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Hilfe zur Konzepterstellung

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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Hilfe zur Konzepterstellung

Beitragvon othuRC » 07.12.2010, 16:31

Hi,
ich (eigentlich Softwareentwickler) bin etwas unerwartet zum Systemadmin "aufgestiegen" und versuche mich gerade mit Virtualisierung zu beschäftigen.

Wir haben:

1x HP Proliant G4, 3GHz Xeon, 3GB Ram, 2x36HDD, 3x72HDD
1x Noname, 2x3,2GHz Xeon HT, 8GB Ram, 2x72HDD, 3x73HDD
2x FSC PRIMERGY RX300 S4, 2x Quadcore Xeon E5405 2GHz, 16GB Ram, 2x73HDD, 6x 146HDD
1x Tarox ParX 3000R G3 Server, 2X Prozessor Intel Xeon Quadcore 2,4Ghz, 32GB Ram, 8X300GB


Der HP ist im Moment der vCenter-Server, der Noname steht rum, ein RX300 ist Exchange, der andere SQL und ERP, auf dem Tarox laufen 7 virtuelle Server (Domaincontroller, Druckersteuerung, Sharepoint, Terminalserver, etc.) aud vSphere.


Jetzt muss ich ein ungefähres Konzeot erstellen, wo die Reise 2011 hingehen soll und habe gemerkt, das die bisherige Lösung nichts halbes und nichts ganzes ist.
Spricht etwas dagegen ein Storage anzuschaffen (was?welches?wie groß?wie teuer?) und die beiden FSC auch noch zu virtualisieren? Welche VMWare Lizenzen brauche ich da noch?

Sorry für die umständliche Erklärung, arbeite mich noch ein :oops:

Grüße
othu

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Beitragvon irix » 07.12.2010, 17:25

Ich wuerde ein Shared Storage in Form eines iSCSI SAN in Betracht ziehen und dazu dann ein VMware Essential Plus (6CPUs) inkl. vCenter fuer max. 3 Hosts. Aus den 2 FSC Servern machst du dann weitere ESX Hosts so das dein Cluster dann 3 Geraete umfasst. Das gibt dann zusammen mit der Lizenz HA und vMotion so das Auffallsicherheit und Flexibilitaet vorhanden ist. Die VMs verteilst du dann gleichmaessig auf alle 3 Hosts.

Das Storage sollte Primaer nach Anzahl Spindeln bzw. IOPS ausgelegt werden. Mit der Anzahl der Spindeln kommt dann auch die Kapazitaet welche > sein sollte als der aktuelle Bedarf + Wachstum + Platz fuer Restore der groessten VM.

Was dann noch fehlt ist eine Backup+Replikationsloesung. Den verbleibenen lokalen Strorage kann man zur Ablage von Replikas nutzen und fuer Backup brauchts NAS welchs CIFS anbietet oder einen Server mit ein bisschen SATA Platz. Die meisten schliessen dann hier auch ein Bandlaufwerk an sofern sie dafuer Bedarf haben.

Falls du weiter Fragen hast wegen Hardware oder VMware Software Lizenz schick ruhig eine PM.

Gruss
Joerg

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Beitragvon othuRC » 08.12.2010, 08:46

Hallo Joerg,

danke schonmal für deine Anregungen!

Backup machen wir im Moment per ArcServe 12.5 und einem LTO5 Laufwerk welches über einen der virtuellen Server läuft.

Ich könnte doch auch erst die Lizenzen beschaffen und die beiden FSC virtualisieren (den vorhandenen, servereigenen HDD Speicher nutzen) und später ein SCSI Storage?!

Grüße
Otto

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Beitragvon irix » 08.12.2010, 09:29

othuRC hat geschrieben:Hallo Joerg,

danke schonmal für deine Anregungen!

Backup machen wir im Moment per ArcServe 12.5 und einem LTO5 Laufwerk welches über einen der virtuellen Server läuft.


Bedeutet dies das dein SAS Laufwerk direkt am ESX Host haengt und dann der VM zugewiesen wird?

Die meisten schwenken auf eine Sicherung der kompletten VM um und behalten nicht eine Agent basierte Sicherung aus Sicht des OS wo ein Filesystem/Daten gesichert werden. Weil das hilft dir erstmal im DR Fall nicht gross weiter sofern man keine Vorkehrungen getroffen hat.


Ich könnte doch auch erst die Lizenzen beschaffen und die beiden FSC virtualisieren (den vorhandenen, servereigenen HDD Speicher nutzen) und später ein SCSI Storage?!

Grüße
Otto


Natuerlich kannst du so machen. Ich wollte nur darauf hinweisen das die erweiterten Features wie HA,vMotion nur Funktionien wenn man ein Shared Storage hat. Gibt ja durchaus Leute welche das "vergessen" :). Weil der Unterschied zwischen den beiden Essential Paketen sehr Deutlich.

Gruss
Joerg

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Beitragvon othuRC » 08.12.2010, 10:48

Ja, das LTo5 hängt an einem SAS Controller am ESX Host und wird an eine VM "durchgeschleift". Mir ist bewusst das das nicht offiziell unterstützt wird, aber es funktioniert.
Später könnte ich mir aber durchaus vorstellen (zusätzlich) die Sicherung per Replikas auf den vorhanden Speicher des bestehenden Server umzulegen.

Wenn ich das richtig sehe, wäre das externe Storage der größe Kostenblock, da wir erst dieses Jahr den ESX Host gekauft haben, kann ich nicht abschätzen, wie hoch die Bereitschaft ist, dass direkt weiter auszubauen...

Grüße
Otto

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Beitragvon PeterDA » 08.12.2010, 11:10

Hi,
genug Server hast du ja! Ich würde Anfangen ein Cluster aufzubauen. Dazu bräuchtest du die entsprechenden VMware Lizenzen und vorallem das Storage. Ich würde mal davon ausgehen, dass du Später einen deine Blechserver dafür nutzen kannst ihn als Backup-Server zu nutzen.

Bezüglich Storage solltest du das Systemhaus deines Vertrauens zu Rate ziehen. Da gibt es eine Reihe von Parametern, die man nur bewerten kann wenn mann deine gesamte Umgebung kennt und auch weiß wo es die nächsten paar Jahre hingehen soll.

Ich würde aber davon ausgehen, dass das Storage der größte Euro Brocken sein wird.

Gruß Peter

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Beitragvon irix » 08.12.2010, 11:22

othuRC hat geschrieben:Ja, das LTo5 hängt an einem SAS Controller am ESX Host und wird an eine VM "durchgeschleift". Mir ist bewusst das das nicht offiziell unterstützt wird, aber es funktioniert.
Später könnte ich mir aber durchaus vorstellen (zusätzlich) die Sicherung per Replikas auf den vorhanden Speicher des bestehenden Server umzulegen.


Die Replikas sind kein Ersatz fuer Backup bzw. haben damit weniger was zutun. wir machen tagsueber bzw. alle 4h eine Replikation auf ein 2. SAN bzw. meistens auf die internen Festplatten der ESX Hosts. Die Replikate dienen nur dazu eine verkuerzte Wiederanlaufzeit zu haben da Backup traditionell Abends laueft.


Wenn ich das richtig sehe, wäre das externe Storage der größe Kostenblock, da wir erst dieses Jahr den ESX Host gekauft haben, kann ich nicht abschätzen, wie hoch die Bereitschaft ist, dass direkt weiter auszubauen...

Grüße
Otto


Ja, pauschal gesehen ist das so.

Gruss
Joerg


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