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Serverkauf Dell R710

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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Serverkauf Dell R710

Beitragvon statthalter » 15.10.2011, 11:20

Hallo,

als Neuling in Sachen VMware Sphere plane ich gerade den Kauf eines geeingneten Servers für ein kleines Forschungsinstitut.

Die Ausgangslage ist wie folgt:

Aktuell haben wir zwei Windows 2003 R2 Server sowie einen Linux Webserver mit dem CMS Typo3.
Der eine Windows Server (Primary Domain Controller) dient als File-, Print-, DHCP- und DNS-Server,
der andere (Secondary Domain Controller) als DNS-, IIS-, WSUS- und vor allem als Mail-Server mit Exchange 2003 SP2.

Auf die Server greifen aktuell ca.30 Arbeiststation zu - Tendenz steigend.

Nachdem zunächst eigentlich das Upgrade auf 2x Windows 2008 R2 plus Exchange 2010 auf zwei neuen Servern angedacht war,
hat mich unser lokales Systemhaus auf das Thema Virtualisierung mit VMware gestoßen.

Inzwischen habe ich mich etwas in die Materie eingelesen und auch schon mal eine kleine Testumgebung mit dem ESXi Hypervisor 4.1 U1 aufgebaut.
Nun möchte ich einen geeigneten Server kaufen, auf dem ich die drei VMs mit VMware vSphere Essentials performant betreiben kann und auch noch etwas Luft für zusätzliche VMs in der Zukunft habe.

Von unserem Händler wurde mir der Dell Poweredge R710 mit folgender Konfiguration angeboten:
    1x Intel Xeon E5645 6C, 2.40GHz, 12M Cache, 5.86 GT/s
    24 GB Speicher (6x4GB Dual Rank RDIMMs) 1333MHz
    PERC 6/i, Integrated RAID Controller, 2x4 Connectors, PCIe, 256MB Cache
    Festplatten: 2x 300GB, SAS, 3,5 Zoll, 15K HDD (Hot Plug), 4x 1000GB, Near Line SAS, 3,5 Zoll, 7.2K HDD (Hot Plug)
    1x internes SD Kartenmodul mit 1GB SD Karte für die integrierte Virtualisierungsfunktion
    16X DVD+/-RW ROM SATA Drive
    iDRAC6 Enterprise Server Management Card
    Redundantes Netzteil (2PSU) 870 Watt
Die Konfiguration von VSphere hinsichtlich der Festplatten hab ich mir wie folgt vorgestellt:
    Installation von VSphere auf der internen SD-Karte
    Installations der drei VMs auf 2x 300GB SAS im Raid 1
    2x 1TB Near Line SAS im Raid 1 für die Daten des Fileservers
    2x 1TB Near Line SAS im Raid 1 für den Exchange 2010 Postfachspeicher
Was haltet ihr von der Ausstattung des Servers und meinen Ideen hinsichtlich der Konfiguration?
Reicht der eine E5645 mit seine 6 Kernen für die drei VMS? Alternativ könnte ich auch gegen geringen Aufpreis 2x Xeon E5620 4C, 2.40Ghz, 12M Cache, 5.86GT/s QPI bekommen.
Für Ideen und Vorschläge bin ich sehr dankbar!

Grüße André

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Beitragvon irix » 15.10.2011, 11:34

Da ich am packen fuer Kopenhagen bin... nur kurz:
- Perc6i ist die alte Version des Controllers. Aktuell ist H700 mit der Option von 1Gb Cache
- Sofern es nicht Kapazitaetsgruende hat wuerde ich den Unfug mit den einzelnen RAID1 sein lassen und und ein RAID5 mit vielen SAS Spindeln im 2.5" Format machen. Da profitieren dann alle VMs von.
- Die Sache mit mit Installation auf USB/SD macht viel Sinn wenn der Server kein RAID bzw. Localstorage hat weil er an einem SAN haengt. Wenn man aber nen RAID die Frage warum nicht auch das OS davon profitieren sollte?
- Mit dem 2 Proz. brauchts fuer den auch Speicher. Somit 6x4Gb oder 6x8. Bei letzterem ueberschreitest du aber die Grenze des kostenlosen vSphere Hypervisors 5 welche nur Server mit max. 32GB erlaubt
- Ja der eine 6 Kerner reicht
- Backup nicht vergessen.

Wenn du nen Preis fuer nen Vergleich haben willst schick mir deine komplette Wunschkonfig per PM.

Gruss
Joerg

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Beitragvon statthalter » 15.10.2011, 12:36

Hallo Joerg,
vielen Dank für deine superschnelle Antwort!

Wir beziehen sämtliche PCs und Server in unserem Institut über einen Rahmenvertrag (Uni). Von daher bin ich etwas gebunden, sowohl hinsichtlich der Auswahl der Geräte, z.T. auch hinsichtlich der Konfiguration.

Der H700 ist in unserem Konfigurator nicht enthalten - da müsste ich ein seperates Angebot einholen - ist der Perc zu langsam?

Bezüglich der Raids: die von mir gewählte Konfiguration hat folgende Hintergründe: Die Near Line SAS Platten bekomme ich wesentlich günstiger, als normale SAS-Platten. Da sie aber nur 7,2k haben, habe ich zusätzlich die zwei 300GB SAS 15k Platten gewählt, um für die VMs mehr Performance zu haben. An Kapazizäten brauch ich für den Fileserver langfristig schon so ca. 1TB, für den Exchange plane ich aktuell maximal 500GB für den Postfachspeicher, da ist also noch Luft. Um vergleichbare Kapazitäten mit 2,5 Zoll SAS Festplatten zu erreichen, müsste ich ein vielfaches ausgeben und das Budget hat natürlich seine Grenzen.
Wenn ich deinen Tipp hinsicht der Installation auf SD-Karte einbeziehe, könnte ich ja alternativ das OS und die VMs auf die 300er im Raid1 packen und die restlichen 4x 1TB im Raid 5 für sämtliche Daten, dann hätte ich sogar noch 1TB Hotspare, oder?

Gut zu wissen, das ein Prozessor aktuell reicht - dann kan man später evtl. sogar noch aufrüsten.

Bezüglich Backup hab ich mir überlegt, sowohl die VMs, als auch die Daten per ISCSI auf unser NAS zu sichern (Netgear Readynas 2100). So könnte ich dann später im Fall der Fälle von einem Backup-Server (wir wollen einen der alten Server dafür aufrüsten) auf die VMs zugreifen.

Grüße André

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Beitragvon Martin » 15.10.2011, 18:30

Bei nur einem Prozessor zu Anfang bitte auch beachten, ob es dann später den genau passenden Prozessor überhaupt noch zum Nachkaufen gibt. Wir sind inzwischen dazu übergegangen, für alle System gleich am Anfang die CPUs mitzubestellen, sofern nicht eindeutig klar war, daß über die Abschreibungszeit keine Aufrüstung benötigt wird.

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Beitragvon statthalter » 15.10.2011, 18:55

Hallo Martin,

danke für den Hinweis - solche Befürchtungen sind sicherlich nicht unberechtigt.
Aktuell würde mich allerdings der doch recht hohe Aufpreis für die 2te CPU davon abhalten, aber vielleicht ist das zu kurzfristig gedacht - das lass ich mir nochmals durch den Kopf gehen.

Grüße André

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Beitragvon PeterDA » 15.10.2011, 21:17

Hallo Andre,
Ich würde wie Jörg schon geschrieben hat, möglichst vielen Spindeln verbauen,damit du die I/Os bekommst. Sonst bekommst du relativ schnell Probleme. Ausserdem würde ich in deiner stelle die Dienste zu trennen. Ein Dienst eine VM! Dann Windows 2008 R2 als Datacenter lizensieren und du hast alle VMs auf der Kiste lizensiert. Und im Bereiche Lehre und Forschung kostet das ja nur einen Apfel und ein Ei...

Gruß. Peter

P.S. Würde die Kiste auch gleich mit 2 CPUs ausstatten und deutlich mehr RAM.

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Beitragvon irix » 15.10.2011, 21:34

Der alte Perc6 duerfte so um die 4 Jahre alt sein. Der H700 ist sein Nachfolger und das aktuelle Modell. Also wenn ich heute Neukaufe und das fuer die naechsten 3-5Jahre dann moechte ich was halbwegs aktuelles haben.

Der Perc6 kann bei einem Diskgroup mit RAID1 Level keine vDisks anlegen und somit klappt das nicht eine kleine Boot LUN fuer den ESXi anzulegen.

Ich wuerde 8x300 SAS 10K 2.5" nehmen in einem RAID5 inkl. Hotspare. Da ergibt knapp 1,7TB Netto. Deine VMs erstmal nur so gross wie noetig weil vergroessern geht im lfd. Betrieb.

Wie du eine 1TB Grosse VM mit vcbghetto2 oder dergleichen wegsichern willst erschliesst sich mir nicht. Du must den Hypervisor lizenzieren und dann Veem oder Quest mit seinem vRanger einsetzten.

Gruss
Joerg

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Beitragvon statthalter » 16.10.2011, 16:42

Hallo Peter, hallo Joerg,

vielen Dank für eure sehr hilfreichen Hinweise!
Ich muss zugeben - gestern hat mir erst einmal der Kopf geraucht bei all den Infos und ich musste die Sache erst einmal sacken lassen.
Nachdem ich mich jetzt auf der Grundlage eurer Infos noch etwas mehr eingelesen habe, blicke ich jetzt (hoffentlich) etwas besser durch.

Folgendes ist soweit klar: Ich bestelle auf jeden Fall den neuen Raid-Controller Perc H700. Auch bei den CPUs werde ich gleich 2 bestellen - ich muss allerdings noch klären, ob das Budget für 2xE5645 reicht - der Aufpreis zu 2x E5620 ist nämlich enorm.

Wenn ich euch richtig verstanden habe, packe ich für eine gute I/O Performance möglichst viele Spindeln in ein Raid5. Reichen bei den beschriebenen Anforderungen zunächst auch 5x 300 2,5 Zoll 10k?

Bezüglich der gewünschten Kapazität: Unser aktuelles Datenvolumen ist noch recht überschaubar: ca. 250GB Daten + aktuell ca.5 GB Exchange Postfach (bitte nicht lachen).
Da aber das Datenvolumen in letzer Zeit stark wächst und wir zahlreiche neue Mitarbeiter mit 2-8 GB großen IMAP Konten, welche auf den neuen Exchange 2010 migriert werden sollen, dazubekommen haben, plane ich mittelfristig mit 1TB Daten + 225 GB Exchange Postfachspeicher (30 Mitarbeiter x 7,5 GB Postfach maximal).

Ursprünglich hatte ich mal die Idee, die Daten sowie den Exchange Postfachspeicher per ISCSI LUN auf unser NAS (s.o.) zu speichern. Da es sich aber nicht gerade um ein High-End-Gerät handelt, hatte ich bedenken bezüglich der Performance.
Seit kurzen habe ich aber zumindest unsere Daten auf dem NAS und dieses per Software ISCSI an den Windows 2003 Fileserver angeschlossen - das läuft soweit recht stabil und schnell (im Gigabit Netz).

Wäre folgende Konfiguration eine Alternative: ESXI + VMs auf das Raid5 im Server und Daten + Exchange Datenbank per ISCSI auf das NAS? Das hätte zumindest Vorteile hinsichtlich der möglichen (zukünftigen) Kapazitäten.
Außerdem könnte ich dann die wesentlich kleineren VMs besser bspw. per vcbghetto sichern. Die Daten und den Exchange Postfachspeicher könnte ich dann - wie bisher - a) auf zusätzliche USB-Platten und b) auf ein zweites NAS an einem externen Standort sichern.

@Peter
Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann soll ich die einzelnen Dienste des Windows 2008 Servers auf möglichst viele VMs verteilen. Meinst du wirklich jeden Dienst (DHCP,DNS,IIS,WSUS etc.) auf eine VM? Oder fasst du verschiedene Dienste zusammen?
Die Datecenter Lizenz ist wirklich nicht teuer - allerdings brauch ich für 2CPUs auch zwei Lizenzen.

Nochmals vielen Dank und noch einen schönen Sonntag!

Grüße André

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Beitragvon PeterDA » 16.10.2011, 19:32

Hallo Andre,
also ich packe Dienste die zusammen gehören schon immer auf eine VM z.B.

- 1 VM für DC, DNS, DHCP
- 1 VM für File Server
- 1 VM für Printserver
- 1 VM für DB Server
- 1 VM für Webserver

Ob die I/Os reichen können wir von hier schlecht abschätzen. Du solltest dir im kalren darüber sein, dass alle VMs auf den Platten sich diese Teilen, daher kann es da schnell eng werden.

Bezüglich Backup solltest du dir ein schlüssiges Konzept überlegen. Das mit einer USB Plattte wird nicht gehen. Auf ein NAS sichern ist immer gut allerdings ist die Frage mir was für Tools du das machen willst. Bei der Free Version des ESX (VMware Hypervisor) gibt es da ein paar Einschränkungen. Daher auch der Tipp von Joerg (den ich absolut unterstütze) Eine ESXi Lizenz kaufen und dann Veeam oder vRanger nutzen, auch wenn das nochmal Geld kostet. Beim Backup sparen halte ich für falsch, dann kann man es auch gleich lassen.

Du hast recht wenn du zwei CPUs hast dann brauchst du zwei Datacenterlizenzen. Ich habe da mal vor einiger Zeit eine ROI berechnet und kam bei Lehre & Forschung Lizenzen bei 5-6 Windows VMs raus, wenn ich mich trecht entsinne. Und so wie ich dich verstanden habe darfst du auch L&F kaufen (An die Mitleser nicht neidisch werden... ;) ) .

Wenn du noch Fragen hast sag bescheid, habe so eine ähnliche Umgebung.

Gruß Peter

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Beitragvon irix » 17.10.2011, 00:55

Wenn dann 6x300 weil du ja eine hotspare möchtest. Die datacener bei Dell mit kaufen da die fuer 2 CPUs sind, zum. Aber preis vergleichen!

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Beitragvon statthalter » 17.10.2011, 18:42

Hallo Peter, hallo irix,

vielen Dank für eure Infos!

@Peter
wenn ich die von dir beschriebene Konfiguration auf meine Umgebung übersetze, dann bräuchte ich:
- 1x VM für DC, DNS, DHCP
- 1x VM für Fileserver
- 1x VM für Printserver
- 1x VM für Exchange-Server + IIS für OWA
- 1x VM für WSUS

Benutzt du wirklich nur einen PDC? In meiner jetzigen physikalischen Umgebung arbeite ich ja mit einem PDC sowie einem weiteren DC und die Dienste, DNS, DHCP, WINS werden auf den zweiten DC repliziert.

Mir ist immer noch nicht genau klar, worin der Vorteil der Aufteilung nahezu jedes einzelnen Dienstes auf eine eigene VM ist (Performance?) - insbesondere, da ich ja durch die Vielzahl der 2008er Installationen auch einiges an Plattenplatz verschwende, oder denk ich da falsch?

Ich habe darüber hinaus mal den ROI auf der Basis der F&L Preise aktuell berechnet (und zu diesen Preisen darf ich, wie du richtig vermutet hast, einkaufen ;) ). Dieser liegt erst bei der 9ten VM, davon ausgehend, dass ich bei 2x Windows 2008 R2 Enterprise 8 VMs installieren darf.

Bezüglich Backup: Bis jetzt hab ich natürlich nur in der Theorie etwas über vcbghetto gelesen. Meine Idee war es, unser Netgear NAS per ISCSI oder NFS als Storage in ESXI einzubinden und die VMs dann mit vcbghetto dort zu sichern.

Wenn ich Joerg richtig verstanden habe, funktioniert diese aber bei sehr großen VMs nicht und ich müsste den Hypervisor lizensieren, um mir dann eine kostenplichtige Profilösung für das Backup zuzulegen.
Ebenfalls zu F&L Konditionen könnte ich da das VMware vSphere 5 Essentials Kit recht günstige bekommen (Für 3 Hosts / Maximal 2 Prozessoren pro Host / Inkl. 144 GB vRAM Berechtigung pro Prozessor / Enthält: vCenter Server Essentials, vCenter Agenten, 8-way vSMP, Update Manager).
Wäre das eine geeignte Lizenz?

@irix
Ja, ich glaube, ich werde 6 Platten nehmen. Das Windows 2008 Datacenter R2 ist bei Dell übrigens wesentlich! teurer, als zu den F&L Konditionen.

Aufgrund der bisherigen Ausführungen & Tipps und da ich gerne noch vor meinem Urlaub nächste Woche die Bestellung für den R710 aufgeben würde, hab ich meine ursprüngliche Konfiguration wie folgt modifiziert:

- 2x Intel Xeon E5620, 4C, 2.40GHz, 12M Cache, 5.86GT/s (aus Budget-Gründen die kleinere Version)
- 24 GB Speicher (6x4GB Dual Rank RDIMMs) 1333MHz
- PERC H700A RAID Controller, 512MB Cache Standard oder NV ?
- Festplatten: 6x 300GB, SAS, 2,5 Zoll, 10K HDD (Hot Plug) im Raid 5
- 16X DVD+/-RW ROM SATA Drive
- iDRAC6 Enterprise Server Management Card
- Redundantes Netzteil (2PSU) 870 Watt

Wäre diese Konfig so ok?

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Beitragvon PeterDA » 17.10.2011, 22:25

Hallo Andre,
die Konfiguration ist sicher so okay, wenn du dir auch im klaren sein solltest, dass meiner Meinung nach die Kiste zu wenig RAM hat. Aber den kann man ja nachrüsten....

Zu deinen anderen Fragen:

Benutzt du wirklich nur einen PDC?

Nein natürlich nicht. Allerdings habe ich auch 2 ESX im Einsatz. So das die DCs nur in einem HA- oder Wartungsfall auf einem Host laufen. Was ich NIE machen würde wäre beide DCs auf einem Host installieren. Fällt der aus ist gleich alles weg.

Mir ist immer noch nicht genau klar, worin der Vorteil der Aufteilung nahezu jedes einzelnen Dienstes auf eine eigene VM ist (Performance?)

Bevor wir mit der Virtualisierung begonnen haben, hatten wir alles auf zwei Servern. Nach der Virtualisierung und Trennung der Dienste, sind einige Dinge deutlich stabiler und performanter gelaufen. Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass man gerade kleine Dienste eher mal updaten kann ohne das hier noch andere Sachen betroffen sind.

Bis jetzt hab ich natürlich nur in der Theorie etwas über vcbghetto gelesen

Ich selber habe keine Erfahrungen mit dieser Lösung, daher kann ich dazu nichts sagen wie stabil man damit große VMs sicher kann.

Code: Alles auswählen

 VMware vSphere 5 Essentials Kit recht günstige bekommen

Das ist sicher ein guter Einstieg. Wobei ich, wenn du nur einen Host hast den vCenter mit UpdateManager nicht als VM installieren würde, da du sonst den UpdateManager nicht nutzen kannst. Und das Tool ist schon super! :D

Das Windows 2008 Datacenter R2 ist bei Dell übrigens wesentlich! teurer, als zu den F&L Konditionen.

Ja, ja die Lehre und Forschungspreise sind schon echte Schweinepreise...

Gruß Peter

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Beitragvon Martin » 18.10.2011, 10:50

PeterDA hat geschrieben:

Code: Alles auswählen

 VMware vSphere 5 Essentials Kit recht günstige bekommen

Das ist sicher ein guter Einstieg. Wobei ich, wenn du nur einen Host hast den vCenter mit UpdateManager nicht als VM installieren würde, da du sonst den UpdateManager nicht nutzen kannst. Und das Tool ist schon super! :D

Der UpdateManager muß ja nicht in der vCenter Server VM laufen, er passt z.B. auch gut zum WSUS ;)
Beim Einsatz der vCenter (Linux-)Appliance muß der UpdateManager sowieso woanders hin...

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Beitragvon PeterDA » 18.10.2011, 10:59

Hi,
das ist schon richtig, dass du den Updatemanager auch wo anders installieren kannst. Aber wie willst du den bedienen, wenn dein vCenter als VM läuft und du deinen einzigsten Host im Wartungsmodus hast?

Gruß Peter

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Beitragvon statthalter » 19.10.2011, 11:31

Sodele - die Bestellung für den R710 ist heute raus.

Ich möchte mich bei allen beteiligten für Tipps, Infos und Denkanregungen bedanken :!:
Jetzt geh ich erst mal in den Urlaub und hoffe, das Gerät ist dann da, wenn ich wiederkomme, damit ich gleich loslegen kann.

Viele Grüße

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Beitragvon PeterDA » 19.10.2011, 12:43

Hallo Andre,
dir einen schönen Urlaub und wenn noch Fragen sind einfach wieder melden.

Gruß Peter


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