massive Performanceprobleme
Verfasst: 28.11.2010, 21:52
Hallo zusammen,
wir haben (schon seit der Einrichtung vor ein paar Wochen) massive Performanceprobleme mit unserer Debian-VM auf ESXi 4.1:
- Eingaben auf der Konsole erscheinen manchmal sofort, manchmal erst Sekunden nach dem Tippen
- Netzwerk-Durchsatz per SMB/CIFS aus dem LAN auf den Server max. 6 MB/s. Kann nicht am Netz oder Client liegen, da Kopiervorgänge z.B. auf ein NAS im LAN sehr viel schneller gehen.
- Abbruch des Kopiervorgangs bei großen Dateien (ca. 2GB)
- Kopieren kleinerer Dateien ohne Abbruch, jedoch "stockend"
Aufbau/Hardware/Software:
- Storage: 1 * IBM DS3300 mit 5 * 300GB SAS-Platten im RAID6 und Dual-Controller
- iSCSI (SW, keine HBAs): VLAN eines (ich weiß: Single Point of Failure) HP Procurve 2848 Switch für die iSCSI-Anbindung per Multipathing an
- ESXi-Hosts: 2 * IBM x3550M2 (Xeon Quad 2,4GHz, 10 GB RAM, 2* 146 GB SAS im RAID1)
- Software: ESXi 4.1 und als VM auf dem einen Host ein IPCop und auf dem anderen die paedML Linux 4.05 (Musterlösung des Landes Ba-Wü für Schulen, basierend auf Debian 4, Kernel 2.6.24-8 ).
Messungen und Recherchen:
In den VMWare-Logs auf beiden Hosts sind alle 10 min. folgende Fehlermeldungen zu sehen (nur wenn die VMs up sind):
event.esx.problem.storage.connectivity.pathstatechanges
Der entsprechende VMWare Knowledgebase-Artikel dazu:
http://kb.vmware.com/selfservice/micros ... Id=1020692
Außerdem zeigt das Storage durch eine gelbe LED einen Systemfehler an (allerdings noch nicht seit der Installation, sondern erst seit ein paar Tagen). Leider komme ich nicht selbst auf das Storage, das Ganze wurde von einer externen Firma installiert und ich habe die Storage Manager Software nicht (woher bekomme ich die?)
Auf den VMs sind (noch) keine VMWare-Tools installiert (für den 2.4-Kernel des IPCop gibt es auch keine).
Ich habe festgestellt, dass bei der Erstellung der VM ein Ubuntu-Template verwendet wurde, obwohl es sich um ein Debian-System handelt. Kann die Wahl des falschen Templates einen solchen Einfluss auf die Performance der VM oder die Installation der VMWare-Tools haben? Falls ja: könnte die VM ohne Neuinstallation auf das Debian-Template migriert werden?
iperf-Messungen sowohl zwischen Host1 (IPCop) und Host2 (Debian) als auch Richtung LAN ergeben einen Durchsat von 1 Gbit/s, daran kann es also nicht liegen und ich tippe eher auf die iSCSI-Strecke Hosts <--> Storage.
Die Firma, welche uns das System eingerichtet hat, geht davon aus, dass es an fehlenden Treibern der VMs für die iSCSI-Anbindung und/oder an den fehlenden VMWare-Tools liegt. Aber die Storageanbindung müsste doch von ESXi verwaltet, für die VMs transparent und damit egal sein, ob lokal, per iSCSI oder FC, oder!?
Vielleicht könnt Ihr mich ja erhellen oder habt noch weitere Tipps, wie man das Problem eingrenzen könnte?
Vielen Dank schon mal im Voraus und viele Grüße,
cibomato
wir haben (schon seit der Einrichtung vor ein paar Wochen) massive Performanceprobleme mit unserer Debian-VM auf ESXi 4.1:
- Eingaben auf der Konsole erscheinen manchmal sofort, manchmal erst Sekunden nach dem Tippen
- Netzwerk-Durchsatz per SMB/CIFS aus dem LAN auf den Server max. 6 MB/s. Kann nicht am Netz oder Client liegen, da Kopiervorgänge z.B. auf ein NAS im LAN sehr viel schneller gehen.
- Abbruch des Kopiervorgangs bei großen Dateien (ca. 2GB)
- Kopieren kleinerer Dateien ohne Abbruch, jedoch "stockend"
Aufbau/Hardware/Software:
- Storage: 1 * IBM DS3300 mit 5 * 300GB SAS-Platten im RAID6 und Dual-Controller
- iSCSI (SW, keine HBAs): VLAN eines (ich weiß: Single Point of Failure) HP Procurve 2848 Switch für die iSCSI-Anbindung per Multipathing an
- ESXi-Hosts: 2 * IBM x3550M2 (Xeon Quad 2,4GHz, 10 GB RAM, 2* 146 GB SAS im RAID1)
- Software: ESXi 4.1 und als VM auf dem einen Host ein IPCop und auf dem anderen die paedML Linux 4.05 (Musterlösung des Landes Ba-Wü für Schulen, basierend auf Debian 4, Kernel 2.6.24-8 ).
Messungen und Recherchen:
In den VMWare-Logs auf beiden Hosts sind alle 10 min. folgende Fehlermeldungen zu sehen (nur wenn die VMs up sind):
event.esx.problem.storage.connectivity.pathstatechanges
Der entsprechende VMWare Knowledgebase-Artikel dazu:
http://kb.vmware.com/selfservice/micros ... Id=1020692
Außerdem zeigt das Storage durch eine gelbe LED einen Systemfehler an (allerdings noch nicht seit der Installation, sondern erst seit ein paar Tagen). Leider komme ich nicht selbst auf das Storage, das Ganze wurde von einer externen Firma installiert und ich habe die Storage Manager Software nicht (woher bekomme ich die?)
Auf den VMs sind (noch) keine VMWare-Tools installiert (für den 2.4-Kernel des IPCop gibt es auch keine).
Ich habe festgestellt, dass bei der Erstellung der VM ein Ubuntu-Template verwendet wurde, obwohl es sich um ein Debian-System handelt. Kann die Wahl des falschen Templates einen solchen Einfluss auf die Performance der VM oder die Installation der VMWare-Tools haben? Falls ja: könnte die VM ohne Neuinstallation auf das Debian-Template migriert werden?
iperf-Messungen sowohl zwischen Host1 (IPCop) und Host2 (Debian) als auch Richtung LAN ergeben einen Durchsat von 1 Gbit/s, daran kann es also nicht liegen und ich tippe eher auf die iSCSI-Strecke Hosts <--> Storage.
Die Firma, welche uns das System eingerichtet hat, geht davon aus, dass es an fehlenden Treibern der VMs für die iSCSI-Anbindung und/oder an den fehlenden VMWare-Tools liegt. Aber die Storageanbindung müsste doch von ESXi verwaltet, für die VMs transparent und damit egal sein, ob lokal, per iSCSI oder FC, oder!?
Vielleicht könnt Ihr mich ja erhellen oder habt noch weitere Tipps, wie man das Problem eingrenzen könnte?
Vielen Dank schon mal im Voraus und viele Grüße,
cibomato