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SAN Einstieg - VMWare - SAS - Raid 5 - Exchange - und mehr?!

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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Beitragvon lalanunu » 05.10.2012, 08:02

weigeltchen hat geschrieben:
lalanunu hat geschrieben:Wie gesagt, wollen wir eigentlich keinen zusätzlichen neuen (kompletten Server) kaufen ...

Heißt also, es bleibt bei zwei Servern, die z.Zt. produktiv als Windows-Maschinen laufen.
Mich würde jetzt wirklich brennend interressieren, wie ihr die Virtualisierung der Server vornehmen wollt, so vom technologisch-organisatorischen Ablauf her gesehen.


Ich hatte es mir so gedacht, dass in den zweiten Server (auf dem Autocad läuft) die zweite CPU + RAM eingebaut wird, was somit dann einen dritten Server darstellt. Auf diesem dann ESXi installieren und mit der virtualisierung starten. Oder ist das zu einfach gedacht?
Für was steht nochmal DS?

irix hat geschrieben:Ich war das mit der Aussage ueber die 2 Kontroller. Das macht man aber wegen Redundanzgruenden. So ein SAS Kontroller (der hat kein RAID) kommt mit 2 Ports daher. Mit den CPUs im Server hat das nur bedingt[1] etwas zutun.

Die Frage also ob ihr in euere Server 2 SAS HBA und eine Quadport NIC hinein bekommt.

Bei den akt. SandyBridge Servern haengen die PCIe Sachen direkt mit an der CPU so das die nutzbare Anzahl an Slots mit von der Bestueckung der CPU Anzahl daher geht. Sprich 4 PCIe bei 1x CPU und dann 7 PCIe bei 2x CPU sofern man von einer 2 HE Maschine ausgeht.

Gruss
Joerg


Moin Jörg,

also wir haben in jedem Server 4 NIC's (HP NC382i DP). Beide Server haben nur 1 HE. Und normalerweise (lt. technischen Dokumenten) hat der der HP DL380 G6 Server 3 PCIe Slots. 1x PCIe x16 (x8 angebuten) und 2x PCIe x8 (x4 angebunden). Es handelt sich nicht um SandyBridge Server sondern um Socke 1366 CPUs mit Gainestown CPUs E5520 (45nm) wobei der zweite Server mit einer Westmere-EP CPU (32nm) E5620 zusätzlich ausgestattet werden soll (oder muss das zwangsläufig die gleiche CPU werden, wenn man vMotion, HA nutzen will?)

Alle Features die VMWare Essentials Plus bietet werden auch von per SAS angebundenen Storages unterstützt?

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Beitragvon IronEagle » 05.10.2012, 08:16

lalanunu hat geschrieben:Ich hatte es mir so gedacht, dass in den zweiten Server (auf dem Autocad läuft) die zweite CPU + RAM eingebaut wird, was somit dann einen dritten Server darstellt. Auf diesem dann ESXi installieren und mit der virtualisierung starten. Oder ist das zu einfach gedacht?


Ja. Durch den Einbau einer weiteren CPU werden aus einem Server keine zwei - wenn du auf dem System ESXi installierst ist dein Autocad weg.

lalanunu hat geschrieben:Für was steht nochmal DS?


Datastore. Der Speicherbereich (lokal, SAN, nfs...) in dem die virtuellen Maschinen abgelegt werden.

lalanunu hat geschrieben:also wir haben in jedem Server 4 NIC's (HP NC382i DP). Beide Server haben nur 1 HE. Und normalerweise (lt. technischen Dokumenten) hat der der HP DL380 G6 Server 3 PCIe Slots. 1x PCIe x16 (x8 angebuten) und 2x PCIe x8 (x4 angebunden). Es handelt sich nicht um SandyBridge Server sondern um Socke 1366 CPUs mit Gainestown CPUs E5520 (45nm) wobei der zweite Server mit einer Westmere-EP CPU (32nm) E5620 zusätzlich ausgestattet werden soll (oder muss das zwangsläufig die gleiche CPU werden, wenn man vMotion, HA, FT nutzen will?)

Du musst zwingend immer identische CPUs in einen Server einbauen. Mischen von verschiedenen geht nicht, die sollten bis hin zum Stepping baugleich sein. Verschiedene Architekturen gehen definitiv nicht.

Die Server sind eher DL360? Die DL380 sind 2 HE Server mit mehr als 3 PCIe Slots. Der DL360 G6 hat, laut Quickspecs, nur 2.

Ich wuerde vorschlagen das du dir ein Systemhaus suchst was Erfahrung mit VMware und HP hast. Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, das Thema scheint etwas zu sein bei dem ihr euch externe Hilfe holen solltet.

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Beitragvon lalanunu » 05.10.2012, 08:34

Huch... natürlich 2HE. Es sind definitiv DL380 G6 :oops:

Na dann hat sich das mit der Serveraufrüstung scheinbar erledigt. Hatte da wohl falsche Vorstellungen davon, wie der Server aufgebaut ist bzw. die Ressourcen verwaltet werden können. :?

Dann werden wir wohl um einen Serverneukauf nicht herum kommen. Muss ja nichts großes sein. Denn selbst unsere jetzigen Server langweilen sich (zumindest die CPUs). Und da die neuen IvyBridge (oder die "älteren" SandyBridge) sehr Potent sind sollte es nicht so schwierig sein einen neuen "günstige" Server zu beschaffen? QuadChannel geht nur im Sockel 2011 und nicht im 1155?

Könntet Ihr da eine Hersteller hervorheben was Preisleistung und Service anbetrifft oder sollten wir wieder zu HP greifen?

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Beitragvon lalanunu » 09.10.2012, 12:43

Hab noch ein paar Fragen zum verständnis:

Schließen sich Round Robin und Failover aus?

Anstatt den Storage mit SAS anzuschließen, könnte man den auch mit 2x (oder 4x) 1Gbit iSCSI anschließen, noch ein paar günstige 16 Port Switches ((smart)managed) dazwischen und schon sollte die Bandbreite für uns mehr als ausreichend sein. Außerdem ist doch so die Erweiterbarkeit für später besser?

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Beitragvon IronEagle » 09.10.2012, 13:01

Du moechtest keine "smart"-Managed Switche fuer iSCSI, sondern was richtiges :-)

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Beitragvon MarcelMertens » 09.10.2012, 13:09

IronEagle hat geschrieben:Du moechtest keine "smart"-Managed Switche fuer iSCSI, sondern was richtiges :-)


Korrekt!

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Beitragvon Jesaja » 09.10.2012, 21:08

Nur mal aus Interesse:
bla!zilla hat geschrieben:NFS ist ganz nett, macht aber IMHO nur bei NetApp wirklich Sinn.


IronEagle hat geschrieben:Du moechtest keine "smart"-Managed Switche fuer iSCSI, sondern was richtiges :-)


Kann mir dazu jemand sagen, warum das so ist?

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Beitragvon IronEagle » 09.10.2012, 21:14

NFS - weil von den genannten Storage-Systemen nur die NetApp NFS direkt "out of the box" mitbringt, und das richtig gut.

Richtiger Switch - am Storage haengt in der VMWare-Welt alles. Hakts da, dann will man vernuenftige Komponenten haben, bei denen man gescheit debuggen kann. "Smart Managed" ist in der LAN Welt halt ein schwammiger Begriff, das kann vom Billigswitch der grad mal im Webinterface sagt "port up/down" bis zu halbwegs passablen Geraeten alles sein - aber im Grunde auch nix rechtes.

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Beitragvon lalanunu » 07.12.2012, 12:19

So... zwei Monate sind ins Land gegangen und man ist schlauer geworden. Langsam wird es ernst mit der Virtualisierung. HP P2000 G3 SAS oder Fujitsu DX80 S2 SAS!? Ich denke viel Unterschied sollte da nicht sein. Als HDD's sollen 4x NLSAS mit 1TB 7,2k Raid 10 und 6x SAS 300GB 10k angeschafft werden, jeweils mit 1xHS.

2 Server sind aktuell vorhanden, beides DC. Der erste Server soll sofort virtualisiert werden, der zweite später. Ich hatte es mir so gedacht:

1. FSMO, DHCP, Drucker-Server auf zweiten Server verschieben (sollte machbar sein?)
2. Alle Server ausschalten
3. HDD's von erstem Server abstecken und SDCard (oder USB Stick) anstecken
4. darauf dann ESXi installieren
5. ersten Server als VM neu aufsetzen (egtl war das Einspielen eines Backups geplant, was aber mehr Stress bringen soll, als das es die Arbeit erleichtert)
6. Server 2 wieder anschalten und Rollen zurückverschieben

Ist das logisch soweit sinnvoll und machbar oder habe ich da was vergessen? Bin noch nicht lange im Geschäft und lass mich gern eines besseren Beraten (je einfache und schneller desto besser).

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Beitragvon UrsDerBär » 07.12.2012, 12:47

Zu 1: Warum erst verschieben und nicht gleich den zweiten nehmen? DC ist eigentlich immer ratsam einen als physischen zu behalten. Keine Chance dafür? Kostet ja nicht die Welt und Leistung braucht der auch ned viel.
Es sollte erst derjenige aus dem AD entfernt werden, der nachher nicht mehr gebraucht wird. Also sauberes herunterstufen. Danach diesen Server platt machen und ESXi installieren. Anschliessend eine VM erstellen und diesen als DC aufnehmen. Der erste DC muss dazu nicht abgeschaltet sein bzw. muss angeschaltet sein um den zweiten aufzunehmen. ;)

Zu den Drucker: Das würde ich mit dem ServerDruckmanager von Windows ab 7/2008 machen. Da kannst die komplette Konfig exportieren und auf einem neuen Server importieren. Bis dato immer sehr stressfrei von Statten gegangen. Die erste Druckermigration die wirklich problemlos ist. Bevor Du den alten ganz platt machst logischerweise testen. Ich würde den Druckserver nach Möglichkeit in einer eigenen VM aufsetzen, dann bist flexibler wenn mal eine Druckertreiberaktualisierung ansteht. --> Snapshots, Rücksicherung usw. --> Mit gleichzeitig DC hast da ein Problem.

Zur SAN, wens in so kleinem Umfeld eine sein muss: Ich kann von den Fujitsu zumindest nur gutes berichten. Zickt nicht rum, meldet sich bei Problemen und ist easy zu administrieren. Die SAS-Variante dürfte zudem performanter sein als die iSCSI. Generell würde ich aber gleich auf 15k SAS gehen wenn es das Budget erlaubt, alles die gleichen Platten. Restores dauern auf den NL-Disks eine gefühlte Ewigkeit wo Dir dann vielleicht grad eine zweite ins Nirvana geht. 10k SAS Discs zu 15k macht den Braten auch nicht allzu Fett bei entsprechendem Verhandlungsgeschickt.

Bei allem SAN-Zeugs ein performantes Backupsystem nicht vergessen. Kostet auch gut Geld. Fals das nicht vorhanden ist: Lieber LocalStorage für die ESXi und ein gutes, performantes Backupsystem als ein SAN und kein gscheites Backupsystem.

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Beitragvon lalanunu » 10.12.2012, 11:06

UrsDerBär hat geschrieben:Zu 1: Warum erst verschieben und nicht gleich den zweiten nehmen? DC ist eigentlich immer ratsam einen als physischen zu behalten. Keine Chance dafür? Kostet ja nicht die Welt und Leistung braucht der auch ned viel.
Es sollte erst derjenige aus dem AD entfernt werden, der nachher nicht mehr gebraucht wird. Also sauberes herunterstufen. Danach diesen Server platt machen und ESXi installieren. Anschliessend eine VM erstellen und diesen als DC aufnehmen. Der erste DC muss dazu nicht abgeschaltet sein bzw. muss angeschaltet sein um den zweiten aufzunehmen. ;)


Der zweite soll eigentlich auch in naher Zukunft virtualisiert werden. Ein physischer wäre über VPN (anderer Standort) verfügbar, sollte doch ausreichend sein?
Aber selbst wenn der zweite Server der erste DC werden soll muss ich vorher alles was der erste jetzt macht (DHCP, usw.) auf den zweiten verschieben?!
Mir gings bei dem Abschalten darum, falls irgendwas beim VM aufsetzen schief läuft, dass ich den alten DC einfach wieder anschalte als sei nix gewesen. Vielleicht etwas zu einfach gedacht.

UrsDerBär hat geschrieben:Zu den Drucker: Das würde ich mit dem ServerDruckmanager von Windows ab 7/2008 machen. Da kannst die komplette Konfig exportieren und auf einem neuen Server importieren. Bis dato immer sehr stressfrei von Statten gegangen. Die erste Druckermigration die wirklich problemlos ist. Bevor Du den alten ganz platt machst logischerweise testen. Ich würde den Druckserver nach Möglichkeit in einer eigenen VM aufsetzen, dann bist flexibler wenn mal eine Druckertreiberaktualisierung ansteht. --> Snapshots, Rücksicherung usw. --> Mit gleichzeitig DC hast da ein Problem.

Aha... einfach unter Start Druckverwaltung suchen, dort geht das also, sehr schön.

UrsDerBär hat geschrieben:Zur SAN, wens in so kleinem Umfeld eine sein muss: Ich kann von den Fujitsu zumindest nur gutes berichten. Zickt nicht rum, meldet sich bei Problemen und ist easy zu administrieren. Die SAS-Variante dürfte zudem performanter sein als die iSCSI. Generell würde ich aber gleich auf 15k SAS gehen wenn es das Budget erlaubt, alles die gleichen Platten. Restores dauern auf den NL-Disks eine gefühlte Ewigkeit wo Dir dann vielleicht grad eine zweite ins Nirvana geht. 10k SAS Discs zu 15k macht den Braten auch nicht allzu Fett bei entsprechendem Verhandlungsgeschickt.

Das mit den 15k wäre evtl. ein Überlegung wert. Wenn die NL-SAS als Raid10 laufen sollte der Restore auch nicht wirklich lang dauern?! Definitiv schneller als mit Raid 5.

UrsDerBär hat geschrieben:Bei allem SAN-Zeugs ein performantes Backupsystem nicht vergessen. Kostet auch gut Geld. Fals das nicht vorhanden ist: Lieber LocalStorage für die ESXi und ein gutes, performantes Backupsystem als ein SAN und kein gscheites Backupsystem.

Als Backup soll ein NAS System angeschafft werden, so zumindest die Überlegung bis jetzt.


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