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Welche Linux-LiveCD kommt am besten mit ESX Hardware klar ?

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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Welche Linux-LiveCD kommt am besten mit ESX Hardware klar ?

Beitragvon continuum » 20.09.2010, 10:41

Suche fuer ein ESX-recovery-USB-stick die Linux LiveCD die am besten mit ESX typischer Hardware klar kommt.

Vorzugsweise suche ich eine Distri die noch einen richtigen root-account verwendet.

Wer weiss was ?


Danke

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Beitragvon Dayworker » 20.09.2010, 11:15

Ich glaube eine Distro mit noch aktivem root-Account und gleichzeitig guter HW-Erkennung gibt es nicht mehr. Selbst Suse hat inzwischen den root-Account gut abgeschottet oder sogar ganz abgeschafft.

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Beitragvon continuum » 20.09.2010, 11:19

Debian Live hat zB noch einen - da ist die hardware erkennung aber nicht so toll glaube ich.

kennst du vielleicht CentosLiveCDs ?

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Beitragvon McStarfighter » 20.09.2010, 17:33

CentOS Live-CDs gibts doch ganz offiziell ...

Ist auf den Spiegel-Servern z.b für 64 Bit unter dem Namen "CentOS-5.5-x86_64-LiveCD.iso" zu finden ...

Mit CentOS hat man dann halt die Hardware-Erkennung von RedHat ...

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Beitragvon continuum » 20.09.2010, 17:51

ich weiss dass es die ganz offiziell gibt :) - ich frage ob jemand weiss wie gut da die hardware erkennung ist

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Beitragvon minimike » 20.09.2010, 18:31

Nimm GRML. Geht so überall. GRML ist des Admins liebstes Kind. Besonders wenn es mal spackt.

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Beitragvon continuum » 20.09.2010, 19:02

spackt ???

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Beitragvon minimike » 20.09.2010, 20:05

Anderes Wort für die Umschreibung "geht nicht"

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Beitragvon continuum » 20.09.2010, 20:16

Ich kann gerade schlecht abschaetzen ob du mir gerade grml empfiehlst weil du sowieso grml Fan bist - oder weil es eine bessere Enterprise hardware Erkennung hat als Centos ... ?

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Beitragvon McStarfighter » 20.09.2010, 21:40

Ulli, bei Linux läufts unterm Strich doch sowieso darauf hinaus, welcher Kernel zum Einsatz kommt. Je aktueller, desto mehr Hardware wird auch erkannt.

RedHat und damit auch CentOS hat offiziell noch den 2.6.18 Kernel. Der wird aber immer wieder darauf gepatcht, auch aktuelle Hardware zu erkennen. Grml hat 2.6.33.2 und basiert schlicht und einfach auf dem Unstable-Zweig von Debian.
Die aktuellste Linux Live ist (und wird es wohl auch immer sein) aptosid, der Nachfolger nach dem Sidux-Streit. Aptosid nutzt so gut wie immer gleich den aktuellsten Kernel, derzeit 2.6.35. Und es hat imho auch nen root-Account.

www.aptosid.com
und
www.aptosid.de

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Beitragvon Dayworker » 20.09.2010, 22:45

McStarfighter hat geschrieben:RedHat und damit auch CentOS hat offiziell noch den 2.6.18 Kernel. Der wird aber immer wieder darauf gepatcht, auch aktuelle Hardware zu erkennen.
Ist das immer noch der Fall, ich hatte für 5.5 was vom neuen LTS-Kernel 2.6.32 gehört.

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Beitragvon McStarfighter » 20.09.2010, 23:24

Da irrst du leider. Es ist bei RedHat bisher immer so gewesen, daß innerhalb eines Major Releases die Kernel-Version nicht geändert wird. Es gibt nur auf die Kernel-Version angepaßte Patches für neue Hardware und ein paar wichtige Dinge wie KVM, um wenigstens halbwegs ein paar Schritte in Richtung neue Kernel zu machen.

Und gerade bei RHEL 5.x wäre ein Kernel-Upgrade mit dem Verlust eines offiziellen Features verbunden: Xen. Wie die meisten wissen, hängt die gesamte Xen 3-Reihe unverrückbar am 2.6.18-Kernel. Klar, Xen mag belächelt werden. Aber es ist nunmal ein offizielles Feature in RHEL 5.x... Da würde ich bei Verlust ein paar rechtliche Risiken befürchten, besonders in den USA ...

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Beitragvon minimike » 21.09.2010, 02:47

continuum hat geschrieben:Ich kann gerade schlecht abschaetzen ob du mir gerade grml empfiehlst weil du sowieso grml Fan bist - oder weil es eine bessere Enterprise hardware Erkennung hat als Centos ... ?

Ich empfehle es dir weil es mir schon einige male den "Arsch" gerettet hat. Und die Hardwareerkennung so ziemlich alles was geht anbietet.
Privat steige ich zur Zeit auf FreeBSD um. Linux bekommt immer mehr an Macken und wird von Version zur Version lahmer. Zudem fehlt ein modernes Dateisystem. Es ist mit EXT4 immer noch NTFS Steinzeit angesagt, Eigendlich ist Solaris das beste Unix, aber wir wissen ja alle was Oracle mit Solaris macht.........
Solaris mit Zones, SUN xVM Server und Crossbow wie wäre das schön gewesen..

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Beitragvon Alexander87 » 28.09.2010, 19:49

Also ich war eigentlich immer der Meinung, dass die Devian Distribution die beste für dieses Fall ist.
Auch wenn man später eventuell auch erweitern möchte ist Devian eine gute Wahl.

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Beitragvon elgato319 » 29.09.2010, 10:28

Bisher hab ich noch alles über Gentoo gebootet bekommen und root ist man auch nach dem boot. Hinzu kommt das die ISO dafür auch schön klein ist.

http://www.gentoo.org/main/en/where.xml


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