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LSI Controller von Gast aus abfragen

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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LSI Controller von Gast aus abfragen

Beitragvon redwing1978 » 18.12.2012, 18:31

Hallo Leute,

ich habe vor ein paar Tagen einen LSI 9261 auf einem ESXi 5.1 in Betrieb genommen. Der Treiber wurde auf dem Host auf den aktuellen Stand gebracht und auch das SMIS Provider VIB wurde installiert. Von einem W2k8R2 Gast aus kann ich nun via Storage Manager auf den Controller im Host zugreifen.

Allerdings möchte ich den Controller nun monitoren und würde das gern über einen Linux Gast machen, der im Bedarfsfall eine Mail an mich absetzt.

Meine Fragen:

1. Ist es möglich, über die MegaCLI unter Linux auf den Controller des Hosts zuzugreifen?
2. Ich habe gesehen, dass es eine CLI auch für Vmware gibt. Gibt es unter ESXi denn eine Möglichkeit, die CLI gescriptet zu starten und einen MTA zu bedienen?

Danke & Grüße
Dietmar

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Beitragvon ~thc » 18.12.2012, 20:18

Ich arbeite mit beiden MegaCLI-Versionen und bin der Meinung, dass diese - im Gegensatz zum Storage Manager - ausschließlich für die lokale Kommunikation mit MegaRAID-Adaptern programmiert wurden. Man muss ja den Controller als Kommandozeilenargument immer mitgeben (-aN|-a0,1,2|-aALL).

vSphere ist darüber hinaus so konzipiert, dass ein ESXi-Host die Hardware-Informationen nur bereitstellt und die höheren Verwaltungswerkzeuge (vCenter & Co.) diese auswerten und eine Aktion bzw. Benachrichtigung triggern.

Ob z.B. ein Nagios-verwandtes Überwachungssystem diese Informationen auswerten kann, entzieht sich meiner Kenntnis.

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Beitragvon redwing1978 » 18.12.2012, 20:27

Hallo thc,

wenn nun aber der Storage Manager in einer Vm auf den Host zugreifen kann, und das erst NACHDEM man SMIS Provider VIN installiert hat, frage ich mich: wie kommt da die Verbindung zu Stande?

Ich war jetzt eigentlich der Meinung, dass man via CLI Zugriff auf den Controller im Host bekommen müsste. Auch habe ich in der Windows Version der CLI eine Konfigdatei gefunden, über die man einen entfernten Host via TCP/IP ansprechen kann.

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Beitragvon ~thc » 18.12.2012, 21:37

Der Storage Manager im Gast sollte über das Netzwerk (Management-IP) auf den Host zugreifen.

Wenn man über die Linux-CLI in einer Linux-VM direkt (nicht über TCP/IP) auf den Controller im Host zugreifen könnte, wäre das eine grobe Verletzung des Virtualisierungs-Prinzips.

Wenn die Windows-CLI über TCP/IP kommunizieren kann, dann müsste man damit etwas zurecht basteln können.

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Beitragvon redwing1978 » 21.12.2012, 18:28

Hallo,

die Frage sollte eigentlich sein: Kann der Linux Gast irgendwie über die CLI via TCP/IP auf den Host zugreifen? Oder wie sonst könnte man ein Monitoring der Karte aufbauen?

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Beitragvon ~thc » 22.12.2012, 11:34

Ja, ich hatte dich auch genau so verstanden und bin der Meinung, das die MegaCLI unter Linux und VMWare genau dies nicht kann.

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Beitragvon redwing1978 » 22.12.2012, 12:38

Hi ~thc - oh, alles klar :)

Dennoch bleibt die Frage: wie stellt man sich bei LSI die Überwachung des Controllers denn vor? Über den Storage Manager kann das ja nicht laufen, oder? Es muss doch etwas auf Kommandozeilenebene geben, daß dies erlaubt...

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Beitragvon ~thc » 22.12.2012, 13:35

Ich kann dir da nur empfehlen, mal eine Dokumentation zu vSphere 5 anzuschauen - mir hat das klar gemacht, wie diese Produktgruppe konzipiert ist und was für Möglichkeiten sie bietet.

Wenn ich jetzt kleine Installationen mit einem ESXi-Host betreue, dann wundert mich eben nicht, dass da sämtliche Hersteller keine Möglichkeit vorsehen, dies zu überwachen. Man muss sich dann selbst eine Lösung basteln.

Möglich wäre eine Überwachung des ESX-Hosts über Nagios & Co. - ob da der RAID-Status erfasst wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

Oder man lässt das ESXi-Syslog auf einen Linux-PC weiterleiten und dort auswerten.


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