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Parallel-To-LAN Konverter

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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Parallel-To-LAN Konverter

Beitragvon UrsDerBär » 08.01.2013, 15:41

Hallo Leute,

Gibt es da irgend ein funktionierendes Teil welches einen Parallelport sehr Systemnah übersetzen kann? Ähnlich den Serial-To-Lan Convertern?

Ich bin seit längerem auf der Suche nach einem entsprechendem Teil um eine alte Software mit HASP-Parallel-Dongle irgendwie ohne alten PC betreiben zu können. Am liebsten als VM auf dem ESXi.

Treiber würde ich für W98 benötigen.

Grüsse und Dankeschön

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Beitragvon irix » 08.01.2013, 16:42

Wir hatten da ein Parallel->LAN von Silex in Einsatz um daran ein Modem zu betreiben. Die VM war eine Windows 2000 (mit Symantec PC Anywhere drin welches die COM Schnittstelen verwendete).

Gruss
Joerg

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Beitragvon UrsDerBär » 08.01.2013, 16:50

Dankeschön, aber bist Du Dir sicher, dass Du nicht einen Serial-To-Lan meinst bei Modem und Silex? Ich sehe bei den Jungs zumindest nur Serial-To-Lan-Converter oder PrintServer, keine 'richtigen' Parallelport-Server. Hast evtl. eine Modell-Nr zur Hand?

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Beitragvon irix » 08.01.2013, 16:55

Jetzt wo du es sagst......

Wenn nicht dann hatten wir was mit Serieller Schnittstelle. Allerdings war Doku und Beschreibung irgendwie sehr auf Drucker ausgerichtet. Aber ich konnte AT Befehle von Hand schicken und mit dem Modem sprechen und die Software spaeter funktionierte auch.

Gruss
Joerg

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Beitragvon UrsDerBär » 08.01.2013, 17:14

Das ist gut möglich mit den Drucker in der Doku. Sind mit COM-Schnittstelle auch ab und wann ein graus. Hab auch noch so ne alte Krücke. Der läuft allerdings mit einem Moxa-Serial-To-Lan Converter tip top.
Nur eben der Dongle für die Drucksoftware ist mühsam. *hmpf*

Hersteller war auch nicht wirklich kooperativ auf die Anfrage ob sie mir nen Emulatortreiber geben könnten, meinte nur, sie können das nicht. Selber einschicken an zwielichtige Stellen hab ich auch kein Bock (nebst dem das es illegal ist und mit der alten Generation vermutlich nicht geht). Sie haben mir ne neue Software verkauft zu sehr günstigem Kurs, nützt aber nix, weil die den Drucker nimmer mag.
Der Drucker ist so teuer, den kann ich nicht einfach entsorgen. Neben all den neuen Format-Inkompatibilitäten welche eine neue Software mitbringt. -->Viele viele Stunden arbeit alles neu zu erstellen.

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Beitragvon weigeltchen » 08.01.2013, 21:48

Parallel to USB und dann an die VM?

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Beitragvon irix » 08.01.2013, 21:50

weigeltchen hat geschrieben:Parallel to USB und dann an die VM?


Win98 und USB passen nicht zusammen oder gabs das da schon?

Gruss
Joerg

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Beitragvon Dayworker » 08.01.2013, 22:02

USB wurde meines Wissens seit Win95b oder c unterstützt, allerdings nicht für Datenträger. Dafür waren entweder Extra-Treiber vom Geräte-Hersteller notwendig oder man hat die WinME beiliegenden generischen Treiber drüberkopiert.

Allerdings wirst du vermutlich mit dem Converter scheitern, wenn du systemnah sein mußt. Systemnah hieß damals noch, daß man auf die HW direkt zugriff und diese dann entsprechend seiner Bedürfnisse umprogrammiert hatte.
Wir sind aus demselben Grund (systemnah) sogar an Serial-2-USB-Convertern gescheitert und haben wieder Rechner mit Serialport einkaufen müssen. Das bei neueren Büro-Rechnern der Serialport auch nur per Bridge angeflanscht sind, macht die Sache nicht unbedingt leichter...

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Re: Parallel-To-LAN Konverter

Beitragvon rprengel » 09.01.2013, 07:29

UrsDerBär hat geschrieben:Hallo Leute,

Gibt es da irgend ein funktionierendes Teil welches einen Parallelport sehr Systemnah übersetzen kann? Ähnlich den Serial-To-Lan Convertern?

Ich bin seit längerem auf der Suche nach einem entsprechendem Teil um eine alte Software mit HASP-Parallel-Dongle irgendwie ohne alten PC betreiben zu können. Am liebsten als VM auf dem ESXi.

Treiber würde ich für W98 benötigen.

Grüsse und Dankeschön

Hallo,
ich hatte das gleiche Thema:
Keine Chance: die Dongle arbeiten zur hardwarenah.
Lösung war hier den Dongle zu "hacken" und als Dateikopie in Win98
virtuell zu betreiben.
Zeitaufwand des Kunden = mehrere Wochen aber für ihn hat sich das gelohnt

Gruß

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Beitragvon UrsDerBär » 09.01.2013, 10:18

Hallo Leute,

Erstmal danke für die Rückmeldungen!

@Dayworker: Für serielles - auch hardwarenah - ging das bis dato immer über einen Moxa nPort 5110. Kann so ziemlich alles emulieren. :)

@irix: Doch doch W98 funzt prächtig mit USB. Selbst 95b packte das schon (stabilste 95er soweit ich mich erinnern kann)

@weigeltchen: Da habe ich bis jetzt nur negatives gelesen. Meistens unterstützten die Teile gerade mal einen Teil der PrinterCommands.

@rprengel: Ja das habe ich mir auch schon überlegt. Oder eben Dongle einschicken, aber das gefällt mir nicht so. Tests waren aber eher ernüchternd bzw. ging gar nicht. Ich meine auch, dass dies erst mit der letzten Parallel-Port-Dongle-Version ging.


Ansonsten: Ich hätte sooooo gerne Arbeitsmaschinen welche so gut performen wie diese W98 Mühle die auf einem Netzwerklaufwerk liegt und aktuell in VmWare Workstation läuft. Auf einem alten Pentium D. Da kommen selbst hochperformante heutige Systeme nicht mit. :evil:

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Beitragvon Dayworker » 09.01.2013, 20:18

Für serielles - auch hardwarenah - ging das bis dato immer über einen Moxa nPort 5110. Kann so ziemlich alles emulieren. :)
Danke für den Tipp.


Ansonsten: Ich hätte sooooo gerne Arbeitsmaschinen welche so gut performen wie diese W98 Mühle die auf einem Netzwerklaufwerk liegt und aktuell in VmWare Workstation läuft. Auf einem alten Pentium D. Da kommen selbst hochperformante heutige Systeme nicht mit. :evil:
Das kann ich echt noch mit einem W2k-Pro auf einem Core2Duo E6320 (1.86GHz, 4MiB L2-Cache, 65W TDP) toppen.
Überhaupt lief W2k extrem stabil und hatte dazu auch nicht das XP-Problem, bei dem sich der Explorer regelmäßig verabschiedete und den Explorer einfach neu startete. Den Absturzzeitpunkt konnte man sogar beschleunigen, wenn man im Explorer die Ordneransicht aktivierte. Spätestens nach 14 Tagen hat sich dann der Explorer neu gestartet. Ohne Ordneransicht habe ich es meist auf 4 Wochen geschafft und dann den Explorer sicherheitshalber manuell abgeschossen und neu gestartet.
Dieses Problem bestand dabei sowohl beim SP2 als auch beim SP3 und trotz SP3 hatten wir noch ein anderes Manko bereits mit dem SP1 gefunden. Wenn man den Explorer mehrfach für Arbeitsplatz, Eigne-Dateien, Netzwerkansicht startete und nach Abschluß wieder beendete, blieben Ghost-Explorer im Taskmanager oder Sysinternals Process-Explorer zurück. Diese Geister-Tasks verhindern dann sehr erfolgreich die Netzwerk- oder Ordneransicht allgemein und wenn man den Geist dann abgeschossen hatte, gingen dann 10, 12 Explorerfenster auf. Wer das nicht wußte, hat dann schon mal völlig unnötig das XP durchgestartet. :twisted: Im Process-Explorer von Sysinternals kann man die Geister herausfinden, wenn zum jeweiligen Explorer kein aktives Fenster mehr auffindbar ist. Lediglich den Explorer direkt an der Wurzel sollte man in Ruhe lassen. Ein beenden desselben sorgt sonst dafür, daß der Desktop samt Taskleiste komplett verschwindet und man über Taskmanager oder Process-Explorer erst wieder den Win-Explorer zu deren Darstellung starten muß. Allerdings lassen sich zu diesem Zeitpunkt dann wenigstens sämtlich unwilligen USB-Geräte abziehen, die die Explorer-Prozesse noch in Beschlag hatten...

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Beitragvon UrsDerBär » 11.01.2013, 15:08

Naja, W2k ist doch neuer :twisted: :lol:
Aber hast recht, das rennt auch gut :)

Werde gleich noch nostalgisch. Irgendwie wird das Anwenden bzw. vor allem die Programmstarts immer langsamer, trotz massiver Performance-Steigerung der Computer. Manchmal habe ich das Gefühl, das Zeuch von heute wird bewusst Scheisse programmiert.

Wenn ich unsere uralte Betriebs-OS ansehe welche noch unter Cobol und Dos lief, das rannte immer ohne jede Verzögerung auch unter ältesten Maschinen. *hmpf*

@rprengel: Jetzt muss ich doch noch nachfragen. Konnte er das mit einer Datei lösen, welcher er dem ESXi an eine Parallel Schnittstelle gehängt hatte? Kannst mal abklären welcher DongleTyp das war? So hatte ich das nämlich noch ned gesehen, bis dato nur als virtuellen Parallel-Port innerhalb der VM und das bekam ich nicht wirklich zum laufen.

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Beitragvon rprengel » 11.01.2013, 22:04

UrsDerBär hat geschrieben:Naja, W2k ist doch neuer :twisted: :lol:
Aber hast recht, das rennt auch gut :)

Werde gleich noch nostalgisch. Irgendwie wird das Anwenden bzw. vor allem die Programmstarts immer langsamer, trotz massiver Performance-Steigerung der Computer. Manchmal habe ich das Gefühl, das Zeuch von heute wird bewusst Scheisse programmiert.

Wenn ich unsere uralte Betriebs-OS ansehe welche noch unter Cobol und Dos lief, das rannte immer ohne jede Verzögerung auch unter ältesten Maschinen. *hmpf*

@rprengel: Jetzt muss ich doch noch nachfragen. Konnte er das mit einer Datei lösen, welcher er dem ESXi an eine Parallel Schnittstelle gehängt hatte? Kannst mal abklären welcher DongleTyp das war? So hatte ich das nämlich noch ned gesehen, bis dato nur als virtuellen Parallel-Port innerhalb der VM und das bekam ich nicht wirklich zum laufen.


Link per Mail ist raus
der Kunde hat sich letzlich eine Datei erzeugt die den Dongel erstetzt und eine dll gepatcht.
Alles innerhalb der Win98 Vmware.
Gruß


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