

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Beitragvon UrsDerBär » 18.10.2011, 15:54

Naja, richtiges CDP geht ja schon, nur nützt das imho im Fehlerfall nur dann etwas, wenn man auf ner Zeitliste 'zurückspulen' kann. Was bringt schon ein defektes/unkonsistentes Replikat mit dem gleichen Fehler?

Von DoubleTake gibts auch sehr gute asynchro/Fast-Synchrone Software. Auf OS-Basis wohl die mit am meisten Erfahrung. Meine da gibts seit einiger Zeit auch mit Timeline. Cool ist, Datenbanken sind immer konsistent, Übertragung kannst du einstellen wie viel Bandbreite sie beanspruchen darf usw. Ist eine Art queue die Abgearbeitet wird. Auf Wunsch auch mit direktem Fail-Over. D

Nicht übel und relativ günstig ist auf OS-Basis auch Data Protection Manager von Microsoft. Hinken nur mit den Features immer etwas hinterher, aber ziemlich OK mit den verschiedenen VSS-Snapshots zu denen man zurückkehren kann.

Veeam scheint auch nicht verkehrt zu sein, zumindest wirds hier immer empfohlen. Leider keine Erfahrung.

Ansonsten kanns halt nur möglichst viel für eine redundante Umgebung machen. Active/Active Storage, Stromversorgung usw. damit halt hardwaremässig wenig ausfellen tut.

Oder eben wenn nötig Parallelgeschaltete VM's für Hostausfall auffangen, wird aber richtig teuer bei ein paar Hosts via VmWare. (gibts von Marathon für Xen auch für Multi-CPU).

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Beitragvon irix » 18.10.2011, 17:53

FalconStore könnte das, da die mit einem Splitter im GuestOS jeden IO auch auf den Backupserver schreiben. Auf einer Zeitleiste kann man sich dann den Zeitpunkt heraussuchen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Tschoergez » 19.10.2011, 00:30

Hi!
Der SRM seit v5 kann direkte Replication auf VM-Ebene, das könnte hier weiterhelfen (soweit ich weiß je nach bandbreite/latenz synchron und asynchron)
Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon irix » 19.10.2011, 18:03

SRM5 ist immer asyncron sofern ich im kleingedrukten nichts übersehen hab. Je nach Schwerpunkt ist evtl. VSA etwas da hier der Datastrore gespiegelt ist.

Gruss
Joerg

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Beitragvon pitbullracer » 19.10.2011, 19:32

Hi,
HP LeftHand P4000 Virtual SAN Appliance-Software müsste das können.

http://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/de/sm/WF05a/18964-18964-304618-3832399-3832399-3936556.html

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Beitragvon UrsDerBär » 19.10.2011, 19:35

Richtige Fehlertoleranz ist imho mit 'normalen' finanziellen Möglichkeiten mit VmWare nicht zu erreichen. Wird alles ziemlich unerschwinglich und die Umgebung für ein paar wenige VM's schon sehr komplex. Mehrprozessor-VM's gehen auch nicht.

Da bietet Xen mit Marathon etwas mehr. Fehlertoleranz für alles mögliche. Sei es Netzwerklink, Storage, alles zusammen oder gar ein Totalausfall eines Servers. Vm läuft munter weiter.

Irgendwie cool und im Vergleich zu allen anderen Lösungen sogar ziemlich günstig, selbst wenn LockStep nicht gefordert wird ist die Storage-Spiegelung + Netzwerklink-Umleitung auf den anderen Server schon sehr lecker und mit 'normaler' Hardware zu erreichen. Hatte mal die Rechnung gemacht und kam für 2 Hosts (Mit Free-Xen) nicht teurer als VmWare Advanced welches keine Möglichkeit der Storage-Spiegelung und keinen Multiprocessor-Support bietet. Unix und Linux Systeme sind aber Essig mit Toleranz.

Kleine, Fehlertolerante, möglichst nicht-Komplexe Windows Umgebungen kann man so mit Local-Storage zu einem verhältnissmässig günstigen Kurs erreichen. Hardware und Software-Kosten ist günstiger. Die Bedienung ist kinderleicht. Ein grosses Defizit ist imho die kleine Community.

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Beitragvon Klaus_Urban » 20.10.2011, 08:47

Danke für die vielen Antworten.
Es ist doch nicht so einfach und günstig wie ich dachte. Da ist es dann wohl einfacher bei einem Totalausfall mit dem Stand der letzen Sicherung weiterzuarbeiten, oder einfach die Raid-Festplatten in den Ersatzserver umzustecken.
Hallo UsrDerBär,
Xen steht bei mir aber erst an dritter Stelle nach VMWare und KVM.

Klaus

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Beitragvon e-e-e » 20.10.2011, 09:35

Wenn die Umgebung nicht zu groß ist, kannst du dir 2 von denen hinstellen und gegenseitig replizieren: http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=22164&highlight=allinone

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Beitragvon Klaus_Urban » 20.10.2011, 10:39

Hallo e-e-e-e

e-e-e schrieb:
Wenn die Umgebung nicht zu groß ist, kannst du dir 2 von denen hinstellen und gegenseitig replizieren:

Ich setze ja 2 Server ein. Wenn aber der 1. Server komplett ausfällt, fehlt im schlimmsten Fall ein Tag.
Hier meine Sicherungen (vereinfachte Darstellung):
Alle VM's sichern erst mal so, als ob sie auf echter Hardware laufen. Also per Wbadmin oder per Acronis Backup und Restore auf zusätzlicher interner Festplatte und auf NAS.
Danach.
ESXi #1 fährt alle VM's runter und kopiert per rsync (habe ich zusätzlich eingebunden) den Inhalt von Datastore1 nach Datastore2. Danach werden die VM's gestartet und protokollieren das Ergebnis eines Selbsttests in den Datastore2 VM-Ordner.
ESXI#2 hat eine laufende XP-Pro VM mit FastSCP. In der XP-VM wird zuerst das Protokoll vom Selbsttest der VM's auf ESXii#1 ausgewertet. Ist alles OK, wird Datastore2 vom ESXI#1 zum Datastore auf ESXi#2 per FastSCP übertragen.

So habe ich zusätzlich einen Ersatzserver auf dem ich die VM's sofort starten kann, wenn ESXI#1 ausfällt.

Klaus

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Beitragvon e-e-e » 20.10.2011, 11:57

Hallo,

nach einer ersten Replikation hängt die Menge der verloren gegangenen Daten dank send/receive des ZFS nur noch an der Bandbreite der Verbindung beider Server und dem eingestellten Intervall für die Synchronisation der Änderungen (z.B alle 5 min.) auf dem Storage. Wenn du etwas Geld in die Hand nimmst, bekommst du bei Nexenta auch direkte Spiegelung, ich glaube sogar mit autom. failover.

P.S.: Ich meinte natürlich synchrone Spiegelung. Egal wie, das ersetzt aber keine Backups.

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HA NFS Storage Cluster mit Linux

Beitragvon xbromy » 09.11.2011, 21:27

Hi,

wir haben fünf ESXi Server und unten drunter zwei Linux Server mit jeweils 14TB NFS Space. Diese sind via Linux DRBD synchron. Und der HA regelt das Notwendige im Failover.

die Lösung läuft nun 1 Jahr.

Kosten für Storage ~ 15k€. + KnowHow in Linux / DRBD / HA und NFS!


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