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16GB Ram, Probleme ?

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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16GB Ram, Probleme ?

Beitragvon hansfx » 23.01.2010, 09:53

Hi,


bin gerade daran mir einen Desktop Server anzuschaffen für 4-5 VMs.
Will da gleich 16 GB Ram verbauen, da meine VMs diese brauchen.

Hier und da lese ich einen Hinweis, dass 16 GB problematisch seien.
Ist da was dran ? Wenn ja was muss ich beachten.

Aktuell hätte ich das Asus Board

ASUS P5QL Pro, P43 (http://www2.hardwareversand.de/articledetail.jsp?aid=22387&agid=659)
Mit dem Speicher geplant OCZ Vista Upgrade Edition P45 Special Quad Kit - Memory - 16 GB ( 4 x 4 GB ) - DIMM 240-PIN - DDR2
(http://www2.hardwareversand.de/articledetail.jsp?aid=22894&agid=599)

Prozessor wird ein Intel Q9550 (s) evtl.

Ich lese imme was von der Spannungsversorgung, das hier einige MB dann pobleme bekommen, wenn alle Speicherbänke voll bestückt sind.

Für Tips bin ich dankbar

Gruß

Hans[/url]

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Beitragvon Dayworker » 23.01.2010, 10:23

Wo und in welchem Zusammenhang hast du denn das gelesen?

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Beitragvon hansfx » 24.01.2010, 11:34

Einmal per Google mit: 16GB Ram Probleme
Da bin ich auf ein paar Foreneinträge gestoßen, Anfang 2009.

Aufmerksam bin ich erst geworden, als ich bei Alternate.de mein System konfiguriert habe. Und der Konfigurator dann bei 16GB die Meldung ausgab.
Da Stand sinngemäß: Achtung bei der maximalen Belegung mit 16GB kann es vorkommen, dass das System instabil wird und der Speicher mit einer niedriger Taktfrequenz gefahren werden muss.

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Beitragvon irix » 24.01.2010, 12:17

Meinst du nicht das du in einem PC Hardware Forum besser aufgehoben bist als hier? Weil das sind ja nun keine Probleme welche direkt VMware betreffen sondern Grundfunktionalitaet deiner Hardware. Wenn die Hardware nicht deinen Anforderungen entspricht dann nimm halt andere.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Dayworker » 24.01.2010, 12:20

Naja im privaten Umfeld sind 16GB RAM noch nicht die Regel, von daher können natürlich noch Probleme auftauchen und die Boardhersteller sind das entscheidende Zünglein an der Waage. Wenn du einen Maximalausbau planst, solltest du sämtliches OC vergessen und ausschließlich durch den Boardhersteller zertifizierten Arbeitsspeicher einsetzen. Das beginnt in diesem Fall mit der Modulgröße, geht über die Zugriffsparameter und der freigegebenen Modulanzahl sowie der Speicherspannung. Diese sollte auch immer dem Standard (DDR2 = 1.8V, DDR3 = 1.5V jeweils +/- 0.1V) entsprechen. Wenn dein Boardhersteller da keine Kompatibilitätslisten vorhält oder diese uralt sind, einfach Hände weg von diesem Hersteller. Der Aufwand ist einfach zu groß, Aufgabe des Boardherstellers und RAM ist dazu auch meist vom Umtausch ausgeschlossen bzw bist du auf einen kulanten Händler angewiesen.

Das beim RAM-Ausbau die Speichertaktfrequenz sinkt ist normal und in welchem Umfang bzw den Abstufungen genau steht auch in den Datenblättern von Intel, bei AMD artet die Suche nach entsprechenden Angaben leider immer etwas aus.

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Beitragvon hansfx » 24.01.2010, 17:56

Danke für die Tips, dann stöbere ich mal bei den Herstellern in den Datenblättern, evtl. nehm ich nr 12 GB, wenns das Board zulässt.

Im privaten Hardware-Pc Foren wenn ich so eine Frage stelle, dann darf ich erst mal 20 Fragen beantworten: wofür brauchst so viel speicher, bringt eh nix....
Deswegen hier angefragt ;-)

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Beitragvon Dayworker » 24.01.2010, 19:28

Nur 12GB RAM hätte bei vom Chipsatz oder seltener dem Prozessor maximal unterstützten 16GB RAM noch einen Vorteil, schließlich muß der PCI-Adressbereich auch noch in diesen gesamtadressierbaren Speicher passen. Bei vernünftiger Implementierung seitens des Boardherstellers blieben dann also auch die vollen 12GB fast vollständig nutzbar und der PCI-Adressbereich bzw Speicherbereich von Zusatz-Karten/-HW würde dann in den virtuellen Adressbereich über 12GB verlagert werden.
Ich hatte schon mehrfach Rechner mit der gleichen umfangreichen HW-Ausstattung und verschiedener Speichermodulgröße noch unter einem 32bit-OS gesehen, die deswegen mit 4 Modulen a 1GB noch 3GB und mit 2 Modulen a 2GB nur noch 2GB zur freien Nutzung hatten. Der Rest war durch die Einblendung der Adressbereiche verloren und dasselbe passiert auch unter einem 64bit-System. Nur das hier nicht das OS der begrenzende Faktor ist sondern der Chipsatz. ;)

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Beitragvon hansfx » 25.01.2010, 11:53

2 Modulen a 2GB nur noch 2GB zur freien Nutzung hatten


So gemeint ? Bei 2 Modulen sollte es doch dann weniger bis keine Probleme geben wenn ich deine Ausführungen richtig verstanden habe.

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Beitragvon Dayworker » 25.01.2010, 14:38

Jep, eigentlich sollte es mit weniger Modulen auch weniger Probleme geben.
In dem Fall war es leider eine Einschränkung durch den Boardhersteller und seiner nachlässigen Implementierung.

[edit]
Es gibt auch genug Beispiele zu aktuellen P55-Board, wo Speichermodule im Single- oder Dual-Set laufen und als Quad-Set komplett den Dienst verweigern. Es kommt halt immer drauf an, wie stark die Module die Treiber für den Arbeitsspeicher belasten und irgendwie müssen sich Chipsatz bei der älteren Core2-Familie oder bei allen CPUs mit integrierten Speicherkontroller vor einer Überlastung schützen.
Aus demselben Grund haben die CPUs der Core_i7-900-Reihe auch alle ein TDP von 130W. Obwohl dort nur DDR3-1066 statt DDR3-1333 wie bei den anderen Quads der Core_i-Reihe spezifiert wurde, verbraucht das Tripplechannel-Interface ein Drittel mehr Leistung und gestattet im Gegenzug aber auch 24GB RAM mit den bezahlbaren 4GB-Modulen in 6 Steckplätzen.

AMD ist dort eine etwas andere Geschichte. Die haben einfach nicht die Zeit und vor allem auch noch nicht die Mittel, um ihre CPUs dahingehend durchgängig zu optimieren. Aber die hohen Verkaufszahlen der extrem leistungsstarken DX11-Grafiklösungen bringen dringend benötigtes Kapital in die AMD-Kassen...


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