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Konfiguration P2000 G3

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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Konfiguration P2000 G3

Beitragvon djbreezer » 01.12.2011, 15:13

Hiho,
wir würden uns gern eine P2000 zulegen. Ich würde gern wissen, ob es möglich ist, die LUNs an bestimmte Ports der jeweiligen Controller zu binden. Ich habe mir das in etwa so vorgestellt:

Bild


Ist diese Konfiguration möglich? Falls ja, ist es die für diesen Einsatz "beste" Konfiguration?

EDIT: Oder sollte man lieber die Ports in die VLANs verteilen und somit die Redundanz erreichen?



Für alle iSCSI-Verbindungen würde ich MTU 9000 + FlowControl aktivieren. Pathselection MRU


Danke schonmal für die Antworten :grin:

Gruß
Alex

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Beitragvon djbreezer » 02.12.2011, 17:19

entweder ich hab da totalen mist gepostet oder die P2000 is doch nicht so oft vertreten wie ich dachte :D

Weiß echt keiner ob das geht? :grin:

Gruß

Alex

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Beitragvon bla!zilla » 02.12.2011, 18:22

LUN 1 (Volume 1) gehört Controller A, LUN 2 (Volume 2) gehört Controller B. Beide Volumes sind über alle Hostports sichtbar. ALUA sorgt dafür, dass immer der optimale Pfad verwendet wird. Fällt der Controller aus, übernimmt der zweite Controller. Du kannst Round Robin als Policy unter vSphere verwenden.

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Beitragvon djbreezer » 02.12.2011, 18:40

RR is aber laut HCL nich supportet. Steht zwar im BP von HP, aber was wenn ich Probleme hab? Dann muss ich den VMWare-Support kontaktieren. Und die werden mich natürlich erstmal auf die HCL aufmerksam machen.
Klar wäre RR hier die bessere Lösung, da ich die Pfade nicht vorgeben müsste. Nach deiner Variante müsste ich auch die Ports abwechselnd den VLANs zuordnen richtig ?

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Beitragvon bla!zilla » 02.12.2011, 19:04

Du kannst zwei VLANs machen, ja.

Controller A, Port 1: VLAN 1, Subnetz A
Controller A, Port 2: VLAN 2, Subnetz B
Controller A, Port 3: VLAN 1, Subnetz A
Controller A, Port 4: VLAN 2, Subnetz B

Controller B, Port 1: VLAN 1, Subnetz A
Controller B, Port 2: VLAN 2, Subnetz B
Controller B, Port 3: VLAN 1, Subnetz A
Controller B, Port 4: VLAN 2, Subnetz B

Wenn du kein RR machen willst, dann halt MRU. Dank ALUA nutzt VMware nur den optimierten Pfad. Du brauchst zwei VMkernel Ports, ein im , Subnetz A und einen im , Subnetz B. Beide müssen an den iSCSI Initiator gebunden sein. Im VMkernel Port A darf nur NIC 1 aktiv sind, im VMkernel Port B nur NIC 2.

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Beitragvon djbreezer » 03.12.2011, 13:57

jop so hätte ichs jetzt auch gemacht.

Du würdest also pro vDisk eine große LUN erstellen? Oder hab ichs da was missverstanden. Wenn ich mich nicht verlesen habe, sind vDisk's doch die Raids auf der P2000 und in denen muss man LUNs anlegen, oder?

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Beitragvon bla!zilla » 05.12.2011, 09:08

Korrekt. Eine Vdisk ist das Array samt RAID Level, ein Volume quasi eine Partition innerhalb der Vdisk die an einen Server präsentiert wird. Achte bei den Volumegrößen auf deine Anforderungen. Ein 14 TB Volume als Datastore braucht niemand. ;)

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Beitragvon Philipp Beitz » 13.12.2011, 11:06

Hallo djbreezer,

muss es denn eine HP P2000 sein oder bist du auch für andere Hersteller offen ?

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Beitragvon bla!zilla » 13.12.2011, 11:13

AFAIK ist das System schon beschafft.

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Beitragvon Philipp Beitz » 13.12.2011, 11:14

Ok danke für dein Feedback :) Vielleicht ja beim nächsten Mal :)

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Beitragvon bla!zilla » 13.12.2011, 11:55

Was hättest du als Alternative vorgeschlagen?

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Beitragvon Philipp Beitz » 13.12.2011, 12:07

Hallo,

ich wollte nachfragen, ob eine IBM DS3500 interessant gewesen wäre.

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Beitragvon bla!zilla » 13.12.2011, 12:12

Wo siehst du den Vorteil gegenüber der P2000 G3?

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Beitragvon Philipp Beitz » 13.12.2011, 12:17

Welches dieser Modelle hast du denn ?
* AP845A
* AW567A
* AW593A

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Beitragvon bla!zilla » 13.12.2011, 12:19

Ist doch pommes. Mich interessieren die Vorteile der IBM aus deiner Sicht gegenüber der P2000 G3.

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Beitragvon Philipp Beitz » 13.12.2011, 13:18

Eigentlich nicht da je nach Modell eine unterschiedliche Anzahl von Festplatten unterstützt werden aber da du direkt fragst :)

Deine P2000 G3 erreicht folgende Werte ( FC, SAS)
Random Performance
* Random Cache Reads unbekannt
* Random Disk Reads 18,192 IOPS
* Random Disk Writes unbekannt
Sequential Performance
* Sequential Cache Reads 1,552 MB/s
* Sequential Disk Reads 1,152 MB/s
* Sequential Disk Writes CME FSW unbekannt
* Sequential Disk Writes CME 914 MB/s

Die IBM DS3500 Base Performace erreicht folgende Werte ( FC, SAS)
Random Performance
* Random Cache Reads 140,000 IOPS
* Random Disk Reads 30,000 IOPS
*Random Disk Writes 7,500 IOPS
Sequential Performance
* Sequential Cache Reads 2,500 MB/s
* Sequential Disk Reads 2,000 MB/s
* Sequential Disk Writes CME FSW 1,100 MB/s
* Sequential Disk Writes CME 700 MB/s

im Performance Modus siehts etwas schneller aus :)

Die IBM DS3500 im Turbo Modus erreicht folgende Werte ( FC, SAS)
Random Performance
* Random Cache Reads 174.000 / 200,000 IOPS (FC, SAS)
* Random Disk Reads 35,000 IOPS / 40,000 ( FC,SAS )
*Random Disk Writes 11,000 IOPS / 12,500 (FC,SAS)
Sequential Performance
* Sequential Cache Reads 6,000 MB/s (FC und SAS)
* Sequential Disk Reads 4,000 MB/s
* Sequential Disk Writes CME FSW 2,600 MB/s
* Sequential Disk Writes CME 1450 MB/s

Weiter gehts mit Ausstattung der P2000 G3 mit FC

FC Ports per System : 4
iSCSI Ports per System : 0
SAS Connectors per System : 0
SAS Connections to Drives : 2
Maximum Number of Drives : 149 SFF/96 LFF
Maximum Cache : 4GB
Storage Performance Council Testing : No
Microsoft ESRP Testing : Yes laut http://technet.microsoft.com/en-us/exchange/ff182054

Vergleich zur IBM DS 3500
FC Ports per System : 0 or 8
iSCSI Ports per System : 0 or 8
SAS Connectors per System : 4 or 8
SAS Connections to Drives : 2
Maximum Number of Drives : 192 SFF &/or LFF
Maximum Cache : 4GB
Storage Performance Council Testing : Ja
Microsoft ESRP Testing : Unterwegs

Brauchst du noch weitere Daten ?

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Beitragvon bla!zilla » 13.12.2011, 13:26

Na ja, Benchmarkwerte ohne Angabe der Umgebung zu posten ist ein wenig witzlos. ;) Zudem muss man diese Werte zu bewerten wissen. Zudem vergleichst du unten eine P2000 G3 mit FC und bemängelst dann, dass sie keine iSCSI Ports hat. Für die P2000 G3 gibt es übrigens ESRP Zahlen.

Dachte es kommt etwas mehr als Marketing. ;)

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Beitragvon Philipp Beitz » 13.12.2011, 13:33

Nana, Marketing wäre etwas anderes, da hätte ich einfach die Features dir auf gesagt ;)
und nicht mir die Mühe extra noch gemacht die Performance Werte raus zu suchen.

Wenn du mehr zu den Unterschieden wissen möchtest dann sag Bescheid :)

Wie lauten denn die ESRP Zahlen der P2000 G3 ?

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Beitragvon bla!zilla » 13.12.2011, 13:40

Neee, Features aufzählen und Zahlen posten ist Marketing. Damit kann keiner was anfangen. Das System muss zum Usecase und Kunden passen. Wenn du es ganz genau nimmst, dann nehmen sich die IBM und die HP P2000 gar nichts. Am Ende des Tages merkt der Kunde es sicherlich nicht mal. Die tun ihren Dienst. Ich finde es immer ein wenig spaßig, wenn Zahlen aus Specs "als Vorteile" genannt werden. ;)

ESRP ist ja schwer per Google zu finden...

http://technet.microsoft.com/en-us/exchange/ff182054

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Beitragvon Philipp Beitz » 13.12.2011, 13:41

Na wenn du meinst :)

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Beitragvon djbreezer » 15.01.2012, 17:12

Heyho,
habe gerade die P2000 in Betrieb genommen. Alles so eingerichtet wie oben beschrieben´!

Nun habe ich das Problem, dass in der vmkernel.log folgende Meldung auftaucht:

2012-01-15T15:54:30.706Z cpu7:2862)Vol3: 647: Couldn't read volume header from control: Invalid handle
2012-01-15T15:54:30.706Z cpu7:2862)FSS: 4333: No FS driver claimed device 'control': Not supported

im vSphere Client bekomme ich immer wieder folgende Meldung:

Die Anmeldung beim iSCSI-Ziel iqn.1986-03.com.
hp:storage.p2000g3.1130133d9a auf vmhba35 @
vmk1 ist fehlgeschlagen. Der iSCSI-Initiator
konnte keine Netzwerkverbindung mit dem Ziel
herstellen.

Der Server verfügt über 2 Schnittstellen zum iSCSI-Netzwerk die Volumes sind erreichbar und alle Pfade werden korrekt angezeigt.

Hat jemand ne Idee?

Habe in beiden VLANs Jumbo-Frames aktiv und FlowControl deaktiviert.



EDIT:

Diese Meldung kommt nun außerdem:

2012-01-15T16:14:51.933Z cpu5:2053)WARNING: ScsiDeviceIO: 1218: Device naa.600c0ff00013032c4cf1114f01000000 performance has deteriorated. I/O latency increased from average value of 2921 microseconds to 153135 microseconds.

2012-01-15T16:14:57.794Z cpu3:2136)ScsiDeviceIO: 1198: Device naa.600c0ff00013032c4cf1114f01000000 performance has improved. I/O latency reduced from 153135 microseconds to 30163 microseconds.

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Beitragvon mbreidenbach » 15.01.2012, 17:39


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Beitragvon irix » 15.01.2012, 17:42

djbreezer hat geschrieben:...
Habe in beiden VLANs Jumbo-Frames aktiv und FlowControl deaktiviert.


Wenn du einen falschen Switch hast dann entscheide dich fuer FlowControl und gegen die JumboFrames.

Gruss
Joerg

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Beitragvon djbreezer » 15.01.2012, 17:45

danke erstmal für die Antworten... komme nämlich langsam hier ins schwitzen. Der Kram muss morgen laufen :roll:

Ist ein HP ProCurve 2848.

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Beitragvon djbreezer » 15.01.2012, 18:10

mbreidenbach hat geschrieben:Lesestoff:

http://h20195.www2.hp.com/v2/GetPDF.asp ... 801ENW.pdf


Bis auf:

As a best practice, change the default PSP option for VMW_SATP_ALUA to VMW_PSP_RR for P2000 G3 SAN environments. Secondly, for optimal default system performance with the P2000 G3, configure the round robin load balancing selection to IOPS with a value of 1.


Hab ich alles so eingerichtet wie es in dem Leitfaden steht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Pfadauswahl Plugin hier für diese Probleme sorgt.


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