Ich kann ja eine Grafikkarte per VMDirectpath einer VM zuweisen.
Was bringt das wenn ich eh nur per Fernsteuerung auf eine VM zugreifen kann? Mal abgesehen von Abwendungen bei dem die GPU für irgendwelche Berechnungen abseits der Grafikausgabe genutzt wird und die mich nicht interessieren.
Merkt man einen Unterschied wenn man z. B. eine VM per RDP steuert wenn ob da nu die VMWare Grafik drin läuft oder eine per VMDirectPath zugewiesene echte Grafikkarte?
Achja Zusatzfrage: Wenn ich das mache hat der ESXi ja keine Grafikkarte mehr. Ist dann also auf derm Konsolenbildschirm nix mehr zu sehen?
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
VMDirectPath für Grafikkarte - Was bringt das?
- Tschoergez
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Hi!
würd ich nicht machen: auch wenns technisch vielleicht geht (und Du mit nem entsprechenden Terminalprotokoll wie RGS sogar etwas grafikleistung rausholen kannst) überwiegen die Nachteile:
Kein support, kein vMotion, Gefahr bei snapshots => evtl. probleme mit dem Backup, und ein aufbrechen der Isolation zwischen Gast und Host-Hardware (=> wenns blöd läuft, killt die eine VM doch den ganzen ESX).
Falls Du tolle Grafikperformance remote brauchst, schau Dir mal VMware View an. (zur not kann man da nen einzelnen extra Grafik-Workstation-Rechner per Remote-Zugriff zur Verfügung stellen)
Viele Grüße,
Jörg
würd ich nicht machen: auch wenns technisch vielleicht geht (und Du mit nem entsprechenden Terminalprotokoll wie RGS sogar etwas grafikleistung rausholen kannst) überwiegen die Nachteile:
Kein support, kein vMotion, Gefahr bei snapshots => evtl. probleme mit dem Backup, und ein aufbrechen der Isolation zwischen Gast und Host-Hardware (=> wenns blöd läuft, killt die eine VM doch den ganzen ESX).
Falls Du tolle Grafikperformance remote brauchst, schau Dir mal VMware View an. (zur not kann man da nen einzelnen extra Grafik-Workstation-Rechner per Remote-Zugriff zur Verfügung stellen)
Viele Grüße,
Jörg
Dayworker hat geschrieben:Jede per Passthrough durchgereichte Karte erscheint mit all ihren Fähigkeiten in der VM, sonst würde es keinen Sinn machen.
ja aber meine Frage ist ja was das bei einer Grafikkarte bringt. Ich kann eine VM ja nur über eine Remoteverbindung steuern. Egal was man da nutzt. Das heißt die Grafikpower die mit einer nativen Grafikkarte in der VM vorhanden ist kommt ja gar nicht direkt zum Bildschirm.
Sie muß immer den Umweg über eine Remotesteuerung gehen und dabei wird doch der Vorteil dieser direkten Grafikhardware verlorengehen oder nicht?
Oder konkreter gefragt: Gibt es einen Unterschied wenn ich ein Windows 7 per RDP steuer ob da die Grafik"Karte" aus den VMTools werkelt oder ob da eine echte Grafikkarte zur verfügung steht? Ist die Fernsteuerung schneller, kann ich dann eher Videos/Spiele in der VM nutzen oder ruckelt das eh genauso da ja alles über das RDP und Netzwerk rüber muss?
-
Dayworker
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Wenn es dir nur um RDP geht, macht eine dedizierte GPU in der VM keinen rechten Sinn. Du verlierst außerdem die Migrationsfähigkeit.
Falls du aber was in Cuda, OpenCL, CAL machen willst, bist du auf eine richtige GPU in der VM genau so angewiesen wie zum Zocken. Klar laufen dann alle Daten über die Lan-Verbindung, aber 1 oder sogar 10Gig-Ethernet haben meist genügend Reserven.
Es kommt auch auf die Remote-App an. RDP setzt ja seine eigene Graka auf und würde damit jede direkt die GPU ansprechende App sehr unsanft beenden. Der Teamviewer ist dort wesentlich besser geeignet...
Ohne eine dicke Leitung ins Netz wirst du jedoch wenig Freude haben, die Bildwiederholrate ist direkt vom Upstream abhängig. Eine 16MBit DSL-Leitung mit ihrem meist 1MBit an Upstream kann dort bei gesenkten Ansprüchen an die Auflösung (1024x768 und ausreichend Power sowohl bei GPU als auch bei CPU vorausgestzt) schon spielbar sein. FPS kannst du dabei natürlich vergessen, sowas verkommt zu Bilderschau, aber für Rollenspiele wie Diablo oder Sacred wird es wohl reichen.
Im Prinzip würdest du damit die Schmallspurversion einer Firma (amerikanisch, wenn ich mich recht entsinne) realisieren, bei der du die Spiele direkt auf deinen Rechner gestreamt bekommst. Die Spiele laufen dabei immer auf dem Server des Anbieters und über eine Nutzungsgebühr erhältst du Zugriff. Damit würdest du dir den Kauf, den Platzbedarf für die Verpackung und vor allem den üblichen Ärger mit dem Kopierschutz ersparen.
Falls du aber was in Cuda, OpenCL, CAL machen willst, bist du auf eine richtige GPU in der VM genau so angewiesen wie zum Zocken. Klar laufen dann alle Daten über die Lan-Verbindung, aber 1 oder sogar 10Gig-Ethernet haben meist genügend Reserven.
Es kommt auch auf die Remote-App an. RDP setzt ja seine eigene Graka auf und würde damit jede direkt die GPU ansprechende App sehr unsanft beenden. Der Teamviewer ist dort wesentlich besser geeignet...
Ohne eine dicke Leitung ins Netz wirst du jedoch wenig Freude haben, die Bildwiederholrate ist direkt vom Upstream abhängig. Eine 16MBit DSL-Leitung mit ihrem meist 1MBit an Upstream kann dort bei gesenkten Ansprüchen an die Auflösung (1024x768 und ausreichend Power sowohl bei GPU als auch bei CPU vorausgestzt) schon spielbar sein. FPS kannst du dabei natürlich vergessen, sowas verkommt zu Bilderschau, aber für Rollenspiele wie Diablo oder Sacred wird es wohl reichen.
Im Prinzip würdest du damit die Schmallspurversion einer Firma (amerikanisch, wenn ich mich recht entsinne) realisieren, bei der du die Spiele direkt auf deinen Rechner gestreamt bekommst. Die Spiele laufen dabei immer auf dem Server des Anbieters und über eine Nutzungsgebühr erhältst du Zugriff. Damit würdest du dir den Kauf, den Platzbedarf für die Verpackung und vor allem den üblichen Ärger mit dem Kopierschutz ersparen.
- Tschoergez
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Wenn du performanten Zugriff via Netzwerk auf tolle Grafik brauchst, schau Dir mal HP RGS an, wie schon geschrieben:
http://h20331.www2.hp.com/hpsub/cache/2 ... 5-121.html
Was genau willst Du denn machen?
http://h20331.www2.hp.com/hpsub/cache/2 ... 5-121.html
Was genau willst Du denn machen?
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