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Ausbau SAN-Infrastruktur, Feedback gewünscht.

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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Ausbau SAN-Infrastruktur, Feedback gewünscht.

Beitragvon *diego* » 19.03.2012, 15:06

Hallo zusammen,

Gegeben:

1 x HP BladeSystem c3000
8 x HP ProLinat DL460c
1 x Hitachi AMS2100
(2x4GB FC, 2x4GB Cache, Tray1 14 x 2TB SATA, Tray2 14 x 600GB SAS)

Darauf laufen aktuell so um die 130 VMs (bunt gemischt, DB, Webserver, SVN, Terminalserver, etc...).
Verteilt so ca.50:50 auf beide Trays.

Auf Tray1 ist zwar noch massig Platz, allerdings dank der SATA Platten die Performance natürlich massiv am Anschlag.
Bei Tray2 ist die Performance noch bestens, allerdings wird es dort so langsam Platzmäßig eng.

Die 8 ESX haben noch ein bißchen Luft, in spätestens 12 Monaten wird da aber der RAM auch am Anschlag sein.
Das Spielchen die kleinen Baldes durch neue Leistungsstarke (vorallem mehr RAM) zu ersetzen können wir allerdings wohl nicht ewig weiter machen.

Klar könnten wir nun einfach noch eine Erweiterungseinheit an die AMS hängen und die Controller gegen 2 x 8GB FC tauschen sowie die kleinen Blades austauschen.

Allerding halte ich das nicht für Sinnvoll und würde eher Richting zweites SAN (Hersteller?) und zweites Bladecenter tendieren.

Da Externe immer einen anderen Betrachtungswinkel haben wollte ich die aktuelle Umgebung hier mal zur Diskusion stellen.

Grüße
Diego

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Beitragvon PeterDA » 19.03.2012, 16:38

Hi,
bei den Blades muss man halt immer schauen ob die neuen noch in die alten Gehäuse passen. Wenn nicht muss man überlegen ob es Sinnvoll ist auf das neue Gehäuse umzusteigen. Ist meiner Meinung kein technisches Problem als viel mehr ein betriebwirtschaftliches. Sprich rechnet es sich!

Beim SAN ist es so ähnlich. Auch hier würde ich schauen wie wirtschaftlich es ist eine zusätzliche Erweiterungseinheit anzuschaffen. Sprcih wann sind die anderen Teile aus dem Service und was passiert dann? Ist das ncith Sinnvoll würde ich ein zweites SAN anschaffen und da wird es jetzt wohl auch etwas technisch. Will man den Wechsel zu einem anderen SAN Hersteller, weil man von seinem SAN nicht mehr so 100% überzeugt ist kann man sich umschauen. Ansonsten würde ich bei dem bleiben was ich kenne. Man sollte den Aufwand zwei unterscheidliche SANs zu Managen nicht unterschätzen.

Gruß Peter

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Beitragvon bla!zilla » 20.03.2012, 08:15

Die neuen Gen8 passen noch in das C3000, da sehe ich nicht das Problem. Insofern wäre der Austausch der Blades schon mal keine schlechte Sache. Es erscheint mir sinnvoller als ein neues Blade Enclosure samt Servern. Je nach Interconnects solltet ihr euch überlegen evtl. auf FlexFabric oder Flex-10 Module zu wechseln.

Wegen SAN: Eine Möglichkeit wäre natürlich ein zweites Storage zu ergänzen und dann die Maschinen zwischen den Systemen zu verteilen. Die Aufrüstung des Altsystem ist wahrschienlich nicht sinnvoll (Lautzeit Support??). Alternative wäre eine Storage-Virtualisierung wie DataCore. In diesem Fall könntet ihr Neu- und Altsystem betreiben. Entweder in Form unterschiedlicher Tiers oder in Form eines Spiegels.

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Beitragvon stahly » 20.03.2012, 09:02

bla!zilla hat geschrieben:...
Alternative wäre eine Storage-Virtualisierung wie DataCore.
....


Das ist eine feine Sache! Wir haben die Ablösung unseres alten Storage (DS4800) mittels SVC auf die XIV migriert. Alle VMs konnten über Nacht im laufenden Betrieb ohne Downtime auf das neue Storage verschoben werden.

Wenn mal einmal das Storage virtualisiert hat, ist eigentlich egal, was man für Systeme "unten drunter" hat. Altes und neues System oder langsam und schnelles System...

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Beitragvon echt_weg » 20.03.2012, 12:23

leistungstechnisch müsste die AMS2100 doch noch einiges mehr können. Ich denke da macht ein Aufstocken defintiiv noch sinn (ohne die Controller-Interfaces anzupassen!). Wenn das Gerät natürlich bald aus dem Service geht ist es was anderes....

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Beitragvon bla!zilla » 22.03.2012, 08:03

Ich denke auch: Von der Leistung her geht da noch was, sofern mehr Platten dazukommen. Offen bleibt der Support. Wenn Supporterweiterungen sind meist nicht ganz billig und da muss die Frage erlaubt sein, ob man nicht in ein neues System investiert.


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