Benchmark auf VM.
Verfasst: 25.08.2010, 08:16
von stonson25
Hallo,
ich würde gerne die optimale Konfiguration für meine VM (Server 2003) finden.
Diese VM braucht sehr viel RAM und Prozessorleistung. Leider haben wir am Hostnichtunbedingt die beste Hardware.
Gibt es für VM's Benchmarks und wie wendet man diese richtig an?
Danke <<<<<lg
Verfasst: 25.08.2010, 09:36
von Dayworker
Wenn die VM selbst das letzte Quentchen an RAM und CPU-Leistung, am besten noch mit mehreren v.CPUs, braucht, solltest du über das Ausrollen auf Echtblech nachdenken. Wenn selbst der Host schon etwas schwach auf der Brust ist, wird es durch die Virtualisierung ja nicht besser oder ist das die einzigste VM auf dem ESXi-Host?
Benchmarks in einer VM sind meist von zweifelhafter Aussagekraft. Je nach Auslastung des Host verschiebt sich dabei auch immer etwas die Zeitbasis in einer VM. Was genau willst du eigentlich Benchmarken?
[add]
Falls es um Disk-IO geht, lies dir mal exemplarisch den Thread
10 GB BKF-File über vSwitch 11 Minuten ?????????? durch.
Verfasst: 25.08.2010, 09:59
von stonson25
Es sind 2 VM's.
Wir haben dort eine Quad-Core CPU mit 2,1.
Hat es Sinn mehrere V-CPU's zu zuweisen?
Habe bis jetzt pro VM eine CPU.
Macht VT die VM's schneller?
Ich will praktisch alles rausholen!!
LG
Verfasst: 25.08.2010, 10:21
von Dayworker
VT in der CPU kann schneller sein. Bei Intel gilt dabei, daß alles vor der Nehalem-Generation meist langsamer (65nm-Gen) bis geringste Vorteile (45nm-Gen) zur BT (Binary Translation), also Software, ist. Bei AMD hab ich keine Ahnung.
Um aus einer VM alles rauszuholen, solltest du auf alle Fälle auf Snapshots und Sparse-Disks verzichten. Was du auf Memory-Seite noch rausholen kannst, bin ich beim ESX(i) leider überfragt.
Ob eine VM mit mehreren v.CPUs schneller wird, hängt auch vom eingesetzten Kernel oder HAL ab. Nur wenn dieser für mehrere Kerne konfiguriert wurde, könnten Gewinne entstehen und ein HAL-Austausch ist auch nicht so ganz ohne. Dabei wird die gesamte Maschine umgekrempelt und sämtliche HW muß neu erkannt werden. Windows verkraftet sowas meist etwas besser als Linux, aber ein Risiko bleibt dabei immer.