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Langsamer vRanger nach Umzug auf vSphere 4.1
Langsamer vRanger nach Umzug auf vSphere 4.1
Hallo,
wir hatten bis vor ca. 2 Wochen eine VMware ESX 3.5 Umgebung. Auf einem virtuellen Server nutzen wir den vRanger in der Version 4.5. Es werden täglich Full-Backups erstellt die an ein CIFS-Laufwerk am File-Server gespeichert werden. Von dort geht es dann unter Tags aufs Bandlaufwerk.
Nun haben wir vSphere in der letzten Version vorhanden, natürlich ESXi. Die Server sind alle identisch eingerichtet, nutzen die selbe iSCSI-Struktur. Eingerichtet wurden auch zusätzlich die IOPS.
Jedoch dauern jetzt die Backups um einiges länger, siehe hier:
Vorher:
VM Name: DEGWEB01
Result: Successful
Start Time: 02.11.2011 15:00:38
End Time: 02.11.2011 15:14:32
Duration: 14 minute(s)
Archive Size: 8,638 GB
Nachher:
VM Name: DEGWEB01
Result: Successful
Start Time: 05.12.2011 15:00:37
End Time: 05.12.2011 15:53:41
Duration: 53 minute(s)
Archive Size: 10,546 GB
An der Duration erkennt man gut den Unterschied. Vorher hatten wir ein Throughput von ca. 20-30MB/s. Jetzt nur noch 7-10MB/s.
Kennt jemand das Problem? Woran könnte es liegen?
Gruß
Mull
wir hatten bis vor ca. 2 Wochen eine VMware ESX 3.5 Umgebung. Auf einem virtuellen Server nutzen wir den vRanger in der Version 4.5. Es werden täglich Full-Backups erstellt die an ein CIFS-Laufwerk am File-Server gespeichert werden. Von dort geht es dann unter Tags aufs Bandlaufwerk.
Nun haben wir vSphere in der letzten Version vorhanden, natürlich ESXi. Die Server sind alle identisch eingerichtet, nutzen die selbe iSCSI-Struktur. Eingerichtet wurden auch zusätzlich die IOPS.
Jedoch dauern jetzt die Backups um einiges länger, siehe hier:
Vorher:
VM Name: DEGWEB01
Result: Successful
Start Time: 02.11.2011 15:00:38
End Time: 02.11.2011 15:14:32
Duration: 14 minute(s)
Archive Size: 8,638 GB
Nachher:
VM Name: DEGWEB01
Result: Successful
Start Time: 05.12.2011 15:00:37
End Time: 05.12.2011 15:53:41
Duration: 53 minute(s)
Archive Size: 10,546 GB
An der Duration erkennt man gut den Unterschied. Vorher hatten wir ein Throughput von ca. 20-30MB/s. Jetzt nur noch 7-10MB/s.
Kennt jemand das Problem? Woran könnte es liegen?
Gruß
Mull
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irix
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Nun gibts ja auch keine COS mehr sondern es muss per VDDK ueber die VADP API gegangen werden. Wie gut das dein alter vRanger hin bekommt kann ich nicht sagen. Mein Vorschlag ist auf 5.2.3 zugehen oder noch 2 Wochen warten und dann die 5.3. Ausserdem dran denken das CBT zu aktivieren.
Sofern vSphere Enterprise und SAN vorhanden dann ueber HotAdd sichern.
Gruss
Joerg
Sofern vSphere Enterprise und SAN vorhanden dann ueber HotAdd sichern.
Gruss
Joerg
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irix
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mullfreak hat geschrieben:Hallo irix,
danke für die Anmerkungen.
Leider haben wir keinen Support mehr für vRanger. Muss ich morgen beantragen und dann einkaufen gehen.
Wenn du genau weist was du haben moechtest frag mich ruhig um ein Angebot. Aber ich wuerde dir ans Herz legen es vorher zutesten mit der aktuellen Version. Eine Trial geben Sie dir ja immer mit und ansonsten sprich mich an und ich kann eine beantragen.
Aber ich fuerchte das sich am Speed nicht soooooviel aendern wird wenn du am Konzept nichts aenderst.
Das CBT ist nur für inkrementelle Backups. Ich mache täglich immer ein Vollbackup.
Leider kein Enterprise vorhanden.
Gruß
Mull
Was ist der Grund fuer die taegliche Vollsicherung und das keine Differential gemacht wird? In naher Zukunft werden Sie sich von den Savepoints und somit der variablen und nicht planbaren Durchfuehrung von Fullbackups verabschiedenen und man kann ganz klassische sagen das man es am WE machen kann. Ist natuerlich nur dann ein Vorteil wenn man am WE ein groesseres Fenster hat.
Gruss
Joerg
Hallo,
Angebote habe ich soeben beantragt. Du kannst gerne eins abgeben. Meine Kontaktdaten solltest Du noch haben.
Wie gesagt, wir haben die 4.5er und wollen wieder Support. Ich hoffe, dass Produkt nicht neu kaufen zu müssen.
Mit Support sollte ich dann die 5.3er kostenlos kriegen.
Der Download läuft schon und werde die morgen evtl. auf einen frischen 2008er Server aufsetzen.
Dann testen und weiter sehen...
Full-Backups sind mir immer lieber. Da weiß man was man hat. Ist einfach aus der Vergangenheit heraus, da mir früher oft mal was daneben ging mit Diff oder Ink. Sei es im Datei-Umfeld als auch mit Vmware.
D. h. am Sonntag Full, unter der Woche und Samstag Diff???
Das Backup-Fenster sollte ja egal sein, da ich jetzt auch die Backups um 15.00h beginnen lasse, also unter Vollbetrieb.
Danke.
Mull
Angebote habe ich soeben beantragt. Du kannst gerne eins abgeben. Meine Kontaktdaten solltest Du noch haben.
Wie gesagt, wir haben die 4.5er und wollen wieder Support. Ich hoffe, dass Produkt nicht neu kaufen zu müssen.
Mit Support sollte ich dann die 5.3er kostenlos kriegen.
Der Download läuft schon und werde die morgen evtl. auf einen frischen 2008er Server aufsetzen.
Dann testen und weiter sehen...
Full-Backups sind mir immer lieber. Da weiß man was man hat. Ist einfach aus der Vergangenheit heraus, da mir früher oft mal was daneben ging mit Diff oder Ink. Sei es im Datei-Umfeld als auch mit Vmware.
D. h. am Sonntag Full, unter der Woche und Samstag Diff???
Das Backup-Fenster sollte ja egal sein, da ich jetzt auch die Backups um 15.00h beginnen lasse, also unter Vollbetrieb.
Danke.
Mull
ABM funktionierte bis zur 5.2er Version nur beim ESX, nicht beim ESXi, da hierfür in das COS des ESX ein Programm geladen wurde (vereinfacht ausgedrückt).
Seit der Version 5.2 macht der Vranger so etwas ähnliches wohl auch beim ESXi. Zumindest sehe ich auf meinem Backupserver (separater HW, 1x Nix Lan, 1x Nic fürs SAN), das nach dem Start des Backups zuerst ein wenig Traffic im Lan passiert und dann der Backup direkt vom ISCSI Device auf die Backupplatte (CIFS Freigabe).
Seit der Version 5.2 macht der Vranger so etwas ähnliches wohl auch beim ESXi. Zumindest sehe ich auf meinem Backupserver (separater HW, 1x Nix Lan, 1x Nic fürs SAN), das nach dem Start des Backups zuerst ein wenig Traffic im Lan passiert und dann der Backup direkt vom ISCSI Device auf die Backupplatte (CIFS Freigabe).
Vielleicht sollte man aber auch noch etwas warten:
http://communities.quest.com/thread/13945?tstart=0
http://communities.quest.com/thread/13945?tstart=0
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irix
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mullfreak hat geschrieben:Hi,
hab jetzt vRanger 5.3 in der Eval auf einem frischem W2K8 R2. Erste Test-Sicherung läuft gerade, alles beim alten, ca. 10MB/s.
D. h. CBT aktivieren und umsteigen auf Ink.-Backups?
Gruß
Mull
Ja.
Da du iSCSI SAN hast wuerde es auch die Moeglichkeit geben das vRanger direkt vom SAN sichert. Da wuerde auch aus einer VM heraus gehen. Evtl. mal auf CPU Leistung gucken weil hier alles ueber die VM geht und diese die Optimierungen machen muss. Bei der iSCSI Anbindung an das automount disable|scrub denken.
Ein einzelner Job hat hier selten mehr als 15-20MB/s. Aber das pro ESX und dann 2-3Jobs pro ESX bringt dann einen angemessenen Durchsatz. Man darf sich dann nicht blenden lassen wenn mal eine Thinprovisioning Disk gesichert oder aber "Luft" gepumpt wird. Da sieht man dann auch 75-100MB/s.... aber 0MB Schreibrate
Gruss
Joerg
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irix
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Du must per MS iSCSI Initiator die LUNs einbinden und dann bei der vRanger Job Konfiguration den Haken bei Lanfree (Fibre) machen was dann auch eine iSCSI SAN Sicherung mit einschliesst. Zusaetzlich den Haken drunter bei Fallback damit er in einem Fehlerfalle wie ueblich eine Sicherung ueber LAN macht.
Im Job dann mal genau mitlesen welche Methode er dann genau nimmt. Bitte an das automount disable denken in der VM bevor du die LUNs anbindest!!!!
Gruss
Joerg
Im Job dann mal genau mitlesen welche Methode er dann genau nimmt. Bitte an das automount disable denken in der VM bevor du die LUNs anbindest!!!!
Gruss
Joerg
Hallo,
die LUNs einbinden bedeutet, dass ich mind. einen Netzwerkport aus dem VM-Network entfernen muss und diesen dann in das iSCSI-Network zu bringen.
Ink-Backups habe ich bisher nicht getestet, würden auch nicht zum Einsatz kommen.
Soeben Diff-Backups getestet. Diese sind auch nicht schneller. Vollsicherung eines Servers dauerte 35 Min. Anschließende Diff-Sicherung dauerte 32 Min.
Momentan keinen Plan wie es weitergeht...
Werd wohl die Vollbackups über den ganzen Tag hinweg streuen und in einer Pause von 2 Std. dann die Bandsicherung machen.
Gruß
Mull
die LUNs einbinden bedeutet, dass ich mind. einen Netzwerkport aus dem VM-Network entfernen muss und diesen dann in das iSCSI-Network zu bringen.
Ink-Backups habe ich bisher nicht getestet, würden auch nicht zum Einsatz kommen.
Soeben Diff-Backups getestet. Diese sind auch nicht schneller. Vollsicherung eines Servers dauerte 35 Min. Anschließende Diff-Sicherung dauerte 32 Min.
Momentan keinen Plan wie es weitergeht...
Gruß
Mull
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irix
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mullfreak hat geschrieben:Hallo,
die LUNs einbinden bedeutet, dass ich mind. einen Netzwerkport aus dem VM-Network entfernen muss und diesen dann in das iSCSI-Network zu bringen.
Haeh?
Du hast ein iSCSI Storage und dein Host verwendet swISCSI oder? Ergo mach, sofern eh noch nicht vorhanden, ein neue Portgroup (nein kein VMK)und lege sie auf den Switch bzw. weise die pNICs welche bereits fuer iSCSI verwendet werden.
Ink-Backups habe ich bisher nicht getestet, würden auch nicht zum Einsatz kommen.
Soeben Diff-Backups getestet. Diese sind auch nicht schneller. Vollsicherung eines Servers dauerte 35 Min. Anschließende Diff-Sicherung dauerte 32 Min.
CBT aktiviert? Denk dran muss HW7 sein.
Momentan keinen Plan wie es weitergeht...Werd wohl die Vollbackups über den ganzen Tag hinweg streuen und in einer Pause von 2 Std. dann die Bandsicherung machen.
Gruß
Mull
Wenn es zielfuehrend koennen wir auch mal Telefonieren/Teamviewer machen. Aber irgendwie stehe ich unter Strom und koennte mir 3 Teilen fuer die Arbeit.
Gruss
Joerg
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