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SAS-Controller-Empfehlung für Supermicro H8DME-2

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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SAS-Controller-Empfehlung für Supermicro H8DME-2

Beitragvon sambu » 04.06.2012, 21:57

Hi,

mein 4 Jahre alter Thomas-Krenn-Server muss aufgerüstet werden. Das Board hat PCIe x8, Version ist glaube ich 1.1 (steht zumindest in der Spezifikation zum Chipsatz MCP55 auf ner Wiki)
Aktuell würde ich zu was günstigem tendieren (150-200€, ggf. ebay)
Mehr Geld würde ich ausgeben (-500€), wenn die Karte ne gewisse "Zukunft" hätte und in einem neuen Server in 1-2 Jahren auch noch mitgenommen werden könnte. Oder für nette Features wie Hybrid-RAID oder ähnliches.
4 Ports würden aktuell reichen. 2 x RAID1 kommt jetzt rein (2x SAS, 2xSATA) 8 Port wären aber sinnvoll, ggf. weiteres LD, SSD...
Adaptec 6805 8x, LSI 9261-8i 8x?
LSI LSI00194 SAS9211-8i Single 8-Port?
DELL PERC 5/i 8-Port?

ESXi5-geeignet muss sie sein. Bin sehr gespannt was ich empfohlen bekomm.

Viele Grüße und Danke!
Alex

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Nutzung

Beitragvon sambu » 16.06.2012, 12:08

Hallo,

schade, hab mir wohl zuviel erhofft. Insbesondere scheinen die Cachinglösungen in der Praxis ja keine Rolle zu spielen!? LSI CacheCade Pro 2.0 oder das von Adaptec...ist das alles Schrott?

Gruß
Alex

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Beitragvon tester78 » 17.06.2012, 17:45

Ich nutze Cachecade seitdem es verfügbar ist unter 4.1 und bin sehr zufrieden und profitiere auch von der besseren performance, und würde jederzeit wieder so eine Karte kaufen.

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Version

Beitragvon sambu » 17.06.2012, 23:29

Hi,

klingt interessant. Technische Details zur Lösung kenne ich nicht. Was hast Du für nen Controller, was für Platten, für SSDs, welche Softwareversion? Hast Du ne Messung zur Performancesteigerung? (kann man das Caching einfach mal abschalten?)

Bin jetzt gespannt wie sich mein RAID 1 aus 2x Hitachi SAS 3,5" 15k 600GB am vorhandenen 9650 machen. Dann werd ich entscheiden, ob und welchen Kontroller ich kauf. Frage mich, ob sich solche Lösungen bezahlt machen gegenüber reinen SSD-Lösungen an einfachen Controllern, wenn ich so die Preise einer Samsung 830 256GB oder ähnliches betrachte.

Gruß
Alex

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Beitragvon tester78 » 18.06.2012, 08:43

6 x Cheetah 600GB 15K im Raid und 2 x OCZ Vertex 2 60GB im Raid 1 (heute würde ich bessere SSDS nehmen) mit LSI 9261.
Mein Test bestand nur darin mit und ohne Cachecade eine 4.1 Installation mit dem gleichen Gast und meinen Datenbankanwendungen darauf. Und diese laufen mit Cachecade besser.

http://s7.directupload.net/file/d/2925/mjw5waw6_jpg.htm

Das Caching kann einfach abgeschaltet werden. Ich nutze glaube ich noch Version 1.

Eine Consumer SSD als reinen Datastore würde ich sowieso nicht einsetzen.

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Beitragvon irix » 18.06.2012, 13:45

CacheCade 1.0 = Reines ReadOnly Caching
CacheCade 2.0 = Read/Write Caching

Schoen zuhoehren das es eine Verbesserung zeigt. Ich hab 2 Server hier liegen welche die naechten Tagen in den Testbetrieb gehen und die haben jeweils 2x100GB SATA SSD fuer CacheCade 1.0.

Gruss
Joerg

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Konfiguration?

Beitragvon sambu » 18.06.2012, 23:32

@tester87: Die 6x Cheetah in 2 Logical Volumes als RAID5, also jeweils 3 Platten?
Und die 2 SSDs als RAID 0 (Du hattest RAID 1 geschrieben...) oder versteh ich den Screenshot falsch?
Die SSDs sind dann als Cache den beiden LVs gleichzeitig zugeordnet?

Verständnisfrage: eine SSD ist beim Schreiben sequentieller Daten nicht unbedingt schneller als ne 15k SAS. Nach was für Kriterien entscheidet das der Kontroller wo die Daten erstmal hingehen?
Und zum Lesecache: Es werden also Statistiken über "heiße" Daten angelegt und diese gecached. Wie ist das dann bei ner Datenbank, die z.B. in 4x20GB großen Files abgelegt ist? Wird dann das ganze File in den Cache gespiegelt?

Warum würdest Du keine Consumer-SSDs mehr verwenden? Die Samsung 830 ist beispielsweise in der Kompatibilitätsliste der LSI-Kontroller. Bewertest Du das Risiko für fehler/Datenverlust hoch? Bei der geringen Lebensdauer und den sinkenden Preise kauf ich mir in 2 Jahren lieber wieder ne neue wie jetzt 1200€ für 100GB Hitachi SAS SSD auszugeben. Oder hat die viele andere Vorteile?


Gruß
Alex

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Beitragvon Dayworker » 19.06.2012, 15:22

Das Problem von Consumer-SSDs ist allgemein neben dem geringeren Garantiezeitraum die maximal spezifierte Schreibleistung oder die Datenfehlerrate.
Für einige Intel-SSDs der Consumer-Schiene wurde die Schreibleistung zwar schon mit 2PB spezifiert, daß ist aber noch meilenweit von den 35PB der Serverschiene entfernt. Während Consumer-HDDs (HDDs, für SSDs habe ich keine Zahlen gefunden) mit einer Datenfehlerrate von 10hochminus14 angegeben werden, ist die Serverschiene mit 10hochminus16 ebenfalls wieder weit darunter.

In dieselbe Denkrichtung geht auch die Entscheidung, weshalb man Server mit ECC-RAM ausstattet.


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