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ZFS für Dummy's

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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Beitragvon e-e-e » 14.05.2012, 20:51

anonym99 hat geschrieben:
So sieht es aus wenn ich die SSD aufteile 5% sind etwas mehr als 8 GB (also Häfte vom RAM) und der Rest als Cache.


Ich glaube mein Mathelehrer hat mir früher was anderes erzählt, aber egal. (2,78 GB sind 5% von 60 GB brutto, also hast du wahrscheinlich nur die erste Partition erstellt)

Du musst jeweils nach dem Erstellen der Partition und vor dem Verlassen des fdisk-Untermenüs "execute" ausführen, desgleichen vor Verlassen des Formatmenüs.

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Beitragvon anonym99 » 14.05.2012, 21:33

Ohje was hab ich mir da nur gedacht mit den 5%, mein Fehler, bin heute nicht Fit :-/

Wo kann ich execute denn eingeben?

Code: Alles auswählen

format> fdisk
No fdisk table exists. The default partition for the disk is:

  a 100% "SOLARIS System" partition

Type "y" to accept the default partition,  otherwise type "n" to edit the
 partition table.
n
             Total disk size is 9345 cylinders
             Total disk size is 9345 cylinders
             Total disk size is 9345 cylinders
             Cylinder size is 12544 (512 byte) blocks

                                               Cylinders
      Partition   Status    Type          Start   End   Length    %
      =========   ======    ============  =====   ===   ======   ===
          1                 Solaris2          1  1401    1401     15
          2                 Solaris2       1402  9250    7849     84



SELECT ONE OF THE FOLLOWING:
   1. Create a partition
   2. Specify the active partition
   3. Delete a partition
   4. Change between Solaris and Solaris2 Partition IDs
   5. Edit/View extended partitions
   6. Exit (update disk configuration and exit)
   7. Cancel (exit without updating disk configuration)
Enter Selection: 6


format> execute
`execute' is not expected.
format>


im fdisk Menü kann ich nur 1 bi 7 eigeben und im format Menü kommt der Fehler siehe oben. Ich nutze Solaris 11.

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Beitragvon e-e-e » 15.05.2012, 02:07

Unter Openindiana sehen die Menüs ein wenig anders aus, da gibt es immer noch den Punkt "! <cmd>".
In deinem Fall wäre dann die 6 (wie du sie auch gewählt hast) richtig, da aber keine Veränderungen an der Partitionstabelle vorgenommen wurden (war ja schon laut Tabelle 15% + 84% partitioniert), kommt die Fehlermeldung. Da frage ich mich gerade, wieso er mit der Meldung "no fdisk table exists." eröffnet?
Unabhängig davon, wenn du beide SSDs partitioniert hast, probiere sie einfach einzubinden, wenn's klappt, ist alles schick. Die Partitionsbezeichnungen können etwas abweichen, kommt eine Fehlermeldung, probier' einfach cXtXdXpX bzw. cXtXdXsX (s wie slice) aus, hängt vom OS ab.

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Beitragvon anonym99 » 15.05.2012, 19:18

So schwere Geburt,

Code: Alles auswählen

 pool: tank
 state: ONLINE
  scan: none requested
config:

        NAME          STATE     READ WRITE CKSUM
        tank          ONLINE       0     0     0
          raidz1-0    ONLINE       0     0     0
            c3t2d0    ONLINE       0     0     0
            c3t3d0    ONLINE       0     0     0
            c3t4d0    ONLINE       0     0     0
            c3t5d0    ONLINE       0     0     0
errors: No known data errors


Dann

zpool add tank log mirror c3t6d0p1 c3t7d0p1
zpool add tank cache c3t6d0p2 c3t7d0p2


Viola

pool: tank
state: ONLINE
scan: none requested
config:

NAME STATE READ WRITE CKSUM
tank ONLINE 0 0 0
raidz1-0 ONLINE 0 0 0
c3t2d0 ONLINE 0 0 0
c3t3d0 ONLINE 0 0 0
c3t4d0 ONLINE 0 0 0
c3t5d0 ONLINE 0 0 0
logs
mirror-1 ONLINE 0 0 0
c3t6d0p1 ONLINE 0 0 0
c3t7d0p1 ONLINE 0 0 0
cache
c3t6d0p2 ONLINE 0 0 0
c3t7d0p2 ONLINE 0 0 0

errors: No known data errors


Trotzdem etwas seltsam das ganze, aber nun gut es läuft danke mochmal.

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Beitragvon UrsDerBär » 18.05.2012, 12:11

Hab da noch bissel weiter geforscht. Also RamDisks sind schonmal möglich, um da Stromausfälle abzufangen kämen noch ein paar Gedanken hinzu für Normalanwendungen:
Evtl. auch nur das ZIL und L2ARC als RamDisk-Cache, hat schonmal einer Gemacht:
http://www.c0t0d0s0.org/archives/4906-S ... disk..html

Wäre ein Mirror-ZIL mit RAM-Disks von anderen Computern. Eine könnte ja vielleicht sogar lokal sein, die andere auf einem zweit-Computer.

Idee wäre halt zum beispiel für Linked-Clones bei View ohne massig Festplatten ein mit verhältnissmässig wenig Platz, Aufwand und laufenden Kosten (Strom, defekte Festplatten etc. ) ein extrem schnelles-Subsystem zu haben. Evtl. könnte man da aber auch das Risiko eingehen, dass das Master-Image Hops gehen würde bei einem Fehler und es komplett in einer RAM-Disk vorhalten, müsste man irgendwie wieder zackig auf das System kopieren können. :)

Langsam verdichten sich die Spinnereien :D Hat noch jemand ein paar Ideen, nur her damit. :)

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Beitragvon e-e-e » 18.05.2012, 12:39

UrsDerBär hat geschrieben:Langsam verdichten sich die Spinnereien :D Hat noch jemand ein paar Ideen, nur her damit. :)


Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber Spinnereien trifft's schon ganz gut.
L2ARC ist nichts weiter als ein erweiterter ARC, also alles was nicht in den ARC (RAM) passt wird in den L2ARC (z.B. SSD) ausgelagert. Hast du also genug RAM, brauchst du keinen L2ARC und in deinem Fall würdest du den RAM zugunsten einer RAMDisk beschneiden und dann alles was ausgelagert wird, doch wieder in den RAM (Ramdisk) zurückschreiben. Hier versucht der Hund, seinen Schwanz zu jagen.
Ein ZIL (slog) in den RAM zu legen, ist genauso unsinnig, denn es soll ja die im RAM liegenden Daten schneller auf den zpool schreiben, bzw. eine Wiederherstellung nach Stromausfall ermöglichen. Legst du also die Informationen für eine Wiederherstellung in den RAM, sind diese natürlich mit weg, egal ob auf der gleichen Maschine, oder einer anderen. Dazu kommt noch der recht große Overhead und das Delay für die Übertragung auf eine andere Maschine.

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Beitragvon UrsDerBär » 18.05.2012, 13:49

Stimmt ja, also eigentlich schon das ZIL oder evtl. auch L2Arc extern mit zwei RAM-Disks von unterschiedlichen PC's. Also so wie der Typ das gemacht hat. Wäre ja je nach Verbindung performanter als eine lokale SSD.

Vor allem: Die einigermassen günstigen SLC's vo Intel mit gscheiten Zugriffszeiten gibts ja nimmer und die einzigen die noch was sinnvolles bauen ist noch der der alle grossen Storage-Hersteller beliefert. (Name grad entfallen) da kostet aber 100GB an die 3500 Euro.

Oder die OCZ-PCI-express Teile, die wären auch noch extrem schnell. Aber halt ziemlich verschachteltet MLC's


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