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SAN Einstieg - VMWare - SAS - Raid 5 - Exchange - und mehr?!

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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SAN Einstieg - VMWare - SAS - Raid 5 - Exchange - und mehr?!

Beitragvon lalanunu » 01.10.2012, 15:13

Guten Tag,

wir wollen in unserer Firma die Speicherstruktur modernisieren, da unser Speicherplatz langsam knapp wird. Zur Zeit setzen wir zwei HP DL380 G6 Server ein mit jeweils (Xeon E5520, 12GB RAM, 2x146 SAS Raid1 Laufwerk C, 4x 300 SAS Raid0 Laufwerk D).

Ist Zustand:
Wir haben einen Serverraum.
Server 1: W2008 Server R2 - Ist DC, AP, DHCP und DNS Server. Auf Laufwerk D läuft eine Firebird Datenbank (Warenwirtschaftsprogramm) und er ist Fileserver.
Server 2: W2008 Server - Auf dem zweiten Server ist eine Vault-Datenbank (Autocad) und die Homelaufwerke der ca. 50 User hinterlegt

Datengröße gesamt ist bis jetzt ca. 1,2 TB

Soll Zustand:
1. Server 1 Virtualisieren und alles auf den Storage legen.
2. Server 2 vorerst nur die Homelaufwerke auf Storage legen. Die Virtualisierung des Server 2 erfolgt später.
3. Einen Virtuellen Exchangeserver anlegen (50 User).
4. RAM Erweiterung beider Server!
5. Und wenn die neue VM eingerichtet werden soll, wird evtl auch noch eine CPU im Server 1 dazu kommen (Dual-Sockel Board) und dazu noch min. 64GB RAM.

Jetzt ist nur die Frage welches StorageSystem am besten geeigent ist. Wir haben 3 Angebote vorliegen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Daher frage ich lieber hier im Fachforum nach, zu was geraten wird.

Es werden uns angeboten:
HP P2000 G3 SAS 6Gbit
Fujitsu Eternus DX80 S2 iSCSI 1Gbit
Netapp 2040 (oder 2240) FC 8Gbit

Bei den Festplattenbestückungen wurden uns auch sehr Unterschiedliche Angebote gemacht, wobei ich wohl zu einem Raid 5 mit vielen 2,5" 10k Platten tendieren würde, wenn das möglich wäre.

Nun zu meinen Fragen:
1. Wäre es sinnvoll den Storage mit SAS an den Server anzubinden?! Da geht eine direkte Anbindung ohne Switch und das wäre somit am günstigsten?!
2. Kann man bei iSCSI ohne Probleme den Server direkt ohne Switch anbinden? Dann wäre evtl. ein 10Gbit Storage + neue Netzwerkkarten 10Gbit für die Server denkbar?!
3. FC halte ich für zu teuer für die gebotene Leistung, vorallem da dazu noch Switches benötigt werden?!
4. Server 1 ist Domaincontroller. Ist da eine Virtualisierung einfach möglich oder muss da etwas beachtet werden?
5. Reicht ein Raid 5 für Exchange aus? Es sind ja nur 50 User!
6. Welche VMWare Edition ist da empfehlenswert?
7. Welche Vor- bzw. Nachteile haben die oben genannten Storagelösungen gegeneinander, bzw. welche andere Storagelösungen wären noch empfehlenswert?
8. Ist es sinnvoll den Storage bei der HDD Auswahl zu zerstückeln? z.B. Raid 0 mit 4x300Gb SAS + Raid 5 mit 4x300GB SAS + Raid 5 oder 10 mit 4x1TB NL-SAS oder verschenkt man da IOPS und Leistung?!

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Beitragvon PeterDA » 01.10.2012, 15:32

Hi,
dann fang ich mal an deine Fragen zu beantworten:

1. Wäre es sinnvoll den Storage mit SAS an den Server anzubinden?! Da geht eine direkte Anbindung ohne Switch und das wäre somit am günstigsten?!

Du solltest bedenken, dass du dich mit einer direkten SAS Anbindung etwas im Nutzen beschränkst. Du kannst dann auf dem Storage nicht einfach mal schnell einen Client oder einem anderem Sever eine LUN mappen. Funktionieren tut das!

2. Kann man bei iSCSI ohne Probleme den Server direkt ohne Switch anbinden? Dann wäre evtl. ein 10Gbit Storage + neue Netzwerkkarten 10Gbit für die Server denkbar?!

Ja kann man. Im Zweifelsfall braucht man halt Cross Link Leitungen. Hier gilt aber die gleiche einschränkung wie oben.

3. FC halte ich für zu teuer für die gebotene Leistung, vorallem da dazu noch Switches benötigt werden?!

Wenn ihr noch keine FC Struktur habt, dann würde ich auch keine mehr aufbauen und eher auf 10GBit gehen. Diese Technik haben wir doch alle besser im Griff.

4. Server 1 ist Domaincontroller. Ist da eine Virtualisierung einfach möglich oder muss da etwas beachtet werden?

Auch wenn es nur ein DC ist würde ich von einer P2V Convertierung absehen, da kann zu viel schief gehen. Ich würde eine VM installieren und dort einen weiteren DC ausbringen, dann die Betriebsmaster umziehen und den alten DC deinstallieren. Ist die sauberste Variante und die Einzige die funktioniert, wenn mann zwei DCs am laufen hat.

5. Reicht ein Raid 5 für Exchange aus? Es sind ja nur 50 User!

Das hängt vorallem von deinem Sicherheitsbedürfnis ab ob dir RAID 5 reicht!

6. Welche VMWare Edition ist da empfehlenswert?

Hier ist die Frage welche Features du unbedingt haben möchtest, wie z.B. HA, vMotion, DRS, svMotion, FT, HostProfiles ....)

7. Welche Vor- bzw. Nachteile haben die oben genannten Storagelösungen gegeneinander, bzw. welche andere Storagelösungen wären noch empfehlenswert?

Die NetApp 2240 ist eingedliuch eine iSCSI Lösung die in der Standard Version noch nicht mal FC Adapter hat! Kann die Kiste nur empfehlen, die Rennt wie blöd. :grin: Ansonsten würde ich mir noch DELL EqualLogic anschauen.

8. Ist es sinnvoll den Storage bei der HDD Auswahl zu zerstückeln? z.B. Raid 0 mit 4x300Gb SAS + Raid 5 mit 4x300GB SAS + Raid 5 oder 10 mit 4x1TB NL-SAS oder verschenkt man da IOPS und Leistung?!

Unterschiedliche RAID Gruppen machen nur dann Sinn wenn du auch richtig viele Platten hast. Also deutlich mehr als 24 Stück! VBei der NetApp must du dich entscheidne ob du den zweiten Kopf als "Stand By" nutzen willst und ihm keine Datenplatten zuweist oder beiden Köppfen Paltten zuweist für eine Active/Active Konfiguration!

Gruß Peter

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Beitragvon IronEagle » 01.10.2012, 15:35

Bei der NetApp hast du im Grunde nur die Wahl zwischen Raid4 (entspricht in der Ausfallsicherheit Raid5), oder Raid-DP (entspricht Raid6).

Anbindung mit SAS geht bei der NetApp nicht. NFS, ISCSI oder FC sind deine Optionen. NFS wuerde ich bei dir durchaus als Alternative sehen, ggf. mit 10G Karten.

Welche Exchange Version wollt ihr einsetzen? Microsoft hat die Anforderungen an den Storage mittlerweile SEHR runtergeschraubt.

Den Storage wuerde ich bei so wenig Platten "am Stueck" lassen.

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Re: SAN Einstieg - VMWare - SAS - Raid 5 - Exchange - und me

Beitragvon weigeltchen » 01.10.2012, 15:49

lalanunu hat geschrieben:Soll Zustand:
1. Server 1 Virtualisieren und alles auf den Storage legen.
2. Server 2 vorerst nur die Homelaufwerke auf Storage legen. Die Virtualisierung des Server 2 erfolgt später.
3. Einen Virtuellen Exchangeserver anlegen (50 User).
4. RAM Erweiterung beider Server!
5. Und wenn die neue VM eingerichtet werden soll, wird evtl auch noch eine CPU im Server 1 dazu kommen (Dual-Sockel Board) und dazu noch min. 64GB RAM.


Darf ich das so verstehen, daß ihr auf die vorhandenen physischen Server das ESXi installieren wollt, d.h keine neue Hardware außer dem Storage geplant ist?

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Beitragvon lalanunu » 01.10.2012, 16:22

PeterDA hat geschrieben:Du solltest bedenken, dass du dich mit einer direkten SAS Anbindung etwas im Nutzen beschränkst. Du kannst dann auf dem Storage nicht einfach mal schnell einen Client oder einem anderem Sever eine LUN mappen. Funktionieren tut das!

D.h. genau...!? Warum geht das nicht?! Bin da unerfahren...

PeterDA hat geschrieben:Ja kann man. Im Zweifelsfall braucht man halt Cross Link Leitungen. Hier gilt aber die gleiche einschränkung wie oben.

siehe oben

PeterDA hat geschrieben:Wenn ihr noch keine FC Struktur habt, dann würde ich auch keine mehr aufbauen und eher auf 10GBit gehen. Diese Technik haben wir doch alle besser im Griff.

Kommt immer auf die kosten an?!

PeterDA hat geschrieben:Auch wenn es nur ein DC ist würde ich von einer P2V Convertierung absehen, da kann zu viel schief gehen. Ich würde eine VM installieren und dort einen weiteren DC ausbringen, dann die Betriebsmaster umziehen und den alten DC deinstallieren. Ist die sauberste Variante und die Einzige die funktioniert, wenn mann zwei DCs am laufen hat.

Danke für den Tipp.

PeterDA hat geschrieben:Das hängt vorallem von deinem Sicherheitsbedürfnis ab ob dir RAID 5 reicht!

Mir gings bei der Frage eher um die Performance als um das Raid. Wenn dann wäre min. 1 HS vorgesehen. Raid 6 ist doch auch wieder zu langsam, außer beim Netapp... wobei das ja RAID DP ist (Paritäten auf separaten HDD's).

PeterDA hat geschrieben:Hier ist die Frage welche Features du unbedingt haben möchtest, wie z.B. HA, vMotion, DRS, svMotion, FT, HostProfiles ....)

Das Problem sind eher die Kosten?! Ist doch so, dass bei VMWare pro CPU abgerechnet wird, also mit einem Backupserver brauch ich zwei Lizenzen?

PeterDA hat geschrieben:Die NetApp 2240 ist eingedliuch eine iSCSI Lösung die in der Standard Version noch nicht mal FC Adapter hat! Kann die Kiste nur empfehlen, die Rennt wie blöd. :grin: Ansonsten würde ich mir noch DELL EqualLogic anschauen.

FC fällt für mich egtl. raus. Die Frage ist halt wie gut das DX80 S2 oder der P2000 G3 im Vergleich sind. Gibts vom P2000 eigentlich eine 2,5" Version?

PeterDA hat geschrieben:Unterschiedliche RAID Gruppen machen nur dann Sinn wenn du auch richtig viele Platten hast. Also deutlich mehr als 24 Stück! VBei der NetApp must du dich entscheidne ob du den zweiten Kopf als "Stand By" nutzen willst und ihm keine Datenplatten zuweist oder beiden Köppfen Paltten zuweist für eine Active/Active Konfiguration!

Es geht darum, ob man für die Exchange Datenbank undbedingt Raid 0 braucht oder nicht.

IronEagle hat geschrieben:Bei der NetApp hast du im Grunde nur die Wahl zwischen Raid4 (entspricht in der Ausfallsicherheit Raid5), oder Raid-DP (entspricht Raid6).

Anbindung mit SAS geht bei der NetApp nicht. NFS, ISCSI oder FC sind deine Optionen. NFS wuerde ich bei dir durchaus als Alternative sehen, ggf. mit 10G Karten.

Welche Exchange Version wollt ihr einsetzen? Microsoft hat die Anforderungen an den Storage mittlerweile SEHR runtergeschraubt.

Den Storage wuerde ich bei so wenig Platten "am Stueck" lassen.


Was genau ist NFS? Kommt immer drauf an was wieviel kostet. Es soll möglichst günstig sein, d.h. wenig kosten aber viel leisten ;-)
Wobei ich denke das ein iSCSI auf 10Gbit und ohne zwischengeschaltenem Switch (eigentlich wegen der Redundanz müssten es sogar zwei sein). Ist nur die Frage, wieviel mehr der Storage und die 2 Netzwerkkarte kosten würden?!

weigeltchen hat geschrieben:
Darf ich das so verstehen, daß ihr auf die vorhandenen physischen Server das ESXi installieren wollt, d.h keine neue Hardware außer dem Storage geplant ist?


Es ist definitiv geplant jedem Server mehr RAM zu verpassen. Und dann war die Überlegung ob wir einen dritten Server benötigen, falls beim Serverumzug und virtualisieren was schief geht der DC usw. noch vorhanden wäre und man somit Problemen des Zeitdrucks aus dem Weg gehen könnte. Wir müssten uns sowieso eine techniker ranholen der die Umstellung mit uns zusammen mach, war wird (ein Kollege und ich) bei diesem Thema nicht so tiefgreifende Kenntnisse haben.

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Beitragvon weigeltchen » 01.10.2012, 16:38

Jetzt bin ich raus. RAID 0 für eine Datenbank (eine Platte wech, alles wech), auf laufende physische Windows-Systeme, von denen einer der DC ist, ESXi installieren wollen...
Wenn ihr ESXi auf einem eurer Server installiert, sind die dort laufenden Anwendungen futsch. Es wird quasi ein neues Betriebssystem aufgesetzt, welches die Möglichkeit eröffnet, nun auf diesem System virtuelle Maschinen laufen zu lassen. Mir scheint, es fehlt ein gewisses Maß an Grundverständnis.

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Beitragvon PeterDA » 01.10.2012, 17:52

Hi,
also zu deiner Exchange Frage ich betreibe hier auch einen Exchange mit ca. 70 Boxen als VM. Die VM liegt auf der NetApp und dort läuft RAID DP. Exchange Hardware mäßig auf ein RAID 0 zupacken ist wohl Selbstmord!
PeterDA hat Folgendes geschrieben:
Ja kann man. Im Zweifelsfall braucht man halt Cross Link Leitungen. Hier gilt aber die gleiche einschränkung wie oben.

siehe oben


Mit direkter SAS Anbindung bist du zum einem in der Leitungslänge beschränkt und zum anderen können in der Regel deutlich weniger Host direkt per SAS angeschlossen werden als per iSCSI!

PeterDA hat Folgendes geschrieben:
Wenn ihr noch keine FC Struktur habt, dann würde ich auch keine mehr aufbauen und eher auf 10GBit gehen. Diese Technik haben wir doch alle besser im Griff.

Kommt immer auf die kosten an?!


Du willst mir doch nicht weißmahcen das eine vernüpftige FC Struktur günstiger ist als eine Struktur mit Ethernet Switchs?

PeterDA hat Folgendes geschrieben:
Das hängt vorallem von deinem Sicherheitsbedürfnis ab ob dir RAID 5 reicht!

Mir gings bei der Frage eher um die Performance als um das Raid. Wenn dann wäre min. 1 HS vorgesehen. Raid 6 ist doch auch wieder zu langsam, außer beim Netapp... wobei das ja RAID DP ist (Paritäten auf separaten HDD's).

Sorry RAID Level und Performance hängen sehr dicht aneinander

PeterDA hat Folgendes geschrieben:
Hier ist die Frage welche Features du unbedingt haben möchtest, wie z.B. HA, vMotion, DRS, svMotion, FT, HostProfiles ....)

Das Problem sind eher die Kosten?! Ist doch so, dass bei VMWare pro CPU abgerechnet wird, also mit einem Backupserver brauch ich zwei Lizenzen?

Bei zwei Servern willst du dann aber möglichst ein HA Cluster um beide Kisten auch nutzen zu können.
Schau dir dir Kits mal an http://www.vmware.com/de/products/datacenter-virtualization/vsphere/compare-kits.html ich würde wohl zum Essentials Plus Kit tendieren.

Gruß Peter

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Beitragvon IronEagle » 01.10.2012, 19:05

Zum Thema FC: Ich finde FC hat durchaus seine Berechtigung, auch heute, auch bei einem Neuaufbau.

Garantierte End-to-End Performance waere ein Argument, Einsatz in verschiedenen Sicherheitsbereichen (es ist unwahrscheinlicher das jemand ueber eine FC-Verbindung Netzgrenzen ueberwindet als ueber iSCSI), gezielter Medienbruch (Probleme im LAN oder mit LAN Equipment beeintraechtigen das Storage nicht), MetroCluster geht ohne (zumindest bei NetApp nicht)...

Bei den genannten kleinen NetApps ist es halt ein entweder-oder, da die Teile ab Werk kein 10G haben, und auch kein FC - aber nur ein Erweiterungsslot vorhanden ist.

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Beitragvon bla!zilla » 01.10.2012, 19:41

Selbstverständlich macht Fibre-Channel auch heute noch Sinn. Nur macht es in den meisten Fällen für Essentials(-Plus) Installationen wenig Sinn. NFS ist ganz nett, macht aber IMHO nur bei NetApp wirklich Sinn. Und dann auch nur, wenn man die NFS Lizenz eh schon hat. Ansonsten würde ich bei NetApp auch nur die Wahl zwischen FC und iSCSI sehen. SAS ist auch möglich, aber auch nur dann, wenn man eine Umgebung hat, die absehbar nicht wächst. Ich halte für kleine Umgebungen iSCSI für einen sehr guten Kompromiss. 10 GbE muss da nicht mal sein, da man in der Regel eher IOPS statt MB/s braucht. Aber wenn man das Budget hat, ist das durchaus sinnvoll. Ob es 10 GbE im Server sein muss, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin im Server eher ein Freund von Multipathing statt weniger 10 GbE Links.

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Beitragvon lalanunu » 02.10.2012, 07:29

weigeltchen hat geschrieben:Jetzt bin ich raus. RAID 0 für eine Datenbank (eine Platte wech, alles wech), auf laufende physische Windows-Systeme, von denen einer der DC ist, ESXi installieren wollen...
Wenn ihr ESXi auf einem eurer Server installiert, sind die dort laufenden Anwendungen futsch. Es wird quasi ein neues Betriebssystem aufgesetzt, welches die Möglichkeit eröffnet, nun auf diesem System virtuelle Maschinen laufen zu lassen. Mir scheint, es fehlt ein gewisses Maß an Grundverständnis.


Huch ich meinte natürlich Raid 10 und nicht Raid 0!

PeterDA hat geschrieben:Mit direkter SAS Anbindung bist du zum einem in der Leitungslänge beschränkt und zum anderen können in der Regel deutlich weniger Host direkt per SAS angeschlossen werden als per iSCSI!

Pro Host bräuchte man 2 SAS Anschlüsse um redundant zu sein? d.h. wenn der Storage 4 SAS Anschlüsse hat wären 2 Hosts betreibbar?!

PeterDA hat geschrieben:Du willst mir doch nicht weißmahcen das eine vernüpftige FC Struktur günstiger ist als eine Struktur mit Ethernet Switchs?

Theoretisch kann man doch FC oder iSCSI ohne Switch direkt anschließen, natürlich immer 2 Leitungen wegen Redundanz?!

PeterDA hat geschrieben:Bei zwei Servern willst du dann aber möglichst ein HA Cluster um beide Kisten auch nutzen zu können. Schau dir dir Kits mal an http://www.vmware.com/de/products/datacenter-virtualization/vsphere/compare-kits.html ich würde wohl zum Essentials Plus Kit tendieren.

Warum nicht 2x vSphere Standard? Für was stehen die SnS? Ist das der Support von VMWare den man sich einkaufen sollte?

weigeltchen hat geschrieben:Jetzt bin ich raus. RAID 0 für eine Datenbank (eine Platte wech, alles wech), auf laufende physische Windows-Systeme, von denen einer der DC ist, ESXi installieren wollen...
Wenn ihr ESXi auf einem eurer Server installiert, sind die dort laufenden Anwendungen futsch. Es wird quasi ein neues Betriebssystem aufgesetzt, welches die Möglichkeit eröffnet, nun auf diesem System virtuelle Maschinen laufen zu lassen. Mir scheint, es fehlt ein gewisses Maß an Grundverständnis.


Huch ich meinte natürlich Raid 10 und nicht Raid 0!


Welche schwerwiegenden Nachteil hat nun eine direkte SAS Anbindung gegenüber einer direkten iSCSI Anbindung? Es ist bei uns nicht vorgesehen jeden Tag neue LUNS zu erstellen und rumzuswitchen. Bei beiden muss ich sowieso Erweiterungskarten für den Server kaufen, wobei die SAS wohl günstiger sein sollten?!
Die SAS Anbindung wurde uns bei dem HP P2000 G3 empfohlen.
Eine iSCSI 1Gbit Anbindung bei dem Fujitsu DX80 S2.

Kann man sich irgendwo einen Preisüberblick von Storages verschaffen?! Gibts da irgendwo einen interessanten Shop wo man sich die Storages mit verschiedenen Konfigurationen anschauen kann um zu vergleichen? Weil ich das Gefühl habe der Netapp ist bestimmt teurer als die Lösungen von HP oder Fujitsu. Er bietet ja zudem auch Features wie Deduplizierung die von anderen nicht angeboten werden.

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Beitragvon IronEagle » 02.10.2012, 07:52

Die Frage ist wieviel Dedup bei so einer kleinen Umgebung reisst. Wir sehen hier durchaus eine Halbierung des Speicherbedarfs durch Dedup, aber das sind VMs die alle aus dem gleichen Master stammen, also einen sehr hohen Anteil gleicher Datenbloecke haben.

NetApp macht aber derzeit gute Angebote fuer Neukunden die mit einer 2xx0 einsteigen wollen, einfach mal durch ne aktuelle c't blaettern. Man muss aber bei nem NetApp HA Paerchen beachten, das jeder Kopf Festplatten benoetigt, wo u.a. das Betriebssystem drauf laeuft. D.h. auch bei einerm Aktiv-Passiv Setup hast du nicht alle Festplatten an einem Kopf zur Verfuegung, mindestens 2 gehen an den passiven.

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Beitragvon weigeltchen » 02.10.2012, 09:24

In die Planung muß noch mindestens ein weiterer Server einbezogen werden. Den braucht man, um überhaupt einigermaßen sinnvoll an die Umsetzung heranzugehen.

Dann könnte das wie folgt ablaufen:

- Storage beschaffen, bei der Umgebung SAS am sinnvollsten (bis zu 4 Host redudant bei den gängigen Modellen der üblichen Verdächtigen mit 2, 3, 4 oder mehr Buchstaben.)
- Server neu, mindestens temporär muß der vorhanden sein, mit 2 SAS-Controllern für den Storage, 4 oder mehr NIC, Platten muß nicht, USB-Stick für ESXi Installation, RAM was bezahlt werden kann
- Erweiterungen für die vorhandenen Server beschaffen, also SAS-HBAs, NIC (da vermutlich nur intern 1 oder 2 vorhanden), RAM
- auf den neuen Server ESXi installieren, DS auf dem Storage anlegen, VM erstellen, als weiteren DC einrichten, dann die Rollen vom "alten" DC übernehmen
- jetzt könnte man den Server 1 p2v, besser noch in einer weiteren VM die Firebird neu aufsetzen, eine weitere VM als Fileserver - Dienste trennen
- Server 1 ist nun bereit zum aufrüsten, RAM, NIC und HBAl rein, ESXi auf USB-Stick installieren, an den Storage ran,
- auf Server 1 den Exchange als VM, Autocad von Server 2 als weitere VM, die Home-Laufwerke als VM
- Server 2 ist virtualisiert und frei für die Aufrüstung, wie oben.

Nun könnte man die VM vom neuen Server auf den Server 2 legen und der neue Server wäre obsolet, daher oben als temporär bezeichnet.
Jetzt vllt. noch ein vCenter Server als VM aufsetzen, beide ESXi-Host als Cluster einrichten, den obsoleten Server möglicherweise als Backup-Server nutzen mit entsprechender Kapazität und einem Backup-programm des Vertrauens.
Lizentechnisch kann man mit den Essentials anfangen, damit wäre Backup geklärt und update der Host sind möglich. Den Rest macht das Systemhaus.

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Beitragvon irix » 02.10.2012, 10:03

Also ......
bei den ueblichen Storagesystemen welche SAS als Host Channel verwenden lassen sich dank der 8 Anschluesse, verteilt auf die 2 Controller, dann 4 Server anschliessen und das natuerlich redundant. Redundant heist dann aber in der endgueltigen Konzequenz 2 HBAs im Host.

Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt hier ein extrem gutes Preisleistungsverhaeltnis bei sehr guter Latenz. Da die Vor und Nachteile schon in anderen Threads durchgekaut wurden schreib ich hier erstmal nichts mehr weiter.

Was iSCSI angeht so brauchsts durchaus eine Menge Festplatten um 2x1GbE bei Random IO damit die Bandbreite nicht ausreicht. Fuer 10GbE muss man seine umliegendes Netzwerk mit in die Planung aufnehmen damit Synergieeffekte entstehen. Die div. vSphere Feature profitieren hier natuerlich gleich mit. Die meisten Umgebungen welche ich bei Kunden realisiere sind iSCSI Umgebungen.

FC hat natuerlich seine Berechtigung und ist das Storage Protokoll schlecht hin. Nur sinkt der Verbreitungsgrad und Langfristig wirds wohl verschwinden. Bei deiner Kleinstumgebung und den geringen Anforderungen halte ich FC fuer die falsche Wahl sofern du nicht dein Budget offen legst. Nichts desto Trotz gibts von den Herstellern interessante Einstiegsbundle so mit Storage + 2x Brocade 300.

Deine Hosts haben wie schon bemerkt wenig Speicher und wahrscheinlich auch zuwenig Netzwerkkarten. Fuer iSCSI und vSphere Essentials Plus ist 6x 1GbE das Minimum.

Auf der VMware HCL stehen die FC Storage je wie sich gestestet und supportet sind mal mit Fabric bzw. Direct drauf.

Bei iSCSI hatten wir neulich einen Tread zu dem Thema aber ich hab vergessen was heraus kam. IIRC testet VMware hier keinen direkt Anschluss weil sie sagen das sie ja TCPIP testen und somit es vom Storagehersteller abhaengt.

Ich kann nur sagen das ich ein direkt angeschlossenes Shared iSCSI System noch nie gesehen habe. Man muss auch wissen das trotz "Active/Active" Controller eine Lun immer nur an einem prefered Controller haengen kann und somit nur eine von deinen 2 Leitungen sinnvoll verwendet werden. Das sieht mit einem iSCSI geeignetem Switch dann wieder ganz anders aus.


Also die NetApp 2020 ist ausgelaufen und die beiden Nachfolger sind schon einige Zeit am Start. Natuerlich kann man eine 2220/40 downstrippen so das es auf dem Papier guenstig wird.... nur ist sie nicht sinnvoll Einsetzbar und aus 6x2TB werden bei RAID DP und einer Hotspare dann nur 3x80 IOPS. Auch

Vergleichbar zu einer HP MSA2000G2 sind wahrscheinlich IBM DS3524 bzw. das 3.5" Modell und die Dell MD 32x0(i,f).

Zu der Fujitsu Kiste kann ich nicht soviel sagen und zur Netapp.... nettes Teil aber was die Moeglichkeiten dort angeht weit ueber den anderen. Sie hat SAS Backend als default genau wie iSCSI fuer das Frontend. Dazu die wahlfreie Bestueckung des Mezzanine Boards. Die Hardware ist eigentlich wenig besonders.... hier machts die Software und die ist fast unueberschaubar. Natuerlich nimmt man seine NetApp wie alle anderen Storage mit DUAL Controller damit man Updates und Teiletausch im lfd. Betrieb machen kann.

Oh.... die Arbeit ruft...

Gruss
Joerg

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Beitragvon PeterDA » 02.10.2012, 10:27

hi,
zu deiner Frage warum nicht 2 Standard Lizenzen. Ganz einfach weil du dann noch einen vCenter brauchst und das ist deutliche teurer als das Essential Plus Kit. SnS ist der Support und Update Berechtigung. Die MUSST du beim ersten Kauf für min. 1 Jahr mitkaufen.
Zu den Storage Fragen sollte alles gesagt sein.

Gruss Peter

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Beitragvon IronEagle » 02.10.2012, 10:58

NetApp ist mit 6 Platten in einer HA-Config nicht wirklich einsetzbar, wer sowas verkauft gehoert geschlagen.

Unterm Strich bleib da nur eine Platte pro Controller die "arbeitet", alle andern sind Parity oder Hotspare. 12 is da wirklich das Minimum, und dann bitte als VMWare Datastore kein SATA.

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Beitragvon PeterDA » 02.10.2012, 11:05

dem kann ich mich nur anschliessen. Haben letztens unsere 2020 auf aktive/passiv konfiguriert. Sonst macht das mit sata überhaupt leinen spass.

Gruss peter

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Beitragvon irix » 02.10.2012, 11:10

Dann nimm mal eine 2240-4 und mach einen Flashpool aus SSDs und ein paar SATAs....dann flutscht es auch gleich wieder :)

Gruss
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Beitragvon IronEagle » 02.10.2012, 11:22

Selbst fuer passiv brauchste 2 Platten fuer den zweiten Kopf, bleiben noch 4. Die dann als raid 4, ne Hotspare, und es bleibt nicht mehr viel zum "arbeiten".

FlashPool - ja, ich sitz gerade vor TR-4070 und schau mir die Haken und Limits an, um zu beurteilen ob das fuer uns bei einem neuen 6240 Cluster Sinn macht...

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Beitragvon UrsDerBär » 02.10.2012, 12:07

Und wenn man da schon am neu planen ist, sollte man die Features vom neuen Server 2012 nicht ausser acht lassen. Eventuell erreicht man da nämlich schon ein verdammt gutes, Exchange/SQL-Resistentes High-Available-Storage. Was die Jungs da mit SMB 3.0 auf die Beine gestellt haben ist schon ziemlich extrem.

Mit zwei Standardserver + 4 RAID-Karten + JPODS+ 2xWindows Lizenz hat man ein Vollredundantes Storage mit transparentem Failover wie mit einem SAN-Spiegel mit jeweils 2 RAID-Controller.

EDIT: Da habe ich wohl etwas voreilig etwas in die Welt geprustet. Windows muss via JPOD auf die gleichen Discs zugriff haben. Also nur so halb Doppelt gemoppelt. quasi wie eine Hardware-Storage-Box mit Dual controller. Sprich wir haben die Backplane immer noch als SPOF. Aber wer hat schon gespiegelt Storages im Einsteigerbereich. ;)

Siehe zbsp. http://www.aidanfinn.com/?p=12902

Kann man auch als HA-NFS-Server für VmWare benutzen. Oder grad HyperV und dann die VM's direkt vom Fileserver her Applikationskonsistent mit VSS und Boardmitteln sichern. Bin da echt gespannt wie gut das alles in der Praxis funktioniert. Sofern schon, dann müssen sich die traditionellen Storage-Hersteller evtl. bald warm anziehen.

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Beitragvon lalanunu » 04.10.2012, 10:06

Also sollte eine SAS Anbindung für uns mehr als ausreichend sein, insofern der dann verwendete Storage min. 8 SAS Anschlüsse bietet so das maximal 4 Server redundant angeschlossen werden können. Wobei sich mir die Frage stellt, wo es sich lohnt anstatt 1Gbit dann 6Gbit zu haben?

Es gibt von euch keine Empfehlung für den HP P2000 G3 oder Fujitsu Eternus DX80 S2? Dann werd ich die Systemhäuser nochmal anschreiben und nachfragen was Storages von Dell und IBM kosten würden.

Wegen der VMWare schrecken die Lizenzkosten schon etwas ab. Das normale Essentials ist da noch richtig günstig im Vergleich zu Standart (pro CPU) oder der Plus.
Ob wir die ganzen Features brauchen, wissen wir jetzt auch nicht. Viel darunter vorstellen kann ich mir sowieso nicht, da ich es noch nie vor mir hatte.
Wobei ich auch denke, dass das Essentials Plus am sinnvollsten wäre, da schön 3 Server mit inklusive sind. Für einen weiteren Server müsste man sich dann eine Standartlizenz kaufen?

Es geht nur darum, dass wenn irgendwas Ausfällt, die Ausfallzeiten möglichst gegen 0 tendieren, weil jeder Ausfall Geld kostet.

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Beitragvon Sven_B1982 » 04.10.2012, 11:56

also wir haben bei uns auch eine SAS-Lösung und im vergleich zu ausprobierten iSCSI und NTF-Lösungen ist sie deutlich schneller. man sollte nicht vergessen das bei NFS und auch bei iSCSI ein overhead vorhanden ist und schnell ist man dann bei der Grenze von etwa 100 MB/s was bei SAS eben erst bei 750MB/s ist. Gerade bei Backups(z.B. auf ein anderes Storage) kann das von Vorteil sein allerdings halt erst bei großen Datenmengen.

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Beitragvon MarcelMertens » 04.10.2012, 13:08

lalanunu hat geschrieben:Wobei ich auch denke, dass das Essentials Plus am sinnvollsten wäre, da schön 3 Server mit inklusive sind. Für einen weiteren Server müsste man sich dann eine Standartlizenz kaufen?


Sowohl neuen vCenter Server + CPU Lizenzen (wobei es auch hier Upgrade Lizenzen gibt).
Der Sprung von Essentials + zu Standard ist sehr teuer

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Beitragvon lalanunu » 04.10.2012, 16:31

Wie gesagt, wollen wir eigentlich keinen zusätzlichen neuen (kompletten Server) kaufen sondern den zweiten Server (welcher nicht DC ist) mit einer CPU und Speicher erweitern, d.h. 2 CPU's auf einem Board.

Jetzt stellt sich mir die Frage wie man das mit der SAS Anbindung an den Storage macht.

Wie weigeltchen meinte brauchen wir in jedem der zwei Servergehäuse 2 SAS Controller. Da geh ich davon aus, dass es sich dabei um Controller mit nur einem SAS Anschluss handelt den sich dann beide CPU's auf einem Board (also zwei Server) teilen könnten ohne das es Probleme gibt?!

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Beitragvon irix » 04.10.2012, 16:44

Ich war das mit der Aussage ueber die 2 Kontroller. Das macht man aber wegen Redundanzgruenden. So ein SAS Kontroller (der hat kein RAID) kommt mit 2 Ports daher. Mit den CPUs im Server hat das nur bedingt[1] etwas zutun.

Die Frage also ob ihr in euere Server 2 SAS HBA und eine Quadport NIC hinein bekommt.

Bei den akt. SandyBridge Servern haengen die PCIe Sachen direkt mit an der CPU so das die nutzbare Anzahl an Slots mit von der Bestueckung der CPU Anzahl daher geht. Sprich 4 PCIe bei 1x CPU und dann 7 PCIe bei 2x CPU sofern man von einer 2 HE Maschine ausgeht.

Gruss
Joerg

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Beitragvon weigeltchen » 04.10.2012, 17:40

lalanunu hat geschrieben:Wie gesagt, wollen wir eigentlich keinen zusätzlichen neuen (kompletten Server) kaufen ...

Heißt also, es bleibt bei zwei Servern, die z.Zt. produktiv als Windows-Maschinen laufen.
Mich würde jetzt wirklich brennend interressieren, wie ihr die Virtualisierung der Server vornehmen wollt, so vom technologisch-organisatorischen Ablauf her gesehen.


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