Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!

VMWare Server im lokalen Netzwerk als "Testinsel"

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

Moderatoren: irix, continuum, Dayworker

Member
Beiträge: 6
Registriert: 03.04.2011, 20:02

VMWare Server im lokalen Netzwerk als "Testinsel"

Beitragvon Dudeness » 03.04.2011, 20:15

Hallo Leute,

ich bin bei der Suche nach VMWare Lösungen auf dieses Forum hier gestoßen. Ich muss dazu sagen, ich bin absoluter Anfänger was virtuelle Maschinen angeht habe jedoch von meinem Vorgesetzten die Möglichkeit bekommen eine Alternativlösung anzubieten.

Es geht darum, dass mein Arbeitgeber (Call-Center im technischen Support) momentan ein neues Bürogebäude bezieht und einrichtet. Ich habe mitbekommen, dass mein Arbeitgeber plant (für ca. 80 Mitarbeiter) 40 günstige Laptops mit Windows XP / Vista / 7 Lizenzen und einige Mac Rechner als "Testrechner" zu kaufen.

Hintergrund: Die Mitarbeiter sollen an diesen Gerätes während des Supports z.B. parallel mit dem Kunden Netzwerk- und Systemeinstellungen öffnen / bearbeiten / verändern und ggf. die ein odere andere Software probeweise Installieren. Da nicht jeder der Mitarbeiter alle Betriebssystem kennt, und wir auf unseren Arbeitsrechnern nur Windows XP haben. (Viele Quereinsteiger, viele Leute nicht vom Fach soll das den Leuten mehr Sicherheit geben da es Live ja doch was anderes ist als mit irgendwelchen Screenshot Anleitugnen).

Wenn ich das im Kopf überschlage bei 40 Laptops mit jeweils 40 XP + Vista + 7 Lizenzen und on Top noch 5 MAC Geräte mit Max OS X kommt da einiges an Geld zusammen. (mal abgesehen von den horrenden Stromkosten, Elektrosmog und weiß der Geier..).

Meine Idee war einen Server im lokalen Netzwerk einzubinden auf dem VMWare läuft. Dort könnten dann alle PCs die im Netzwerk sind auf VMWare zugreifen, und dass OS was benötigt wird einfach Booten.

Meine Fragen nun...

- welches VMWare Produkt währe die passende Lösung?
- welche Hardwarekapazitäten werden vom Server benötigt?
- was würde der Spaß (ungefährer Richtwert) kosten?

Ich habe leider noch keinerlei Erfahrungswerte, aber insgesamt währen ca. 80 Arbeitsstationen mit dem Server verbunden. Ich vermute jedoch, dass max. 20 Clienten gleichzeitig ein virtuelles OS booten würden. Geht soetwas überhaupt? Wenn ja, müssen Client Logins vergeben werden? Ich bin wie gesagt totaler Einsteiger...

...versuche allerdings soviele Informationen wie Möglich zu besorgen einfach nur um meien Vorgesetzten davon zu überzeugen wieviel EInsparpotential die Geschichte hätte um dass ganze dann unserer IT weiter zu geben.

Ich bin gespannt auf eure Antworten und Danke bereits jetzt für eure Unterstützung.

Benutzeravatar
Moderator
Beiträge: 14744
Registriert: 09.08.2003, 05:41
Wohnort: sauerland
Kontaktdaten:

Beitragvon continuum » 03.04.2011, 20:34

Hi

es waere hilfreich wenn du abschaetzen koenntest, wieviele XPs, Vistas oder Win7s - dann jeweils als VM - gleichzeitig in Benutzung waeren.

Member
Beiträge: 6
Registriert: 03.04.2011, 20:02

Beitragvon Dudeness » 03.04.2011, 20:41

Hallo,

ich hab halt leider noch keine Erfahrungswerte... aber ich vermute, dass allerhöchstens 20 virtuelle Maschinen gleichzeitig gebootet werden, welches OS dass dann ist kann ich nicht sagen.. Windows Vista wird immer weniger, Windows 7 immer mehr... MAC OS X haben wir vielleicht 5 mal über den Tag verteilt.

Wenns hart auf hart kommt vielleicht 10 mal gleichzeitig das selbe OS. Lieber zuviel als zu wenig... aber ingesamt nicht mehr als 20 VMs denke ich... die Belegschaft hat zwar 80 Leute... das wird dann noch unterteilt in Früh und Spätschicht.. und dann brauch ja nicht jeder IMMER eine VM.. und nicht jeder sitzt die komplette Arbeitszeit im Support. Aber ich denke mit 10 gleichzeitigen XP / Vista / Win7 Lizenzen sind wir auf der sicheren Seite.

Benutzeravatar
Moderator
Beiträge: 14744
Registriert: 09.08.2003, 05:41
Wohnort: sauerland
Kontaktdaten:

Beitragvon continuum » 03.04.2011, 20:48

Dann wuerde eine zentrale Loesung sich rechnen - denke ich.
Fuer die Macs ist das leider nicht machbar - aber die Windows VMs koennten gut auf einem dicken ESXi laufen.
Fuer verschiedene Servicepacks koennte man sich dann linked clones anlegen.

Auf den XP-laptops wuerden dann nur gerade das nackte XP und ein Vsphere-client laufen so dass sich jeder die gerade benoetigten VMs starten kann.
Dann kaeme man fuer die laptops mit billigen Geraeten aus

Member
Beiträge: 6
Registriert: 03.04.2011, 20:02

Beitragvon Dudeness » 03.04.2011, 21:02

ESXi wäre dann quasi mit so ner Weboberfläche wo man als User dann übers Netzwerk drauf zugreift?

DIe Laptops sollen ja komplett weg bleiben, dafür dann ja die Serverlösung.

Wir haben ganz normale Dell Rechner als Arbeitsstationen, die sollen dann ja auf den Server zugreifen um mit dem Rechner direkt die VM am Arbeitsplatz zu haben als auch alle anderen notwendigen Programme.

Gut mit den MACs kann man leben, ich vermute da reichen sogar 2 MACs für die komplette Belegschaft.

Denke mal verschiedene Servicepacks sind nen nettes On-Top wäre aber fast gar nicht notwendig aber gute Information.

Also muss auf jedem Dell Rechner (Arbeitsrechner von den Mitarbeitern) Vsphere Client installiert werden, um ne VM auf dem Server zu starten, verstehe ich das richtig?

Kannst du mir für die Kosten noch ungefähre Richtwerte geben?

- ESXi für gewerbliche Nutzung kostenlos oder mit Lizenzkosten verbunden?
- Vsphere Clienten auch kostenlos oder irgendwelche Lizenzkosten?
- welcher Server kann die oben genannte Rechenleistung stämmen? Unser Haus bezieht alle Geräte von DELL, wenn du direkt von dort nen Server nennen könntest wäre das Klasse...

...wie gesagt bin leider der totale Einsteiger, will / soll halt nur so ne kleine Kosten / Nutzen / Vorteilsargumentation aufn Markt schmeißen damit die Leute, die dass neue Büro planen sich dann nach solch einer Lösung umgucken, als nach 40 und n paar Mac Testgeräten.

Benutzeravatar
Moderator
Beiträge: 14744
Registriert: 09.08.2003, 05:41
Wohnort: sauerland
Kontaktdaten:

Beitragvon continuum » 03.04.2011, 21:12

Ach so - ihr habt schon Desktops fuer jeden Mann ?

Dann entstehen fuer die Desktops keine weiteren Kosten.
Der Vsphere-client ist umsonst.

ESXi gibt es umsonst - dann kann man die VMs aber nicht komfortabel sichern und linked clones und sowas wird zur Fummelei.

ESXi kann man auch kaufen - dann gibt es auch komfortable Backup-tools und weitere nette Features.

ESXi-preise koennen dir besser Leute wie Irix, Tschoergez und so nennen - die machen dir auch sicher gerne ein Angebot.

Member
Beiträge: 6
Registriert: 03.04.2011, 20:02

Beitragvon Dudeness » 03.04.2011, 21:15

Ja dann erstmal vielen vielen Dank für die ganzen schnellen Infos!

Ja Desktoprechner stehen schon...

ESXi zum Kauf macht durchaus Sinn. Auf den Euro kommts sicherlich nicht an.

Wenn jetzt noch jemand Angebote für ESXi Preise machen könnte, wäre das Wahnsinnig gut...


... und ein Hardware Experte der mir sagen könnte mit welchem Server das alles Optimal und Stabil laufen würde. Dann wär ich... glücklich! :D

Benutzeravatar
Moderator
Beiträge: 14744
Registriert: 09.08.2003, 05:41
Wohnort: sauerland
Kontaktdaten:

Beitragvon continuum » 03.04.2011, 21:19

wenn das schon reicht um dich gluecklich zu machen - dann kommst du mit ganz schoen wenig aus ;-)

Fuer die Preise und konkreten Server Empfehlungen musst du auf unsere Spezialisten warten.
Ich sehe - gerade - einer der Jungs ist gerade eingetrudelt 8)

Member
Beiträge: 6
Registriert: 03.04.2011, 20:02

Beitragvon Dudeness » 03.04.2011, 21:30

...naja es geht halt einfach darum, dass ich möglichst viele Infos sammeln kann auf einem Gebiet womit ich mich so gut wie garnicht auskenne...

... mein direkter Vorgesetzter hat meinen halb reifen "einfach mal in den Raum geworfenen" Vorschlag direkt an unseren Standortleiter weiter gegeben und nu soll ich Dienstag in sein Büro und Ihm mehr davon erzählen...

...das einzig gute... der Typ hat absolut keinen Schimmer (hab Ihm 3 mal erklären müssen was eine virtuelle Maschine sein soll) und mit jeder Info die ich mehr habe, fühle ich mich sicherer.. auch wenn es nicht um meinen Job oder ähnliches geht will ich halt soviel Infos wie möglich parat haben um nicht da zu stehen wie der letzte Depp...

...so ne Vorteilargumentation für die Mitarbeiter ect ist kein Problem... die hab ich schon auf Tasche...

...weniger Kosten als mit 40 Testlaptops + Stromkosten + OS Lizenzen wird das ganze auch sicherlich verursachen...

und dank dir weiß ich jetzt auch konkret welche Version für uns in Frage kommt und was für die Clients benötigt wird.

wie das ganze dann letztendlich eingerichtet und ins Netzwerk integriert wird ist zum Glück nicht mein Problem.. ich will nur dafür sorgen dass es soweit kommt denn ich denke das ist ne feine Sache.

Dann hoffen wir mal, dass die eingetrudelten Jungs genauso schnell und kompetent Antworten wie du. :P

King of the Hill
Beiträge: 12189
Registriert: 02.08.2008, 15:06
Wohnort: Hannover/Wuerzburg
Kontaktdaten:

Beitragvon irix » 03.04.2011, 22:27

Also das Unterscheidet sich ein bisschen von den Callcentern welche ich kenne. Erschwerend kommt hinzu das der OP nicht genau weis was man mit VMware vSphere bzw. VMware VIEW genau an Problemen so erschlagen kann. Letzteres ist ja nicht schlimm erschwert die Sache aber.

Bei der typischen Server Virtualisierung werden Server/Client OS als virtuelle VMs betrieben. Zum Management oder zum arbeiten werden als Protokolle fuer den Zugriff das verwendet was die entsprechenden Betriebssysteme so mitbringen. In der Windows Welt ist das meistens RDP. Den vSphere Client verwenden nur die Admins bei der Installation des entsprechenden OS und bei der Administration des vSphere Hosts.

Ein normales Callcenter steht eigentlicher einer typischen VMware VIEW Umgebung naeher. Hier exisiteren div. Pools von VMs welche jeweils immer fuer einen Kunden und seine Apps konfiguriert sind. Ob die Pool dann dynamische Anzahlen von VM oder Persistente haben haengt ganz von ab.

In beiden Fallen und besonders im letzteren kommen eigentlich Thin oder Zeroclients zum Einsatz. Der normale Benutzer braucht ja keinen Desktop sondern nur ein Auswahlmenu welches ihm seine Pools und VMs anzeigt zu denen er sich verbinden kann.

Wenn es sich um Windows handelt das Lizenzthema nicht auf eine leichte Schulter nehmen. Da haben wir aber die Woche doch wieder den Thread gehabt.

Was vSphere Lizenzen angeht besteht die moeglichkeit der Einzellizensierung und der Kauf von Bundles oder Kits. Dazu muss man immer Wissen wieviele Resourcen bzw. Feature man haben moechten.

vSphere Essential: 400+90(1Jahr Subscription) fuer max. 3x2CPU Hosts inkl. vCenter Essential
vSphere Essential PLUS: 2800+xxx(je nach Laufzeit und Supportlevel) fuer max. 3x2CPU Hosts inkl. vCenter Essential

VMware VIEW Premier als ADDon(fuer bestehende Hosts): 1200 + +xxx(je nach Laufzeit und Supportlevel) fuer 10 Lizenzen

VMware VIEW Premier als getrennte oder reine View Landschaften: 2000+xxx(je nach Laufzeit und Supportlevel) fuer 10 Lizenzen.

Vorhanden sein muss ein Windows AD und fuer das vCenter ein W2k8R2.

Bei DELL Server geht bei der Spass mi den R510/R610/R710 los. Die R10 hat den Charm 12+2 Disks aufnehmen zukoennen. Die R610 ist mit ihren 1HE da etwas unguenstig und macht nur Sinn wenn man sich fuer ein SAN bzw. DAS entscheidet. Die R710 sind 2HE und max. 8x2.5". Dei beiden letzteren lassen sich guenstig mit 48 oder 96GB bestuecken.

Wenn du genau Preise oder Angebote moechtest schick mir eine PM.

Gruss
Joerg

Member
Beiträge: 6
Registriert: 03.04.2011, 20:02

Beitragvon Dudeness » 03.04.2011, 23:15

Ich vermute tatsächlich, dass du recht hast und das diese VMWare View Geschichte völlig ausreicht. Ich schicke dir mal eine PN !


Zurück zu „Hardware“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste